Zwei Mal Uster

Manchmal ist es gut, wenn man eine vergessliche Schussel ist und vergisst, den Triathlon Corona bedingt auf nächstes Jahr zu verschieben. So kommt nach der Enttäuschung, dass der Ironman Rapperswil-Jona nun nicht stattfindet, ein Mail reingeflattert: „Wir freuen uns, dass du am diesjährigen Uster Triathlon teilnimmst!“ Was, habe ich mich nicht abgemeldet? Trotz Corona noch einen Triathlon – in einem See – mit dem neuen, coolen Velo? Juhui!

So wird das Velo am Vorabend gepumpt, geputzt, gestreichelt und liebevoll im Auto verladen, damit alles startklar ist. Und am Sonntag, den 13. September steht eine schlotternde Person mit coolem Velo bei der Seebadi in Uster und wartet darauf, in die Wechselzone einzuchecken. Alles ist anders dieses Jahr, wie so vieles. Die Athletinnen und Athleten tragen Masken auf dem Wettkampfgelände. Es sind „nur“ 800 Personen, die am Triathlon teilnehmen können. Zuerst gehen die Männer in die Wechselzone und erst als diese die Zone verlassen und zum Schwimmstart marschieren – immer noch mit Maske – dürfen die Frauen in die Wechselzone einchecken. Aber eigentlich ist so ein Triathlon recht Corona tauglich, es funktioniert tadellos. Stolz wird das Velo bei der Nummer 533 parkiert und endlich – jemand bemerkt das Schmuckstück: „Schönes Velo!“ meint die Nachbarin. Ja, schön gell. Neu! Extra gewünscht für den Ironman, weisst du. Und heute wird es endlich im Wettkampf getestet.

Vorerst gibt es andere Probleme zu bewältigen. Wie geht das schon wieder mit dem Einrichten der Wechselzone? Es ist zu lange her, dies ist der erste und einzige Triathlon in diesem eigenartigen Sommer. Wohin mit dem Helm? Habe ich jetzt jeweils die Socken in die Schuhe reingetan? Zum Glück habe ich noch an die Schwimmbrille gedacht, die wäre fast zu Hause geblieben. Ui, die Startnummer sollte ich ja auch noch irgendwo hintun, irgendwie wills nicht so richtig, die Übung fehlt und dann ist da plötzlich noch diese drahtige Person ein paar Startplätze weiter vorne, die zusätzlich ablenkt.

Ist das nicht Nicola Spirig? Die Olympiasiegerin 2012? Kann das sein, dass diese Profiathletin dort so unspektakulär im Rucksack nuschet und was sucht? Mit Handy ausgerüstet schleichen sich ein paar Damen an. Doch, es ist sie! Wie ein Teenager, mit roten Ohren versucht man sein Glück. „Ähm…du…ich bin…dings…your biggest fan! Darf ich…dings..“. Wink mit dem Handy. Nicola ist ein Profi, schiebt die Maske beiseite und lacht. Klar, Selfie Smile und das Foto ist im Kasten. Dann wendet sie sich wieder ihrer Schwimmbrille zu, sprüht sie ein.

Stimmt, dass sollte man vielleicht selber auch noch machen, sonst läuft die Brille an und dann sieht man gar nichts mehr, zumal auf dem Greifensee ein Nebeldunst liegt und die Sicht eh schon schlecht ist. Zuerst noch das Foto mit Nicola auf den Familienchat laden, dann geht es zurück zum Geschäft. Die Sache mit dem Neopren! Der Corona-Speck! Irgendwie will der Anzug nicht hoch, steckt jämmerlich an den Knien fest und mit lautem Klagen versucht man sich in das Teil zu quetschen. Links und rechts dasselbe, alle haben wohl etwas mehr gegessen und etwas weniger trainiert. Hoffentlich lohnt sich der Aufwand und hoffentlich kommt man nach dem Schwimmen wieder raus aus dem Teil!

Endlich geht es zum Start. Mit Maske, mit 1.5m Abstand. Nicola wird von zwei Referees an der Masse vorbeigeführt und startet als erstes. Ihr Neopren ist noch offen, kriegt sie ihn wohl auch nicht zu? Wohl kaum. Läck, kann die schwimmen! Neidisch schauen wir Hobby Triathletinnen Nicola nach, die wie ein Raddampfer auf die erste Boje zu schwimmt! Wahnsinn!

