LSV Newsletter Januar 2021

Laufanlässe

Der ganze Januar dient dazu, eine solide Grundlage für die kommende Saison aufzubauen

Vereinsläufe 2021 sind in der Hompage aufgeschaltet / Programm

Lauftraining

Jeden Montag, 18:00Treffpunkt: Lauftreff
Jeden Mittwoch, 18:00 Treffpunkt: Schulhaus Oberwiesen 2

Spezielles / Besonderes

Freitag, 15.01.2021 ab 20.30 Uhr
Stamm im Restaurant Falken Pub ==> entfällt wegen Auflagen vom Bundesrat

Sonntag, 13.02.2021
Schneeschuhwanderung, Anmeldung via Doodle in Ausschreibung / Link zu Doodle

Jahresprogramm 2021
Das Jahresprogramm ist unter folgendem Link abrufbar oder auf der Homepage aufgeschaltet. Jahresprogramm

Vorschau

Samstag, 20.02.2021 ==> Verschoben auf voraussichtlich Ende April 2021
Die Durchführung der 29. GV des LSV Frauenfeld im Februar 2021, ist aus heutiger Sicht sehr unwahrscheinlich. Aus diesem Grund hat der Vorstand entschieden, die GV auf voraussichtlich Ende April zu verschieben. Das genaue Datum und der Ort sind noch in Abklärung, werden aber schnellstmöglich kommuniziert. DANKE für das Verständnis.

Der sportliche Rückblick wird aus bekannten Gründen sehr kurz ausfallen. Damit es trotzdem aus Eurer Sicht etwas zu erzählen (lesen) gibt, soll doch jedes Mitglied sein persönliches, sportliches (sportähnlich) Highlight aus dem ablaufenden Jahr auswählen. Die Art der Aktivität ist sekundär. Das kann sein: Laufen, Radfahren, Wandern, Schwimmen oder was auch immer…

Bitte das Bild und ein kurzer Beschrieb per Mail senden an Yvonne Hutter, beisitzer@lsvfrauenfeld.ch. Datei schicken im Wordformat.

Biken

Jeden Donnerstag, 18:15
alternativ: Donnerstag, 13.30 Uhr
Jeden Samstag, 13:00
Treffpunkt:
Marktplatz Frauenfeld
Als Alternative wird am Donnerstag um 13.30 Uhr eine Bikeausfahrt durchgeführt, speziell für Geniesser
Schnee, Winter, Titel, Natur, Kälte, Schneefall

Der ganze Vorstand wünscht Euch Allen ein gesundes und erfolgreiches 2021

LSV Newsletter Dezember 2020

Lauftraining

Jeden Montag, 18:00 Treffpunkt: Lauftreff
Jeden Mittwoch, 18:00 Treffpunkt: Schulhaus Oberwiesen 2

Bitte haltet euch im Training an die Vorschriften von BAG und Kanton

Spezielles / Besonderes

Samstag, 05.12.2020
Chlaus- und Helferabend musste leider abgesagt werden

Dienstag, 29.12.2020 / Zeit: 18.00 Uhr
Einladung zum Bowlingplausch Treffpunkt 17.45 Uhr direkt bei der Bowlinghalle BeSeCo, Rümikerstrasse 5a, 8352 Elsau- Rümikon. Anmeldung bis 27.12.2020 via Doodle

Biken

Jeden Donnerstag, 18:15
alternativ: Donnerstag, 13.30 Uhr
Jeden Samstag, 13:00
Treffpunkt:
Marktplatz Frauenfeld
Als Alternative wird am Donnerstag um 13.30 Uhr eine Bikeausfahrt durchgeführt, speziell für Geniesser

Vorschau

Samstag, 13.02.2021Schneetag
Samstag, 20.02.2021LSV-GV
Oktober 2020 – Februar 2021Winter-Laufcup
Freitag – Sonntag 25. – 27. Juni 2021Kufstein-Stafette
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Arosa Trailrun AT46 von Andreas Portner

