Bericht vom Bike Wochenende im Schwarzwald 2019

16 gut gelaunte Biker + Bikerinnen trafen sich um 6.55 beim Talbachkreisel um Ihre Bikes einzuladen. Als dies erledigt war ging es um die Aufteilung  der Passagiere für die Fahrzeuge, auch dies ging zügig voran. Nach ca. 1 ½ Std. trafen wir frühzeitig in Todnau ein, so lag noch problemlos eine Kaffepause drin. Bei manch einer Bestellung merkte man, dass das Frühstück vermutlich klein ausgefallen war. Nun zurück zum Parkplatz denn da erwartete uns schon unser Guide oder besser gesagt unsere Guidin Namens Anette.

Los geht’s

Ich kannte Sie schon von früher aber für die meisten war es eine neue Bekanntschaft und was für eine Überraschung (so zierlich aber wenn es dann Bergauf ging blieb nur noch staunen). Ihre erfrischende Art lies sogleich gute Stimmung aufkommen. Nach der Tour Beschreibung ging es los, zuerst gemütlich durchs Dorf dann aber gleich zügig den Berg hoch. Nach einem längeren Anstieg erreichten  wir die Passhöhe des Feldberges. Als Dessert (meinte Sie) gab es nun eine schwierige Trial Abfahrt zum See, der Schwierigkeit Grad war sehr hoch und keiner schaffte es ohne ein- oder mehrmals abzusteigen. Nach einem weiteren Singletrial ging’s zum Mittagessen (wohlverdient). Die einten wollten nicht lange anstehen deshalb gab es Kuchen mit Bier. Ein Förster ermahnte noch Anette, denn dieser Trail war nicht für Biker aber Sie nahm es gelassen zur Kentniss. . Die Nachmittags Tour war super, auch wieder gespickt mit rasanten Abfahrten (genau unser Geschmack). Am Parkplatz in Todnau angekommen hatten Peter Hasler und Marco noch nicht genug und fuhren mit dem Bike zum Hotel hoch (nochmals einige mehrere Höhenmeter) Kaum abgefahren wurden Sie zügig von Petrus geduscht. Beim Bezug der Zimmer kamen wir ins Staunen, so gross hatten wir uns die Zimmer nicht vorgestellt. Vor dem Nachtessen kam natürlich die obligate Bierrunde + Yvonnes „Teekübel“ dazu. Das Nachtessen war gut nur mit dem Wein lief es schlecht, nach 3 Flaschen war die Marke schon ausverkauft. Um 23.00 Uhr musste ich schon ins Bett, da niemand mehr länger aufbleiben wollte (aus Vorsicht vor der Samstagstour oder Anette)

2. Tag

Am Samstag  teilten wir uns in zwei Gruppen, die starken Biker und die sehr starken Biker (so die Anmerkung von Anette) Wir die starken Biker bekamen nun den Lebenspartner von Anette Namens Mike (auch ein sehr lässiger Typ) als Guide. Wiederum gab es längere Anstiege und Super Abfahrten (so wie durch den von Bigi benannten Märliwald) Hier trennten sich dann unsere Wege. Unsere Gruppe nahm den langen Schlussanstieg schon jetzt in Angriff da das Wetter sich verschlechterte. Im Notschrei war dann Mittagessen angesagt (eine gute Idee) Kaum angelangt öffnete Petrus die Schleusen und wie. Eigentlich wollten wir weiter aber der Regen zwang uns nochmals zu einer Dessert Runde die Erwin mit dem Bergpreis abschloss. Die Wirtin wollte uns nicht mehr gehen lassen aber trotz dem Angebot für nochmals eine Dessert Runde mussten wir weiter. Es goss immer noch aus Kübeln und wir mussten uns den Weg übers hinunter fliessende Wasser suchen. Nach gut einer Stunde erreichten wir unser Hotel allesamt braun „geschlammt“ so dass wir nicht nur unser Bike abspritzten. Bei der obligaten Bier Runde erfuhren wir, dass die andere Gruppe die Pizzeria auch nicht mehr verlassen wollte wegen Pertusses  Theater. Auch wollte Yvonne jetzt plötzlich auch einen Hefen Tee. Zu Beginn des Nachtessen erwähnte der Kellner gleich von welchem Wein wie viel noch im Keller liegt. Dann kam Heinz auf die glorreiche Idee Ramazotti zu bestellen. Nach zwei Flaschen war dann die Stimmung nicht mehr zu bremsen. Schön war auch das alle 16 beieinander blieben und jeder was zu guter Stimmung beitrug. Ich musste auch nicht mehr wieder um 23.00 ins Bett.

