Bericht von der Dreiseenstaffette in Hüttwilen 2019

Zwar gehört die DSS nicht zur Vereinsmeisterschaft, aber gut besucht ist dieser Anlass dennoch. Sei es von treuen Fans oder von Triathlon begeisterten LSV Mitgliedern. Es ist ja auch gerade um die Ecke und wohl jede und jeder ist schon hin und wieder mit dem Velo nach Hüttwilen gefahren, um dort noch einen Schwumm zu tätigen. Vier Mitglieder tätigten heute einen Schwumm mit einem Zeitmessband um das Fußgelenk. Sandra Stäubli startet in der Kurzdistanz und Yvonne Hutter, Thomas Widmer und Miriam Widmer versuchen ihr Glück in der olympischen Distanz. Die Hoffnung, dass einem die Entscheidung, ob mit oder ohne Neopren gestartet werden darf, abgenommen wird, wurde leider zu nichte gemacht, der Wetsuit ist erlaubt und so zwängen sich drei von den vier Mitgliedern noch in den Anzug, in der Hoffnung, dass die schnellere Schwimmzeit dann beim wieder Ausziehen des engen Wetsuits nicht wieder verloren geht. Der Startschuss für die Kurzdistanz der Frauen fällt um 10:05. Etwas später, um 10:15 Uhr starten die Männer für die olympische Distanz (ach olympisch tönt so schön!) und fünf Minuten später finden auch noch die letzten zwei Frauen des LSV Frauenfeld den Weg ins Wasser. Nervös waren die beiden, ganz vorne an der Startlinie. (Hoffentlich gibt das ein gutes Foto in der Zeitung.)

Das disziplinierte Trainieren im Schwimmbad mit diesem blöden Steckli hat sich doch noch ausgezahlt. Fast gleichzeitig kommen die Frauen der Langdistanz aus dem Wasser und das nicht als letzte. Die Kurzdistanzler müssen eine Runde um die drei Seen drehen, die Langdistanzler dürfen die Seen zweimal umkreisen. Schön ist es im Seebachtal! Wie herrlich der Wind um die Ohren pfeifft, wenn man auf dem schnellen Velo abwärtsfährt. (Triathlon Anzug das nächste Mal ganz zu machen, sonst fliegt wieder ein Viech in den Ausschnitt und sticht zu!)

Nach knapp 40 Kilometer steht bereits der zweite Wechsel an. Wieder sind die beiden Frauen einander dicht auf den Fersen. Wo ist der Hut? Mist, in der Tasche! Aber bei der Hitze und der Sonne ist das ein Muss – Tasche durchwühlen und Hut suchen. Der Wechsel ist versaut, aber ist ja nicht so schlimm (sie war noch nie ein Hirsch im Wechsel!). Und los geht es auf die letzte Runde. Zehn Kilometer um die drei Seen und das in dieser Hitze, oft aufwärts und mit einigen Radkilometern in den Beinen. Das Gel, das man bei Kilometer 30 verputzt hat, verliert schnell seine Wirkung und dann tönt die olympische Distanz plötzlich nicht mehr so cool. Wieso hat man sich überhaupt für die olympische Distanz angemeldet? Dort wäre die Abzweigung, oje, der Energiepegel sinkt rasant und die lieben Helferinnen und Helfer, die einem Wasser, Iso und Bananen anbieten geben ihr Bestes. Aber in so einem Fall will nichts helfen, eigentlich gibt es nur eines: sich hinlegen und warten, bis man gefunden wird. Mit ein wenig gehen, etwas Wasser über den Kopf leeren und Zähne zusammen beissen nähert sich das Ziel schliesslich doch noch. Mit der letzten Kraft schleift sich die erste LSV Dame ins Ziel und dort liegt sie dann auch eine Weile und erwacht mit einem kalten Tuch im Gesicht. Aber es ist vollbracht und Dame Nummer zwei ist auch schon im Anflug, diese hat sich die Energie etwas besser aufgeteilt und erscheint sehr frisch. Ja, der Laufteil sei gut gegangen, bestätigt sie.  