Die Vorgeschichte

Im Jahr 2020 ist läuferisch alles anders. Covid-19 pflügt die Laufagenda komplett durch, und kennt auch bei unseren Montag-Mittwoch-Trainings kein Pardon. Einfach zu Hause sitzen ist keine Alternative, und so beschliessen wir Vier, unsere Trainings regelmässig zur gewohnten Zeit weiterzuführen. Die Wochenenden sind aber trotzdem voller Wettkampf-Löcher. Zum Glück hat Christoph die rettende Idee: Wir könnten ja die Schnebelhorn Halbmarathonstecke ablaufen. Die Männer sind von der Idee sofort begeistert. Bei den Frauen löst das Unbehagen und grössere Diskussionen aus: Was ist, wenn jetzt im Mai plötzlich ein Schneesturm aufkommt? Und wir uns verirren (im Züri Oberland wohlbemerkt)? Die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen. Nach ein paar schlaflosen Nächten willigten die Damen aber trotzdem ein, und beginnen die neue läuferische Freiheit zu geniessen. Und so bietet der Lockdown auch Chancen, Neues auszuprobieren. Es folgen noch viele weiter Läufe im schönen Appenzeller Land.

Auf dem Kronberg

Mir als alter Bergsteiger machen die Trail-Läufe so sehr Spass, dass ich mich kurzentschlossen für den Arosa Trailrun AT46 anmelde. Warum der Lauf AT46 heisst, obwohl er eigentlich gute 54km lang ist, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Ich vermute für den Veranstalter zählen die 8km Teerstrecke zwischen den Bergen nicht und so wird abgerundet. Bis jetzt habe ich nur ein paar einfachere Bergläufe in Strassenschuhen bestritten, wie z.B. den Jungfrau Marathon. Da geht’s im Pulk die Autobahn rauf, und bequem mit der Bahn runter. Der Arosa Trailrun ist eine neue, für mich unbekannte Liga: Die 3’400 Höhenmeter müssen nicht nur erklommen, sondern auch zu Fuss vernichtet werden. Zwischen den spärlichen Verpflegungsständen heisst es autonome Eigenverpflegung. Auch die obligatorische Pflichtausrüstung ist eindrücklich, und im Gegensatz zu den Waffenläufen, wo das Gepäck reine Folklore ist, auf dem Trail durchaus sinnvoll.

Pflichtausrüstung

Zudem bin ich noch nie länger als 42km am Stück gelaufen. Um die Laufzeit abschätzen zu können, durchforste ich vergangene Datasport-Ergebnisse. Ich beginne bei den gleichaltrigen Säcken in der Finisher-Liste in der Mitte. Platz 7 von 14; so in etwa meine Liga. Ich finde da einen Läufer aus La Punt, seine Zeit 9h 32min. Interessant seine Ergebnisse: Oha Swissalpine T88, Eiger Ultra, Swissalpine T127 ujujui, im Jahr 2017 Swissalpine T214 Autsch! Züri Marathon in 3:16 Riesenautsch! Die Liste wird immer eindrücklicher und mein Gesicht länger! Die Züri Zeiten sind auf Christine Niveau! So schnell bin ich wenn überhaupt erst im nächsten Leben… Nachdem ich den ersten Schock verdaut habe, schaue ich im Wettkampfreglement die Cut-off Zeiten an. Es stehen 13h für den Lauf zur Verfügung. Meine Ziele sind demnach: Keine Risiken eingehen und kein Unfall/Verletzung einfangen. Zieldurchlauf innerhalb 13h, und unterwegs bei den verschiedenen Kontrollposten nicht aus dem Rennen gepflückt werden. Alles was dazukommt ist bei diesem Lauf-Neuland ein Goody.

Start

Das Rennen

12. September 4:30. Ein prüfender Blick aus dem Hotelfenster zeigt schönen Sternenhimmel und für diese Höhe ungewohnt angenehme Temperaturen. Nach der obligaten «vor-der-Lauf-Dusche» gehe ich ins Frühstückzelt, welches der Veranstalter eigens für den Trial aufstellt hat. Hier gibt’s ein wunderbares Buffet, gratis für alle Teilnehmer. Ich geniesse das riesige Angebot, und esse für einmal ungewohnt viel vor einem Lauf, denn das wird ein langer Tag.