Und dann ist man selber dran, Sprung in den See, wie Nicola geht es los, oder so fühlt es sich an nach so langer Zeit. Herrlich mit so vielen anderen Sportlerinnen im See zu schwimmen, einfach grossartig. Auch wenn das Tempo nach etwas 300m etwas reduziert werden muss. Viel zu schnell ist der Schwumm vorbei, zwei Helfer helfen aus dem Wasser, im Eiltempo geht es durch die Wechselzone, der Neopren landet- pflatsch -im Gras neben dem Velo, Helm auf, Brille auf, Schuhe an und mit dem Velo geht es auf die Rennstrecke. Einfach geil! Man kann es nicht anders sagen. Herrlich der Ton, der das neue Velo macht, wenn es so windschnittig über den Asphalt rast! Man kriegt nie genug! Schön unten bleiben

in den Aerobars, sogar um die Kurven! Und was man da alles überholen kann! Schaut alle her, das ist mein neues Velo! Leider ist der Spass nach 40 km schon vorbei. Und während man sich selber für das Laufen bereit macht, rennt Nicola schon ins Ziel! Also, los! Laufschuhe an, Frisur richten, Kappe auf und los geht’s. You rock it! Oder doch nicht. Nach zwei Kilometern die erste Krise. Der Puls ist viel zu hoch, Durst, schmerzende Beine. Die Strecke kommt einem vor wie ein Berglauf, so steil ist das! Nebendran geht ein Mann, auch im Spazierschritt. „Corona Speck!“ murmelt er. Ja, ich weiss, bei mir auch. Und das Ganze dauert zwei Runden! Immer wieder wird mal ein Päusli eingelegt, ein wenig im Laufschritt, ein wenig joggen. Völlig unprofessionell, aber keiner schämt sich, es ist der einzige Triathlon, was solls. Nach einer gefühlten Ewigkeit winkt jedoch das Ziel, endlich. Stoppuhr drücken, Schluss, Amen – Maske auf! Die Brille läuft an und jedes Mal, wenn man einen Schluck Cola nehmen will, stört diese doofe Maske. Scheiss Corona, echt! Hat uns das nicht schon genug verdorben? Aber die vom Uster Triathlon, die sind super! Das dies noch möglich war in diesem Sommer, ein so toller und grosser Triathlon durchzuführen! Danke, danke, danke! Trotz dem anstrengenden Lauf, es hat sich so gelohnt. Schon wegen dem Velo, und dem Selfie! Zufrieden schiebt man das Velo wieder aus der Wechselzone. „Du, wollte es dir schon vorhin sagen“, meint eine Kollegin. Jaja, ich weiss, mein Velo! Verlegenes Lächeln. „Nein, schöne Schuhe!“ meint sie. Zufriedene Athletinnen und Athleten ziehen langsam mit ihrem Velo, dem Rucksack und dem Preissäckli von dannen. Wir dürfen nicht lange auf dem Festgelände bleiben. Zuschauer sind gar nicht erlaubt gewesen. Es ist wirklich alles etwas komisch. Und doch war es halt schön, noch so ein Triathlon in diesem Jahr.

„Was für ein Velo hatte eigentlich Nicola Spirig?“ will der beste Ehemann am Abend wissen. Verlegens Schweigen. „Ein schwarzes, glaube ich.“

Greifenseelauf

Weil die Schlappe vom Lauf am Uster Triathlon noch gut gemacht werden musste, ging es am Donnerstagabend den 17. September gleich nochmals zur Seebadi in Uster. Der diesjährige Greifeseelauf ist auch Corona bedingt etwas anders als in anderen Jahren. Gestartet wird über mehrere Tage, man konnte sich dafür eigens einen Slot buchen. So schön der Lauf um den See auch ist, den Laufanlass habe ich immer mehr gemieden, weil es so ein Rummel war. Der diesjährige Lauf ist jedoch ganz nach meinem Geschmack. Keine Parkplatz Probleme, kein langes Anstehen, und nach einem anstrengenden Tag in der Schule mit lauten, vorpubertierenden Jungs und Mädels geht es an einem herrlichen Spätsommerabend auf eine fast einsame Laufrunde um den Gryfi. Weil es eben nicht so viele Läuferinnen und Läufer hat, führt die Strecke alles den Naturwegen gleich am See entlang. Hin und wieder trifft man einen Mitstreiter, eine Mitstreiterin, man kann mal überholen, man wird vielleicht überholt. Aber alles im Rahmen, alles sehr friedlich und dennoch ein wenig Wettkampf Gefühl. Genau die richtige Mischung, um Gas zu geben und doch zu geniessen. 17.8 km ist die Strecke, bei Kilometer 14 geht langsam die Sonne hinter dem Pfannenstiel unter, taucht den Greifensee in ein wunderschönes Abendlicht. Fast wäre ich noch angehalten, um zu staunen, aber eben, die Uster Triathlon Schlappe noch im Nacken, dieses Mal wird nicht angehalten und auch nicht spaziert. So gebe ich tapfer Gas bis zum Ziel und erreiche es mit einer Zeit von 1.37. Not to shabby for me. Schliesslich trage ich einiges an Gewicht mehr mit als in früheren Jahren und das motivierte Training hat nach der Absage des Ironmans auch etwas nachgelassen.