Sonntag

Auch am Sonntag hatten die beiden Guides wieder eine Interessante Tour zusammengestellt. Für uns „ältere Herren“ waren die letzten Anstiege schon ein wenig steil, so dass wir zu Fuss etwa gleich schnell waren. Aber das gute Mittagessen brachte uns wieder auf Trab. Der letzte Trial zwischen Kuhweide mit Stacheldraht und normalem Weidezaun war dieses Mal einiges einfacher zu fahren als aufgefüllt mit Regenwasser wie gestern. Im Hotel angekommen mussten wir uns von den beiden Super Guides Anette und Mike verabschieden. Es war ein Super Wochenende mit sehr schönen Landschaften, Super Trials für alle, keinen schweren Stürzen und einer sehr guten Stimmung unter allen Teilnehmern. Ein Dank auch an Heinz für die gute Organisation. Zufrieden traten wir den Heimweg an und konnten zu Hause noch viel erzählen vom schönen Wochenende. 

EG

Bericht vom Knorr Läufercup Thayingen 2019

Im Thurgau beginnen die Sommerferien, Zeit für den Knorlilauf. Alles ist so, wie es sein sollte: Es ist heiss, etwa 30 Grad, die Mücken und anderes „Gefleuch“ sind auch oberhalb Thaygen vor Ort, sowie die motivierten Läuferinnen und Läufer des LSV Frauenfeld. Und motiviert sind sie, auch wenn Einiges an Sprüchen wie „I glaub, i löse de Guetschii für mini Wurscht jetzt i und gang nocher biz go renne“ oder „I wett i wär scho wieder im Ziel“ fallen. Wären sie nicht motiviert, dann wären sie nicht nach Thaygen gefahren – nämlich. Und die Sprüche, die gehören einfach dazu, sonst hätten man ja nachher im Bericht nichts zu berichten. (Ein Bericht beginnt übrigens mit dem Wichtigsten, beschreibt in erster Linie den Handlungsverlauf und informiert die Leser und Leserinnen über Fakten und Merkmale. Dies als Information, damit auch Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler, die im LSV trainieren einmal einen Bericht schreiben wollen oder… naja… müssen.
Nimmt man es also genau, dann wurde in diesem Bericht nicht unbedingt zuerst über das Wichtigste informiert- deswegen nochmals von vorne:)

Die Mitglieder des LSV Frauenfeld nahmen auch dieses Jahr am 42. Knorr Läufercup am 5. Juli 2019 in Thayngen teil. Der Start befindet sich oberhalb von Thaygen mitten im Naturschutzgebiet, dass jedes Jahr von unzähligen Mücken heimgesucht wird. (Und grünen Riesenheuschrecken, die bei der Rangverkündigung einem Mitglied an der Wade nagen und dieses zu Tode erschrecken – aber das gehört nicht hierher, wir schreiben ja einen Bericht und das ist noch nicht so wichtig!)

Nach einem disziplinierten Einlaufen und dem obligaten Bisistop im Gebüsch geht es zum Start. Knorli ist auch mit dabei. Die Läuferinnen und Läufer schwitzen schon was das Zeug hält und der arme Knorrli in seinem gepolsterten Anzug macht wohl Einiges durch, auf jeden Fall hat er unter den Achseln Schweissflecken, die ihm bis hinunter zu der Kniekehle reichen! (Ja, das ist wichtig, schliesslich muss man den Knorrli würdigen). Der Startschuss fällt pünktlich und los geht es auf die 9,2 km lange Laufstrecke, die zum Glück oft durch den Wald und wunderschönen Wald- und Feldwegen entlangführt. In der Kategorie Damen 1 des LSV ist es endlich klar, dass ein neuer Wind weht. Der Jungbrunnen hängt nach 4 km endlich die alte Schachtel ab und ergattert sich die 1000 Punkte – wohlverdient und brillant! Bravo. Aber nicht nur in dieser Kategorie wird mit Podestplätzen jongliert. Der LSV Frauenfeld räumt an diesem Knorrlilauf tüchtig ab.