7:15 schlendere ich zum Startgelände und geniesse die entspannte Atmosphäre. Meine Einstellung zur Lage der Nation: Heute kann ich nur gewinnen und hab nix zu verlieren. Ich freue mich riesig auf den bevorstehenden Lauf. Alles Neuland, von der Spielart, Gelände bis zur Distanz. Egal wie weit ich kommen werde; ich erreiche heute eine neu PB! Ich wärme die Gelenke und Bänder auf und trabe langsame 200m. Das muss reichen; ja keine Körner zu viel verschwenden.

7:25 ist das ein gutes Omen? Ich habe schon einen Stein im Schuh und noch keinen Laufmeter auf der Garmin Uhr! Schnell Schuh ausziehen und wieder neu satteln.

7:30 Startschuss. Endlich geht es los. Es sind ganze 98 Personen am Start, die sich auf die 54 km verteilen werden. Kein Gedränge am Start, lockeres Loslaufen und nach 50m geht es schon den Berg hoch. Jeder lässt dem Anderen genug Platz und Keiner drängelt. Zwischendurch ein kurzer Schwatz, wenn es die Puste erlaubt.

Weisshorngipfel

Das erste Ziel ist der Weisshorngipfel auf 2’624m, welcher nach 7.6 km Lauf bez. Gehdistanz erreicht ist. Nach diesen ersten 900 Höhenmeter zum Aufwärmen geht auch gleich wieder runter und rüber zum nächsten Berg, dem Hörnli. Ich geniesse die schöne Aussicht und mache wann immer ich Lust habe Fotos von der schönen Kulisse.

Älplisee

Auf Umwegen geht’s zurück nach Arosa, wo nach 21km die erste Zeitlimite wartet. Ich erreiche diese wichtige Marke rund 70min vor der Zeit. Also bis jetzt alles im grünen Bereich. Wie an jedem heutigen Verpflegungsposten werfe ich 2 Becher, ein Riegel und ein Gel ein, und lasse mir je 5dl Wasser und Iso in meine Beutel abfüllen. Zudem ein Gel für Unterwegs. Innerhalb einer Minute ist mein Pitstop erledigt und ich trabe weiter.

Mondlandschaft nach der Maienfelder Furgga

Der Weg geht um die Häuser durch Arosa, zu den Stauseen und weiter in die Pampa. Auch eine neue Erfahrung: Zwischen dem Verpflegungsposten und der Pampa laufe ich gefühlte 30min ganz alleine und sehe nirgends einen weiteren Läufer. Immer schön aufpassend, dass ich ja keine Wegmarke übersehe. Nun sind die nächsten rund 1000 Höhenmeter dran in Richtung Maienfelder Furgga. Dort steht der begehrteste Verpflegungsposten des heutigen Tages. Dieser ist so weit ab von jeglicher Zivilisation, dass der Posten am Morgen per Helikopter mit Personal und Wasser bestückt wird. 1h55min nach Arosa bei km30 erreiche ich diesen Kleinstposten, wo es limitiert pro Teilnehmer einen Liter der heiss begehrten Flüssigkeit gibt. Wie übrigens am jedem Posten wird penibel Teilnehmer Buchhaltung geführt, und jeder per Hand auf der Liste abgehakt. Sicherheitsmässig top, falls mal jemand unterwegs verloren geht, so wissen die Rettungskräfte wo mit der Suche beginnen. Mein Vorsprung zur Zeitlimite beträgt nun 104min. Also noch grüner als vorher; der Trend stimmt.