Zwei Mal Uster in diesem Jahr. Zwei Startnummern mehr, die ich in meine Box legen kann. Immerhin. Den Veranstaltern danke für die Kreativität, den Mut, die Arbeit. Es war schön, einfach schön!

Beim Überprüfen der Rangliste stelle ich fest, dass auch Ruth und Christoph am Greifenseelauf teilgenommen haben

Bericht vom Madrisa Trail Klosters 2020

550 Athleten haben den Madrisa Trail am 30. August 2020 in Angriff genommen. Auf Grund des schlechten Wetters wurde die Stecke des T54 und die Startzeiten für beide Läufe angepasst. Es herrschten widrigste Bedingungen für die Erstaustragung. Das hielt die Trailläuferschar, unter anderem drei 3 LSV Läufer, nicht davon ab teilzunehmen.

Etwas verloren standen wir am Start des T24, regnete es doch in «Bindfäden». Wir waren uns nicht sicher, ob unsere Kleidung auch wetterangepasst war, denn es war unser erster richtiger Traillauf. Auf unserer Berner-Walliser Tour waren wir uns an ausnahmslos schönes und warmes Wetter gewohnt.

Die Strecke führte uns anfangs gemächlich steigend über eine Hängebrücke nach Monbiel. Danach wurde der Weg sehr steil und ich konnte meine Trailstöcke das erste Mal gebrauchen. Bis zum ersten Verpflegungsposten waren die Wege angenehm zu laufen. Der erste technisch sehr anspruchsvolle Teil folgte mit dem Abstieg nach Klosters Dorf. Der Singlepfand zum Schlappintobel war sehr steil, mit Wurzeln und Steinen übersäht und rutschig. Wer ängstlich war, hatte eine schwierige Passage zu bestreiten. Martina ist technisch sehr versiert. Ich konnte mich ihr anschliessen auf diesem auch für mich sehr herausfordernden Teilstück.

Nach Klosters Dorf folgte nochmals ein Aufstieg und wiederum ein anspruchsvoller Abstieg nach Serneus. Vorbei an alten Walserhäusern, welche für ihren Charme bekannt sind, gings in Richtung Bad Serneus. Zwischendurch zeigte sich tatsächlich die Sonne und das Lauferlebnis fühlte sich wunderbar an.

Nach Bad Serneus folgte der 800m Vertical Trail. Dieser Trail hatte es in sich, war der Boden doch so rutschig, dass der Aufstieg ohne Stöcke schon fast nicht mehr machbar war. Es begann wieder richtig stark zu regnen und ich hatte ziemlich mit der Motivation zu kämpfen, war ich doch mittlerweile durchnässt. Entlang der Schmalspur Zugstrecke nach Davos ging es über wunderschöne Mischwaldabschnitte und Singletrails zurück zum Ausgangspunkt Sportanlage Arena Klosters.

Der Trail ist ein wunderbares Lauferlebnis mit viel Abwechslung. Bei schönem Wetter werden die Läuferinnen und Läufer mit wunderschöner Aussicht ins Tal und die umliegenden Berge belohnt.

Übrigens, für Andreas war dies eine gute Vorbereitung für den Arosa Trail, bei welchem er eine Langdistanz bestreiten wird.