Andrin Jacomet läuft bei den Junioren mit einer Zeit von 0:36:25 auf den 1. Platz (und möchte deswegen nächsten Mal unbedingt auch einen Bericht schreiben). Bei den Herren 2 erreicht Philipp Früh den 2. Platz und das mit einer Zeit von 0:34:41. Peter Bader landet in der Kategorie Herren 3 mit einer Zeit von 0:36:26 auch auf dem 2. Platz. Bei den Damen wird es nun richtig spannend: Martina Züricher rennt mit einer Zeit von 0:44:24 auf den 2. Platz in der Kategorie Damen 1, Nicole Lohri erreicht in der Kategorie Damen 2 gar den 1. Platz und das mit einer Zeit von 0:37:57.
Und in der Kategorie Damen 3 stehen auf dem Podest nur LSV Mitglieder! Auf dem 1. Platz Christine Altorfer (0:41:58) auf dem 2. Platz Sandra Stäubli (0:43:46) und auf dem 3. Platz Monika Frefel (0:44:32).  In der Mannschaftswertung wurde der LSV Frauenfeld Zweiter und Philipp Früh, Nicole Lohri, Thomas Widmer, Marco Wick und Christoph Lippuner durften mit einem Sack voller Unilever Goodies nach Hause gehen. Was für ein Erfolgreicher Lauf! Auch noch erwähnenswert sind die Pokale, die dieses Jahr wieder ganz toll aussehen, im Vergleich zum letzten Jahr, bei denen sie wohl ausgemusterten Fussballpokalen glichen.

Und weil es sich hier um einen Bericht handelt, und die Journalistin einen Hang zu Zynismus hat: Es darf auch erwähnt werden, dass die immer gleiche Person, nun schon zum vierten Mal in der Kategorie Damen 2 auf dem 4. Platz gelandet ist, sie schafft es einfach nicht, mit oder ohne Wechselzone.

Alles in allem aber ein sehr gelungener Lauf, viele oder eigentlich nur zufriedene Gesichter und abgeschlossen wurde das ganze mit einem feinen Nachtessen im Restaurant Bahnhof in Schlatt.

Ja, so schreibt man einen Bericht. Über die Reihenfolge der Wichtigkeit lässt sich streiten, aber nicht darüber, dass die Einleitung mit dem Schluss verlinkt ist und deswegen in sich kohärent und abgerundet ist. Schriftstellerische Eigenheiten sind immer erlaubt und das macht das Berichterstatten im LSV ja so aufregend. Na, gluschtig geworden?

Vereinsrangliste Knorr Läufercup 2019

sonnig und warm 29°C

LSV KategorieLSV RangVornameNachnameLaufzeitPunkteLauf KategorieLauf Rang
Damen11.MartinaZürcher00:44:241000Damen 12.
Damen12.MiriamWidmer00:44:55988Damen 24.
Damen13.YvonneHutter00:47:17935Damen 26.
Damen21.NicoleLohri00:37:571000Damen 21.
Damen22.SandraStäubli00:43:46847Damen 32.
Damen23.MonikaFrefel00:44:32827Damen 33.
Damen24.AstridLeumann00:49:44690Damen 35.
Damen31.ChristineAltorfer00:41:581000Damen 31.
Damen32.RuthAeschbacher Bauer00:56:48647Damen 36.
Damen33.RuthGoldinger00:58:46600Damen 37.
Herren11.FrühPhilipp00:34:411000Herren 22.
Herren12.AndrinJacomet00:36:25950Junioren1.
Herren13.ThomasWidmer00:39:22865Herren 212.
Herren14.MarcoWick00:39:59847Herren 215.
Herren15.ManuelJacomet00:53:59444Herren 227.
Herren21.ChristophLippuner00:41:421000Herren 37.
Herren22.RolandWäny00:44:17938Herren 317.
Herren23.AndreasPortner00:44:44927Herren 319.
Herren24.MartinSigg00:44:46926Herren 223.
Herren31.SchedlerJürg00:43:301000Herren 312.
Herren32.PeterBosshard00:43:42995Herren 314.