Tiejer Fürggli

Frisch gestärkt geht’s durch schöne Mondlandschaften zum nächsten Pass. Power Walking ist meine Stärke; umso länger und steiler, umso besser für mich. Da kann ich jeweils Zeit aufholen und Andere überholen. Sobald es runtergeht, sieht die Welt wieder anders aus; da fliegen die 45kg Frauen leichtfüssig an mir vorbei und sind nach wenigen Kurven schon aus meinem Sichtfeld entschwunden. Der schönste Verpflegungsposten meiner bisherigen Laufkarriere steht bei der Chörbschhornhütte. Knuffig und fast schon ausserirdisch steht er auf einer Anhöhe. Auch dieser Posten, per Heli bestückt und einfach top.

Chörbschhornhütte

Nach der Hütte noch eine kleine Zusatzschlaufe zum Gipfel, und dann geht’s auf schönem Trail mehrheitlich höhehaltend und in Richtung Strelapass. Auf dieser rotweissen Bergwegpassage sind einige Wanderer und gelegentlich auch Biker unterwegs. Obwohl ich der Meinung bin, Biker seien auf Bergwegen fehl am Platz, klappt das Nebeneinander gut und beide Parteien nehmen Rücksicht aufeinander. Keine Regel ohne Ausnahme: So der gefühlte 10 Biker ist da anderer Meinung, und denkt wohl, Wanderwege gehören alleine den Biker und nicht dem Fussvolk. Vor mir sehe ich wie sich Wanderer mit einem Sprung zur Seite in Deckung begehen, wegen des besagten Rowdy-Bikers. Danach fährt er mit geschätzten 20 km/h auf mich zu und macht keine Anstalten an seiner Fahrweise etwas zu ändern. Nach gut 7h Laufzeit bin ich so richtig im Saft, mit Adrenalin geladen bis über beide Ohren, und freue mich über jede Abwechslung. Ich trabe demonstrativ auf dem Wanderweg weiter, während er mich voll anfährt. Schade kommt er nicht zu Fall, ich hätte es ihm gegönnt. Er ruft mir schöne Wörter nach die mit Ar… beginnen zu. Ich drehe mich nicht einmal um und sage kein Wort, ich grinse nur auf den Stockzähnen. Ich freue mich über die 8 Jahren Karate, die mir einen sicheren Stand bescherten, und geniesse weiterhin die schöne Natur.

In Richtung Strelapass, rechts Davos

Bei km 41 kommt von hinten wieder eine 45kg Frau angeflogen; mit schniefender und triefender Nase. Ich bekomme es mit der Angst zu tun: Hat die womöglich Corona? Was ist, wenn ich sie vorbeilasse und ich in ihrem Abgasstrahl laufen muss? Was ist, wenn sie vor mir den nächsten Verpflegungsposten infiziert? Ich beginne schneller zu laufen, aber trotzdem kommt sie immer näher. Ich rufe nach Hinten: das klingt wie Corona? Sie antwortet: nein ist es nicht! Ich wiederum: dass kann ja jede sagen! Sie in breitem Berndeutsch: Sicher nicht, ich bin Ärztin und bin getestet. Aber wenn ich renne, dann läuft mir immer die Nase! Beruhigt trete bei der nächsten Spitzkehre zur Seite und lassen sie überholen. Ich staune, wie Leichtfüssig Frau Knackfudi durch die Steine hüpft. Bis ins Ziel wird mir die Frau noch fast 9min abnehmen.

Bei km 43 stosse ich ein kurzes Juhui aus; so weit bin ich noch nie gelaufen J Aber schon bei km 43.5 ist fertig lustig. Der letzte grössere Anstieg des Tages. Zwar nur gute 300 Höhenmeter, aber so nach 8h Laufzeit muss nun jeder die grössten Kohlen einwerfen. Nach 5min bin ich wieder in «Andis-Walking-Kampfschritt» und kann so 3 lahmende Herren und eine Frau überholen. Den einen Deutschen habe ich heute schon 3x überholt; bin gespannt wann er mich wieder überholen wird.

Beim km 50 beschwere ich mich das erste Mal virtuell beim Streckenchef, und fluche lautstark durch den Wald. Der Weg geht steil runter wie blöd, und ist durchsetzt mit riesigen Wurzeln und Absätzen. Alles andere als Laufgelände. Ich verbrate hier ganze 32min für 3km!!