Für den LSV am Start waren

  • Martina Zürcher 3:14:09
  • Andreas Porter 3:08:54
  • Monika Frefel          3:05:32   

RaceResult

LSV Newsletter September 2020

Laufanlässe

Samstag 29.08.2020
Der 41. Frauenfelder Stadtlauf findet bekanntlich nicht statt. Um trotzdem etwas Stadtlauf-Feeling zu geniessen organisiert das OK Frauenfelder Stadtlauf einen virtuellen Lauf über die bestens bekannte viRACE-App. Alle Teilnehmenden, egal ob Kurzdistanz oder Hauptlauf, erhalten nach dem Lauf einen Gutschein 2 für 1 Pizze der Pizzeria Molino. Im weiteren werden unter allen Teilnehmenden 20Fr-Gutscheine der Migros verlost. Weitere Infos unter www.frauenfelder-stadtlauf.ch. SEI DOCH AUCH DABEI UND UNTERSTÜTZE DEN STADTLAUF. ANMELDUNGEN SIND AUCH KURZFRISTIG NOCH MÖGLICH.

Wegen Corona sind sämtliche Läufe für unsere Vereinsmeisterschaft im September abgesagt.

Lauftraining

Jeden Montag, 18:00Treffpunkt: Lauftreff
Jeden Mittwoch, 18:00 Treffpunkt: Altes Sigg Gebäude

Spezielles / Besonderes

Freitag, 18.09.2020 ab 20.30 Uhr
Stamm im Restaurant Falken Pub

Sonntag 20.09.2020
Herbstwanderung auf den Rappenstein im Fürstentum Liechtenstein. Details in der Einladung zur Herbstwanderung. Anmeldung auf folgendem Link:
https://doodle.com/poll/n5esg4s3sudqd2vn

Dienstag, 29.09.2020
LSV Plauschmeisterschaft: Überraschungsdisziplin. Genaue Infos folgen Mitte September

Biken

Jeden Donnerstag, 18:15
Jeden Samstag, 13:00
Treffpunkt:
Marktplatz Frauenfeld

News aus dem Vorstand

Donnerstag, 03.09.2020
Vorstandssitzung

Sonnenuntergang, Herbst, Landschaft, Sonnenlicht, Laub

Bericht vom Burgerholzlauf 2020

Corona-bedingt finden auch nicht so viele Vereinsläufe statt. Da freut es die Veranstalter und Helfer umso mehr, dass 22 Teilnehmer den Weg ins Burgerholz fanden.

Nach dem sehr nassen Lauf im letzten Jahr und den heissen Temperaturen 2018 waren heute perfekte Bedingungen anzutreffen. Diese konnte Philipp Früh optimal nutzen und sich im Schlussspurt gegen Andrin Jacomet durchsetzen.

Mit einem Vorsprung von 3 Sekunden und einer Siegerzeit von 10:41 konnte er auch in diesem Jahr den Lauf für sich entscheiden. Bei den Damen gewann Nicole Lohri mit 11:54, der zweite Rang ging an Christine Altorfer.

Die gesamte Rangliste ist hier zu finden: Vereinsrangliste Burgerholz 2020

Beim geselligen Beisammensein wurden dann noch die Strategien fürs nächste Jahr besprochen.

Bilder in voller Auflösung sind auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/swissdarkangel/albums/72157715620566708

Manuel

Vereinsrangliste Burgerholz 2020

sonnig bei 22°C

LSV KategorieLSV RangVornameNachnameLaufzeitPunkteLauf KategorieLauf Rang
Herren11.PhilippFrüh00:10:411100Herren1.
Herren12.AndrinJacomet00:10:441085Herren2.
Gast1.PeterBader00:10:57Herren3.
Herren13.PascalFarner00:11:211018Herren4.
Herren14.MarcoWick00:11:41976Herren5.
Herren21.BeatErnst00:11:481100Herren6.
Damen21.NicoleLohri00:11:541100Damen7.
Herren31.JürgSchedler00:12:201100Herren8.
Herren22.ChristophLippuner00:12:271035Herren9.
Herren23.AndreasPortner00:12:321018Herren10.
Damen31.ChristineAltorfer00:12:341100Damen11.
Herren15.ThomasWidmer00:12:50859Herren12.
Herren32.UrsKrähenbühl00:13:34990Herren13.
Herren33.PeterBosshard00:13:39973Herren14.
Damen22.MiriamWidmer00:13:42939Damen15.
Damen23.YvonneHutter00:13:49919Damen16.
Herren34.SämiSchmid00:14:55861Herren17.
Damen32.BernadetteHasler00:15:12880Damen18.
Damen24.SandraHagmann00:16:14706Damen19.
Damen11.EvelineBachmann00:16:151100Damen20.
Damen33.RuthGoldinger00:17:02725Damen21.
Damen34.HeidiScheuch00:17:21689Damen22.

