Fotos vom Herderner Lauf 2018

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Bericht vom Insellauf Reichenau 10km 2018

LSV mit 9 Podestplätzen auf der Reichenau

Mit 19 Läufern und einigen unterstützenden Fans ist der LSV zahlreich an diesen wunderschönen Herbstlauf gepilgert. Das sonnige Herbstwetter hat eingeladen, und die Aussicht im etwas kühleren Wetter und der flachen Strecke eine gute 10km Zeit zu laufen. Und nicht zuletzt mit dem Hintergedanken dank der familiären Grösse des Laufes und den vielen Kategorien grössere Chancen auf einen Podestplatz zu haben. Die Konkurrenz ist aber diese Jahr schon deutlich grösser geworden, so ist diese Kalkulation nicht für alle aufgegangen, trotzdem haben es 9 von uns auf Podest geschafft und wir konnten uns als LSV Frauenfeld bemerkbar machen.

Kategoriesieger wurden W45 Nicole Lohri 40:12, W50 Christine Altdorfer 44:27, W55 Vreni Neukomm 53:55, MU18 Andrin Jacomet 40:09 und M55 Philipp Lohri 41:43.

Auf dem zweiten Platz landeten W50 Moni Frefel 46:51, M35 Philipp Früh 37:10, M45 Beat Ernst 39:07 und M60 Sämi Schmid 43:52

LSV-Rangliste Insellauf Reichenau 10 km 16. September 2018

 

LSVler am Jungfrau-Marathon 2018

LSVler am schönsten Marathon der Welt 2018

1998 verliehen zwei amerikanischen Autoren in ihrem Buch «The Ultimate Guide to International Marathons» dem Jungfrau-Marathon das Prädikat schönste Marathonstrecke der Welt. Die Veranstaltung hat sich von Beginn weg rasant entwickelt und ist heute der grösste Bergmarathon der Welt. Rund die Hälfte der Teilnehmer kommen aus der Schweiz, die restlichen aus weiteren 50 Ländern und allen fünf Erdteilen.

Letztes Jahr habe ich von dem Superlativ nicht viel entdeckt, denn es hat nur einmal geschifft, genauer gesagt vom Start bis ins Ziel. Daher kann das Wetter dieses Jahr nur besser werden… Und tatsächlich, als wir um 7:30 in Interlaken aus dem Zug steigen, ist weit und breit keine Wolke zu sehen. Die Temperaturen betragen ideale 13 Grad. Die warme Laufkleidung kann getrost mit dem Gepäck direkt zur Kleinen Scheidegg aufgegeben werden. Beim Start will ich mich mit Martina Zürcher auf ein Selfie treffen, leider ist sie unter den 4’000 Läufer nicht zu sehen.

Die Stecke

Der Start ist auf der Prachtsmeile in Interlaken (565m über Meer), das Ziel auf der Kleinen Scheidegg 2.095m am Fusse des weltbekannten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Dazwischen liegen 42.195 landschaftlich einzigartige aber beschwerliche Kilometer und über 1’839 Höhenmeter. Der höchste Punkt wird bei Kilometer 41 auf 2.205m erreicht.

Nach dem Startschuss punkt 8:30 drehen die Läufer zuerst eine Runde durch Interlaken. Die bis km 10 topfebene Strecke führt über Bönigen nach Wilderswil. Nun sind die ersten 100 Höhenmeter zu überwinden. Dabei verläuft der Weg durch die Ortschaften Gsteigwiler und Zweilütschinen. Ich bin auch dieses Jahr wieder überwältigt, welch ein Volksfest die Berner Bevölkerung am Strassenrad aufgezogen hat. Schweizweit wird dies wohl einmalig sein. Nach den flacheren Streckenabschnitten geht es die letzten Kilometer bis Lauterbrunnen bei km 20 steiler bergauf. Kurz nach der Halbmarathon-Marke sind erst 300 Höhenmeter überwunden.

Nach einem sogar etwas abwärts gehenden Streckenabschnitt, stehen die Läufer bei km 25 vor der „Wand“, dem steilen Anstieg nach Wengen, bei dem 500 Höhenmeter zu überwinden sind. Hier erklingt passend zur Situation «The Wall» von Pink Floyd aus dem Ghettoblaster. Und jawohl, hier beginnt endlich der Jungfrau-Marathon! Nur Elite-Läufer joggen hier durch; für Normalos ist schnelles Wandern angesagt. Nach km 31 ist Wengen erreicht. Ab hier wechseln sich Joggen und Schnellwandern ab. Weitere 600 Höhenmeter sind bis zur Wengernalp zu bewältigen.

Die letzten 400 Höhenmeter geht es auf einem steilen Singletrail hinauf, über den sich die Läufer wie auf einer Perlschnur aufgereiht auf der Moräne des Eigergletschers hocharbeiten, bis sie bei der Locherflue den höchsten Punkt der Strecke erreichen. Hier steht jeweils Seppli Rast mit seinem Dudelsack und spielt Original schottische Volksweisen. Dieser Moment ist für jeden Läufer der erlösende Lotto-Sechser; denn nun kommt der letzte Kilometer. Und vor allem geht dieser nur noch bergab bis zum Ziel auf der Kleinen Scheidegg.

Die Sieger

Gewonnen hat bei den Frauen die Solothurnerin Martina Strähl in 3:14.36. Die EM-Siebte von Berlin verpasst den Streckenrekord der zweifachen Berglauf Europameisterin Maude Mathys aus dem Vorjahr um lediglich 100 Sekunden.

Der Schotte Robbie Simpson gewinnt bei den Männern in 2:56.31. Er triumphierte heuer schon am Aletsch-Halbmarathon und am Bergmarathon Zermatt.