Es gibt nichts Schöneres als nach einem vollbrachten Triathlon nochmals in den See zu stürzen, das kühle Wasser tut gut – einfach herrlich. Und dann schnell zurück in die Wechselzone und das Handy konsultieren. Die Damen jubeln und fallen sich in die Arme. Dieses Jahr ist es geglückt! Sieg und der zweite Platz für die beiden in der Kategorie OFAK 5. Miriam Widmer brauchte für den 1. Platz 2:58:09 und Yvonne Hutter erreichte den zweiten Platz mit einer Zeit von 3:00:55. Und dann kommt niemand mehr für die nächsten 7 Minuten, was den beiden auch noch sehr wichtig erscheint. Thomas glänzte im Schwimmen und kam in seiner Kategorie OMAK 5 als erstes aus dem Wasser. Die Konkurrenz war aber hart und so erreichte er mit einer Zeit von 2:41:31 den 5. Platz. Sandra Stäubli räumte in der Short Distanz ab und erreichte mit einer Zeit von 1:27:56 den ersten Platz in ihrer Kategorie.

Mit einem gefüllten Säckli voller Goodies, einem schönen neuen Badetuch und eine Flasche Traubensaft und natürlich viel Ruhm und Ehre geht es schon bald heimwärts. Aber natürlich erst nach der Rangverkündigung, einem Teller Hörnli und Pommes Frites und einem Blick auf die anderen Triathleten und Athleten. Vor allem die auf den Pferden fanden noch ausgiebig Bewunderung. Wie man denn so ein Pferd steuert, wundert sich ein LSV Mitglied. (Dasjenige, dass hin und wieder auch Mühe mit dem Velo steuern hat. Ja, ohne Loch im Kopf ist es schon um Einiges angenehmer.)

Und schon war’s das wieder für dieses Jahr. Das Wetter schlägt bald um, der Sommer neigt sich dem Ende zu und somit den Lauf- und Triathlon Saison. Schön war es wieder, auf ein neues Jahr. 

Bericht vom 33. Frauenlauf Bern 2019

Bern – ganz im Zeichen der Frauen

Am 16. Juni 2019, zwei Tage nach dem Frauenstreik, fand in Bern der 33. Frauenlauf statt. Statt zu streiken, haben sich ein einige LSV-Frauen für die Teilnahme am 5- resp. am 10-km-Lauf angemeldet. Laufen statt marschieren, hiess unsere Devise.

Die ersten Frauen bestiegen den Zug in Frauenfeld kurz nach 06.00 Uhr. Und das an einem freien Tag! Mit der Teilnahme am 5-km-Lauf mit Start um 11.30 Uhr hätten wir uns zwei Stunden mehr Schlaf gönnen können. In Anbetracht der steigenden Temperaturen bei purem Sonnenschein war der Entscheid, die längere Distanz über 10 km früher am Morgen in Angriff zu nehmen, richtig. Ausserdem hatten wir so Gelegenheit, später unsere Kolleginnen anzufeuern, welche die kürzere Distanz bestritten.

Nach einem Kaffee wurde die Nervosität langsam spürbar. Um uns vor dem Startschuss zum 10-km-Lauf um 09.30 etwas abzulenken, bummelten wir an den Ständen vorbei und machten ein Gruppenfoto mit obligatem Frauenlauf-Tattoo. Die Stadt Bern war mit bunten Ballonen ausgeschmückt, und die Stimmung war einmal mehr grossartig. Lag es am Frauenpower, oder am schönen Wetter? Die Männer hatten an diesem Tag die Statistenrolle inne: Sie hüteten die Kinder und spornten die Frauen an.

Bern macht süchtig! Durch die Gassen, der wunderschönen Aare entlang, über das Dählhölzli, zurück ins Ziel auf den Bundeshausplatz laufen: Eine Sightseeingtour in Miniform, und an diesem Sonntag uns Frauen vorbehalten.

Für den LSV nahmen teil:

5 km

Ursi Scheuch22:265. von 363
Nicole Scheuch27:24105. von 698

10 km

Martina Zürcher 47:55 53. von 733
Monika Frefel 47:58 15. von 407
Ruth Aeschbacher Bauer 1:00:13119. von 258
Ruth Goldinger1:02:40155. von 258

Nicole Lohri lief als Pacemakerin über die Distanz von 5 km.

LSV im Einsatz über Auffahrt 2019

56. Flughafenlauf

Wie immer an Auffahrt muss man sich zwischen dem Flughafenlauf, dem Auffahrtslauf St. Gallen oder doch kein Lauf entscheiden. 3 LSV-ler entschieden sich für den 56. Flughafenlauf. 

Kurz vor dem Start wichen die Wolken der Sonne und so konnte bei angenehmen Laufwetter gestartet werden. Und wie!!

Vreni Neukom erläuft sich in ihrem diesjährigen 5. ZKB-Lauf ihren 5. Podestplatz! Nach den zwei dritten Plätzen am Neujahrslauf in Dietikon und am Laufsporttag Winterthur, sowie den zwei zweiten Plätzen am Männedörfler Waldlauf und am Zumiker Lauf; steht sie erneut als 2. in der Kategorie W60 auf dem Podest. Mit einer Zeit von 1:21.54 bewältigt sie die 17 km. Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung!