LSV Newsletter Juli 2019

Als PDF zum Ausdrucken

Laufanlässe

Freitag, 05.07.2019
42. Knorrläufercup, Thayngen, Anmeldung:  www.sh-laufcup.ch
Bitte Fahrgemeinschaften bilden
Anschliessend gemeinsames Nachtessen im Restaurant Paradies in Schlatt.
Anmeldung: https://doodle.com/poll/rfe9fz9qt3wkyn54

Lauftraining

Jeden Montag, 18:00Treffpunkt: Lauftreff
Jeden Mittwoch, 18:00 Treffpunkt: Altes Sigg Gebäude

Spezielles / Besonderes

Freitag 05.07.2019
Gemeinsames Essen zum Abschluss der ersten Saisonhälfte im Restaurant Paradies in Schlatt, ca 21 Uhr. Alle sind herzlich willkommen (auch diejenigen, die am Knorrli nicht gelaufen sind). Anmeldung: https://doodle.com/poll/rfe9fz9qt3wkyn54

Samstag, 06.07.2019
2. LSV Plauschwettkampf Stadtgolf
Besammlung auf dem Mätteli um 13.30 Uhr
Ein Riesenplausch für alle (jedemann/frau). Es ist keine Golferfahrung notwendig und man lernt erst noch verschiedene Winkel in Frauenfeld kennen.
Deshalb: Unbedingt mit dem Fahrrad kommen.
Schläger müssen vorab reserviert werden. Darum bitte bis spätestens am 03.07.2019 anmelden.
Gruss Erich / 079 757 81 56

Freitag, 19.07.2019 ab 20.30 Uhr
Stamm im Restaurant Falken Pub

Biken

Jeden Donnerstag, 18:15
Jeden Samstag, 13:00
Treffpunkt:
Marktplatz Frauenfeld

News aus dem Vorstand

Donnerstag,04.07.2019
Vorstandssitzung

Roli nach 22 Jahren und Heinz nach 8 Jahren, möchten den Vorstand auf die GV 2020 verlassen. Aus diesem Grund, suchen wir motivierte Mitglieder oder Mitgliederinnen welche gerne in einem motivierten Vorstand mitarbeiten möchten. Auskunft erteilen alle Vorstandsmitglieder gerne. Wir freuen uns über zahlreiche Interessenten.

Sportliches Wochenende vom 22/23. Juni 2019

Die Mitglieder des LSV Frauenfeld waren am Wochenende vom 22. Und 23. Juni wohl über die ganze Schweiz und noch weiter verteilt.

Ein Grüppchen zum Beispiel weilte im Schwarzwald und tobte sich dort mit den Bikes aus! Andere wollten auch einmal Helden sein und schnürten den Rucksack und das Gwändli und nahmen am Waffenlauf Kaisten teil – debei waren Moni Frefel, Christoph Lippuner und Andreas Portner.

Die treuen ZKB Laufcup Läuferinnen und Läufer fuhren nach Rüti und rannten beim Geländelauf am Bachtel mit. Dabei erreichte Nicole Lohri in der Kategorie W40 sowie auch Overall den 3. Platz. Peter Bosshard wurde in der Kategorie M 50 26igster.

Und schlussendlich zog es zwei Triathlon begeisterte nach Märwil. Klein, aber fein ist der Triathlon und für Laufsportler ideal, denn die Schwimmstrecke ist nur 200 m lang. Dann schwingt man sich für 20 km auf den Sattel, bevor man noch 7km in den Laufschuhen bewältigen muss.  Als Ü40 wird man dort bereits zu den Senioren gezählt, was aber nicht heisst, dass man sich dann alt fühlt, im Gegenteil, so ein Triathlon lässt die Geister aufleben und das Finisher-Shirt ist dieses Jahr besonders schön! Ausserdem konnte die Wechselzonenkönigin endlich einmal zeigen, dass es auch etwas schneller geht, fürs Podest hat es dann aber dennoch nicht gereicht. Seniorin Miriam Widmer erreichte mit einer Zeit von 1:25:21 den 4. Platz. Hier muss wohl erwähnt werden das für den ersten Wechsel 1:14 Minuten verstrichen und für den Wechsel 2 sage und schreibe nur 1:17. Letztes Jahr und Senior Thomas Widmer belegte mit einer Zeit von 1:15:38 den 7. Platz. Er brauchte weniger Zeit in der Wechselzone, auch wenn er beinahe mit dem Velohelm auf die Laufrunde ging und diesen sehr unelegant noch zurück zu seinem Velostandplatz werfen musste. Den Triathlon Anzug herrlich gefühlt mit dem Schlamm des kleinen Teiches, einem schönen Finisher-Shirt und mehreren frischen Orangenschnitzen im Magen ging es nach diesem erfolgreichen Morgen wieder zurück nach Frauenfeld.