Die Winterthurerin Michela Segalada wird Dritte in 3:33:11.

Der Frauenfelder Elias Gemperli M20 wird ausgezeichneter 7. in 3:20.39

Martina Zürcher F20 überzeugt bei ihrem ersten Jungfrau-Abenteuer in 5:25.55, Platz 119 von 234.

Andreas Portner M50 finisht in 5:01.43, Platz 151 von 499.

Die Teilnahme

Wer beim nächsten Lauf teilnehmen will, soll bedenken, dass die Anmeldung im Februar jeweils nur für ca. 3 Tage geöffnet ist. Danach sind die 4’000 Startplätze ausverkauft. Wer seine zu erwartende Laufzeit abschätzen will, kann folgende Formel zur Hand nehmen: Marathon-Zeit plus 1h 30min. Schnellere Läufer rechnen mit 1h 15min, langsamere Läufer planen mit plus 1h 45min.

Der Film

Der regionale TV-Sender hat auch dieses Jahr ein tolles Video erstellt und hochgeladen. Auf der berühmten Moräne, gefilmt aus dem Helikopter, ist sogar der Schreibende Andreas zu sehen: Ab min 16.53 für ganze 5 Sekunden 😉

Bericht vom Herderner Lauf 2018

Das Podest gehört uns!

Die Geister scheiden sich über dem Volkslauf Herdern. Die einen Mitglieder fanden diesen 13.8 km langen Lauf überhaupt nicht toll – «en strenge Cheib!». Andere waren total begeistert. «So schön, die Aussicht und sehr abwechslungsreich!» Eines war aber sicher, das Podest gehörte dem LSV Frauenfeld. Dabei sah es am Anfang gar nicht so siegessicher aus. Müde Gesichter waren zu sehen am Start. Es wurde geklagt über den Kater nach einem Fest oder fehlende Motivation. «Das wird heute nix!» Dennoch wurde diszipliniert eingelaufen und bei dem warmen Spätsommer Temperaturen kamen alle schon recht ins Schwitzen. Die Waffenläuferinnen und Läufer starteten zuerst. Beim Einlaufen konnte man der Truppe zusehen. Ein Drittel davon schien unfreiwillig am Lauf teilzunehmen, diese weigerten sich zu laufen und spazierten gemütlich los. Dem Handy in der Hand zu folge handelte sich dabei wohl um Teenager oder anders gesagt, unmotivierte Rekrutenschüler. (Dasselbe?)

Vielleicht war es aber genau das, was den Mitgliedern des LSV schlussendlich motivierte. Den ganzen Lauf konnte man die Waffenläufer überholen (darunter auch Mitglieder des LSV) und fühlte sich dabei natürlich super schnell. Helden sind die Waffenläufer ja sowieso, den ganzen Jubel auf der Laufstrecke gilt ihnen, da kommt man sich als Volksläuferin und Volksläufer regelrecht unfit vor. Die Helden des LSV Frauenfeld waren Christoph Lippuner und Patrick Keller und sein Häsli am Gewehr. Und egal ob es sich nun um einen *strengen Cheib» handelte oder nicht: Die Aussicht war einfach super an diesem schönen Samstag im September. Das lässt wohl jedes Läuferherz höherschlagen. Und die letzten Kilometer ging es auch nicht mehr aufwärts, man konnte einfach Vollgas geben. Eine Truppe Schülerinnen und Schüler feuerten die Läuferinnen und Läufer im Zielbereich an. Nochmals Gas geben und hinein ins Ziel und hinauf aufs Podest!

In der Kategorie W20 erreichte Nathalie Gigli den 2. Rang. In der Kategorie W 40 rannte Miriam Widmer (ohne Loch im Kopf) auf den dritten Platz. Das Podest gehörte ganze dem LSV Frauenfeld bei den Frauen in der Kategorie W50. Christine Altorfer wurde Erste, Moni Frefel Zweite und Sabine Kunz wurde Dritte! Bei den Männern gab es auch ein paar Nudeln. Sämi Schmid wurde in der Kategorie M60 Zweiter. Die Frage ist nun, ob Neid angesagt ist, für die Preise der schnellsten Frau und dem schnellsten Mann. Diese Schnellen Leute gewannen nämlich einen Startplatz am Lausanne Marathon. Toll wäre es schon, aber anstrengend. Und gerade jetzt nach dem Lauf mag man nicht so recht. Aber im Oktober dann vielleicht schon. Wobei, wenn man den Platz gewinne, dann muss man ja fast gehen. Und wenn man nicht will? Zum Glück musste sich kein Mitglied des LSV mit diesem Dilemma herumschlagen. Zufrieden mit den Nudeln, anderen guten Sachen und einem Siegerschmatz auf der Wange zogen sie davon, heimwärts, zum wohlverdienten Mittags- oder Abendschläfchen. Das Biberli aus dem Siegersäckli mampfend und stolz auf die Leistung.

ZKB Laufcup Rüti

Während die Einen in Herdnern schwitzten hat Nicole Lohri am Zürilaufcup in Rüti den Kategoriesieg in W40 erreicht, mit der Zeit von 46:22 über die 11.3 km reichte es auch für den 4. Platz Overall.

LSVler am Amriswiler City-Lauf 2018

Nicole Lohri in Höchstform

Nicole Lohri holte sich in ihrer Heimatstadt den Tagessieg . Das kühle Wetter verhalf ihr beinahe zum Streckenrecord, den Nicole nur um 10 Sekunden verpasste.
Einen weiteren Podestplatz holte sich Astrid Leumann mit dem 3.Platz in W50. In der Kategorie M50 wurde Philipp Lohri vierter und Dani Frischknecht 15.