In der Kategorie M 50 läuft Christoph Lippuner auf den 49. Rang in 1:17.19 und Peter Bosshard passiert die Ziellinie in einer Zeit von 1:21.04 auf Rang 65.

Auffahrtslauf St. Gallen

Die Anderen sind an den Auffahrtslauf nach St. Gallen.
Andrin hat mit einer Spitzenleistung den 2. Rang von U18 über 10 km erreicht und erhoffte sich reichliches Preisgeld. Dafür ist er als einziger LSVler für die Rangverkündigung bis spät am Abend in St. Gallen geblieben. Begeistert stellte er fest, dass der gesamte Preis darin bestand, dass er aus etwas 40 cm Höhe auf die langsameren Läufer hinunter schauen durfte. Korrektur: Nicht mal 40cm Ruhm hat es für Andrin gegeben! Das warten hat sich wahrlich nicht gelohnt. Wir sind trotz allem stolz auf dich, Andrin.

Halbmarathon
Thomas Widmer, 1:37:44, AK Rang 55.
Jürg Schedler, 1:47:14, AK Rang 48.
Miriam Widmer, 1:48:37, AK Rang 8.
Couples Halbarathon
Claudia Steffen und Monika Frefel 1:50:25, Rang 51.
10km
Andrin Jacomet, 39:59, AK Rang 2.
Dana Meier, 1:03:56, AK Rang 91.

Bericht vom Winterthur Marathon 2019

3 LSV-ler fanden den Weg nach Winterthur zum Winterthur Marathon 2019. Es waren auch schon bedeutend mehr. Bei wunderschönem Laufwetter starteten sie in unterschiedlichen Distanzen. Der Jüngste war mit Abstand am schnellsten unterwegs. Das nicht nur von den LSV-lern, sondern auch klar in seiner Kategorie.

Beim 5.4 km Junioren Lauf siegte Andrin Jacomet mit über 1 1/2 Minuten Vorsprung in 19.51 was einen Kilometer Schnitt von 3.40 bedeutet. Wow, herzliche Gratulation!

Auf der 10 km Strecke startete Jürg Schedler welcher in schnellen 47.33 das Ziel erreichte und in der Kategorie M50 den 12 Rang erlief.

Bei der Marathon Strecke kämpfte sich Christoph Lippuner über die 2 Runden und finishte in 3:56.49 und landete auf Rang 15 in der Kategorie M50.

14. Uhldinger Pfahlbau Marathon am Samstag 11. Mai 2019

Lauf durchs Paradies …

… so wird er auf der Homepage angepriesen.

Während die meisten Läufer an diesem Samstag in Richtung Bern unterwegs waren, zog es drei LSV lerinnen in die entgegengesetzte Richtung, Unter-Uhldingen am deutschen Bodenseeufer, nahe Meersburg war ihr Ziel. Der Pfahlbau Marathon sollte es sein. Wobei, der Name täuscht, es ist nur ein halber und kein ganzer Marathon.

Eine Stunde vor dem Start gewitterte es über Uhldingen und es regnete stark, noch stärker und nochmal stärker, da hat Petrus alles gegeben und dies während die Kinder ihre Läufe absolvierten. Zum Start des Halbmarathons war es dann trocken und es schien sogar kurz die Sonne. Allerdings war es gut, dass sie sich wieder hinter die Wolken verzog, es wäre sonst zu warm geworden. So gab es perfektes Laufwetter ca. 12 Grad und trocken.

Die Start erfolgte in Unter-Uhldingen beim Hafen, führte dann via Ober-Uhldingen zum Schloss Salem, wo schon die Hälfte der Strecke geschafft war. Von dort ging es über den Affenberg und an der Klosterkirche Birnau vorbei, wieder hinunter zum Hafen Uhldingen. Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Alle drei Kilometer ein Verpflegungsposten, tiptope Einweisung zu den Gratis-Parkplätzen, Shuttelbus zu den Duschen, gratis Verpflegung im Festzelt, alles ist bestens organisiert. Die Homepage hat nicht zu viel versprochen.

Es waren alle gut unterwegs, Nathalie kam nach 1 Std. 55 Min. ins Ziel, Sabine folgte nach 2 Std. 6 Min. und Heidi nach 2 Std. 10 Minuten. Heidi hat damit den Kategoriensieg bei den Damen 60 erreicht.

Dass nach dem Duschen das nächste Gewitter durchzog war dann schlicht und einfach egal.