Einladung LSV Herbstwanderung 2020

Einladung als PDF

Auf den Rappenstein

DatumSo. 20.9.2020
BesammlungParkplatz Rügerholz06:45 Uhr
Beginn der Wanderungab Steg FL08:30 Uhr
Wanderzeitca. 6 Std
Rückfahrtab Steg FLca. 17:00 Uhr

Wir wandern am Sonntag 20.9.2020 bis zum Restaurant Sükra und geniessen dort eine kleine Verpflegung Kaffee mit Gipfeli. Nach der Stärkung geht’s los über den Grat auf den Rappenstein mit herrlichem Blick ins Rheintal. Dort machen wir Mittagsrast mit Verpflegung aus dem Rucksack. Nachher geht’s auf dem Höhenweg nach Sükra und Steg zurück.

Mitnehmen

  • Gute Wanderschuhe (Turnschuhe nicht geeignet)
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
  • Wanderstöcke sind empfehlenswert
  • Der Witterung angepasste Kleidung, Regenschutz

Die Wanderung findet nur bei schönem Wetter statt.  Auskunft am Vorabend bis 20:00 Uhr. Tel 079 291 44 71.

Anmeldung bis am 17.09.2020 per Doodle: https://doodle.com/poll/n5esg4s3sudqd2vn

Einladung: Sommeranlass LSV Frauenfeld, 14. August 2020

Wir treffen uns ab 18:00 Uhr in der Eduardsruh beim Vita Parcours in Frauenfeld. Über dem Feuer kochen wir unser Essen (spendiert vom LSV – lasst euch überraschen). Auch für den Durst ist gesorgt.

Teller, Besteck und ein Glas/Becher bringt jede/r bitte selber mit.

Anmeldung bis 11.08.2020 via Doodle, https://doodle.com/poll/uu35tfp7eepczakf, damit wir die Essensmenge einkaufen können.

Dessertspenden nehmen wir sehr gerne entgegen, bitte im Doodle eintragen.

Auskunft bei unsicherem Wetter:
Ruth Goldinger 079 395 16 47 oder Astrid Leumann 079 694 54 45

Wie jedes Jahr freuen wir uns auf viele Teilnehmer am diesjährigen Sommeranlass.

Heinz, Ruth, Astrid

Bericht vom 12. Stierenberglauf 2020

Der Stierenberglauf startet am wunderschönen Schwarzsee im Kanton Fribourg, jeweils am Nationalfeiertag unseres Landes. 300 Läuferinnen, Läufer und Walker absolvierten die 10 km lange Strecke zum Bärghuus Riggisalp. Wir trotzten dem Hitzetag. Die Strecke führte die ersten 1.8 km unmittelbar dem See entlang. Danach ging es sehr steil aufwärts. Der Weg wechselte in einen Trailpfad, welcher uns anfangs über mehrere nicht enden wollende Treppenabschnitte, gespickt mit Wurzeln und Steinen rasch in die Höhe führte. Die Frauen starteten pünktlich um 9.30 Uhr, angefeuert von den Männern, welche 9 Minuten später folgten. Die schnellsten Läufer haben uns bereits zwischen Kilometer 4 und 5 eingeholt. Die Wege waren zum Teil so schmal, dass die Athleten sich mittels Rufen bemerkbar machen mussten. Die Trailstrecke mit insgesamt 610 m Höhendifferenz empfand ich sehr anspruchsvoll, musste der Blick doch immer auf den Boden gerichtet sein. Die schöne Aussicht war dann auch die Belohnung für unsere Anstrengung.

Vom Bärghuus Riggisalp führte uns ein Sessellift zurück ins Tal. Dank den herrlichen Sommertemperaturen konnten wir im See schwimmen und die herrliche Landschaft geniessen. Der Lauf wird organisiert vom LA Pfaffeien. Klein aber fein, eingebettet in einer wunderbaren Landschaft.

Für den LSV Frauenfeld am Start waren

  • Christine Altorfer mit einer Zeit von 1:07:43                          3. Rang AK
  • Monika Frefel mit einer Zeit von 01:09:09                              4. Rang AK
  • Andreas Portner mit einer Zeit von 01:09:09                         29. Rang AK
  • Christoph Lippuner mit einer Zeit von 1:14:05                      37. Rang AK