Gerne würden wir auch noch von den anderen sportlichen Ereignissen mehr erfahren. Seien es ein paar Resultate oder persönliche Erfolge, berichtet, ihr Sportsfreundinnen und Sportfreunde. Wir sind gespannt.

Bericht vom 33. Frauenlauf Bern 2019

Bern – ganz im Zeichen der Frauen

Am 16. Juni 2019, zwei Tage nach dem Frauenstreik, fand in Bern der 33. Frauenlauf statt. Statt zu streiken, haben sich ein einige LSV-Frauen für die Teilnahme am 5- resp. am 10-km-Lauf angemeldet. Laufen statt marschieren, hiess unsere Devise.

Die ersten Frauen bestiegen den Zug in Frauenfeld kurz nach 06.00 Uhr. Und das an einem freien Tag! Mit der Teilnahme am 5-km-Lauf mit Start um 11.30 Uhr hätten wir uns zwei Stunden mehr Schlaf gönnen können. In Anbetracht der steigenden Temperaturen bei purem Sonnenschein war der Entscheid, die längere Distanz über 10 km früher am Morgen in Angriff zu nehmen, richtig. Ausserdem hatten wir so Gelegenheit, später unsere Kolleginnen anzufeuern, welche die kürzere Distanz bestritten.

Nach einem Kaffee wurde die Nervosität langsam spürbar. Um uns vor dem Startschuss zum 10-km-Lauf um 09.30 etwas abzulenken, bummelten wir an den Ständen vorbei und machten ein Gruppenfoto mit obligatem Frauenlauf-Tattoo. Die Stadt Bern war mit bunten Ballonen ausgeschmückt, und die Stimmung war einmal mehr grossartig. Lag es am Frauenpower, oder am schönen Wetter? Die Männer hatten an diesem Tag die Statistenrolle inne: Sie hüteten die Kinder und spornten die Frauen an.

Bern macht süchtig! Durch die Gassen, der wunderschönen Aare entlang, über das Dählhölzli, zurück ins Ziel auf den Bundeshausplatz laufen: Eine Sightseeingtour in Miniform, und an diesem Sonntag uns Frauen vorbehalten.

Für den LSV nahmen teil:

5 km

Ursi Scheuch22:265. von 363
Nicole Scheuch27:24105. von 698

10 km

Martina Zürcher 47:55 53. von 733
Monika Frefel 47:58 15. von 407
Ruth Aeschbacher Bauer 1:00:13119. von 258
Ruth Goldinger1:02:40155. von 258

Nicole Lohri lief als Pacemakerin über die Distanz von 5 km.

Bericht vom Wylandlauf 2019

Wieso beginnen eigentlich alle Berichte mit einem Kommentar über das Wetter? Als hätten Läuferinnen und Läufer nur das Wetter im Kopf, wenn sie an einen Lauf gehen. Dabei ist uns allen klar, dass wir noch weit mehr Themen haben, die uns interessieren, wenn es ums Laufen geht. Welche Schuhe sollte man anziehen und wenn die Schuhwahl getroffen worden ist, welche Socken sind geeignet und sollte man das Pflästerli jetzt schon auf die Blase tun? Dann ist da dir Frage, was man essen soll, ob man überhaupt essen soll oder sich auf ein Power Gel beschränkt und wenn man von Power Gels spricht, welches sollte man nehmen. Neugierig wird die Packung studiert und gefachsimpelt. (Übrigens: sodium chloride ist Englisch für Natriumchlorid und beides ist auf Normaldeutsch Kochsalz.) Die Mitglieder des LSVs haben auf jeden Fall genug Gesprächsstoff an dem Nachmittag vor der Turnhalle in Andelfingen. Bis zu kleineren Details, wer von den vielen anderen Läufern soll jetzt das Gruppenfoto machen, wo stellen wir uns hin und wo ist jetzt schon wieder der Kollege abgeblieben, der war doch gerade noch da! Die Frage ist nur, warum keinem in den Sinn gekommen ist, einmal zu erwähnen, was für „ein strenger Cheib“ der Wylandlauf ist! Nichtsahnend ging da ein Neuling auf die Runde und dachte nach dem ersten größeren Hügel nach der Kurve triumphierend, dass dies nun sicher die Hälfte sei und man jetzt noch voll Gas geben kann. Nein, so war es nicht, du Berggeis. Nach der ersten Steigung ging es zwar bergab, aber es ging auch noch einige Male wieder aufwärts und das in der prallen Sonne (sind wir bereits wieder beim Wetter!) Und nachdem man dann mal etwa drei Mal einen Hügel erklommen, mehrere Schwämme über dem Kopf ausgedrückt, und aus Versehen noch einen Becher Isodrink über das LSV Shirt gekippt hat, ist man bei Kilometer 12 wirklich auf dem Zahnfleisch. Andere haben sich den Lauf wohl besser eingeteilt, mit der Energie musste man nämlich weise umgehen. Und zu viel Wasser über dem Kopf und in den Laufkleidern ist nicht unbedingt förderlich, wenn es dann so schwer und klebrig am Körper klebt und tropft. (Und schön sieht es auf dem Foto auch nicht aus) Auf jeden Fall ist 14,3 km lange Wylandlauf abwechslungsreich, führt durch Wälder, über Wiesen und kleinen Siedlungen vorbei, sogar über eine Brücke muss man laufen – alles wirklich sehr schön, aber eben, auch sehr anstrengend.

So ist jeder im Ziel einfach stolz auf die Leistung und glücklich, es geschafft zu haben. Einige holen sich eine Sportmassage, andere gönnen sich eine Glace oder ein Bier. Am Stand werden Schuhe probiert und gekauft, Ranglisten werden verglichen. Der LSV hat wieder gute Resultate zu liefern, zwei Frauen erreichten sogar einen Podestplatz.

Nicole Lohri läuft in der Kategorie W40 mit einer Zeit von 1:00:08 auf den 3. Platz, und in der Kategorie W60 holt sich Vreni Neukom ebenfalls den 3. Platz mit einer Zeit von 1:13:28. Herzliche Gratulation. Falls jemand vom LSV gerne Bericht erstattet und außerdem zur Themenvielfalt des Wetters, der Sporternährung und der Beschaffenheit des Laufes noch andere Themen kennt, der ist herzlich eingeladen, diesen Bericht zu veröffentlichen. Ich bin mir sicher, es gibt noch Interessanteres als kalte Hände, Wetterberichten und Stolpersteine auf der Laufrunde. Darum liebe LSV Mitglieder, haut rein in die Tasten und trainiert weiterhin so tapfer, dann räumen wir bei allen Läufen den Gabentisch leer.

Vereinsrangliste Wylandlauf 2019

sonnig und warm 24°C

LSV KategorieLSV RangVornameNachnameLaufzeitPunkteLauf KategorieLauf Rang
Damen11.MiriamWidmer01:12:101000W405.
Damen12.YvonneHutter01:15:14958W4011.
Damen13.NathalieGigli01:18:34911W3013.
Damen21.NicoleLohri01:00:081000W403.
Damen22.SandraStäubli01:10:28828W508.
Damen23.AstridLeumann01:21:25646W5019.
Damen31.ChristineAltorfer01:05:521000W505.
Damen32.VreniNeukom01:13:28885W603.
Damen33.SabineKunz01:27:39669W5011.
Herren11.ThomasWidmer01:03:291000M4020.
Herren12.MarcoWick01:03:59992M3016.
Herren21.BeatErnst00:58:141000M408.
Herren22.AndreasPortner01:15:52697M5048.
Herren31.SchedlerJürg01:09:291000M5032.
Herren32.PeterBosshard01:11:27972M5038.
Herren33.UrsKrähenbühl01:12:46953M6011.