Bei km 52 endlich wieder Laufgelände, und zudem der Stausee in Sichtweite. Jetzt geht es die letzten 130 Höhenmeter hoch zum Dorf, dann noch 100m geradeaus. Nach 9h 49min freue ich mich über meinen ersten Ultra-Trail.

Mein Lauf-Video auf Youtube

Fazit

Trail-Läufe machen Spass! Sie sind abwechslungsreich und zudem in den schönsten Gegenden der Schweiz gelegen. Die Muskulatur und das Chassis werden nicht so (über)beansprucht wie bei einem Vollgas-Strassenlauf. Der ständige Wechsel zwischen Auf- und Abstieg, bez. gehen und traben ist weniger belastend, und die Erholungszeit erheblich kürzer als beim Marathon. Und den typischen ab km30 «jetzt-hab-ich-genug» Effekt habe ich hier nicht kennen gelernt. Oder anders ausgedrückt: Wer einmal einen Trail gelaufen ist, der wird sich in Zukunft kaum mehr für einen «Geradeaus-Marathon» motivieren können.

Trail-Läufe sind gut fürs Gehirn und gegen Alzheimer 😉 Auf der ganzen Strecke kann das Gehirn nie in den Ruhemodus geschalten werden. Jede Sekunde muss jeder Schritt geplant und koordiniert werden. Geht es mal kurz durch die Häuser, so ist der Pfadfinder gefragt, um ja nicht von der Strecke abzukommen.

Trail-Läufe machen schnell! Seit ich dieses Jahr vertikal unterwegs bin, gelingt mir praktisch an jedem «In-der-Gegend-Geradeauslauf» eine neu PB. Ich kann mir das nur so erklären: Beim Hochlaufen ist das Herz und die Lunge voll im roten Bereich; das Chassis wird aber nur wenig beansprucht und bekommt keine Schläge. Maximaler Trainingseffekt, täglich möglich, ohne Überlastung des Bewegungsapparates.

LSV Newsletter November 2020

Laufanlässe

Samstag 14.11.2020
Der kurzfristig geplante vereinsinterne Lauf muss wegen den aktuell steigenden Coronazahlen leider auch wieder abgesagt werden

Sonntag 15.11.2020
Der Frauenfelder Waffenlauf und Halbmarathon ist schon seit längerer Zeit abgesagt worden

Lauftraining

Jeden Montag, 18:00Treffpunkt: Lauftreff
Jeden Mittwoch, 18:00 Treffpunkt: Schulhaus Oberwiesen 2

Bitte haltet euch im Training an die Vorschriften von BAG und Kanton

Spezielles / Besonderes

Donnerstag, 26.11.2020 / Zeit: 18.50 Uhr
LSV Plauschmeisterschaft: 4. Disziplin: Dart

Mitmachen kann jede-r Frau/Mann, Spielerklärung vor Ort durch Ruth und Erich. Ev. besteht Maskenpflicht (abwarten wie es sich entwickelt). Auf jeden Fall würde ich es gerne durchführen, wenn es die Umstände erlauben. Anmeldeschluss Sonntag 22.11. Tel. 079 / 757 81 56 oder E-Mail (gentsch@stafag.ch). Blibed gsund und bis (hoffentlich) am 26.11. Gruss ERICH

Freitag, 20.11.2020 ab 20.30 Uhr
Stamm im Restaurant Falken Pub

Biken

Jeden Donnerstag, 18:15
Jeden Samstag, 13:00
Treffpunkt:
Marktplatz Frauenfeld

News aus dem Vorstand

24.11.2020: Vorstandssitzung

Da coronabedingt viele (Vereins)-Läufe abgesagt werden mussten, wird in diesem Jahr auf eine Vereinsmeisterschaft verzichtet. Aus dem gleichen Grund muss auch der traditionelle Chlaus- und Helferabend vom Samstag, 05.12.2020 abgesagt werden. Wir bitten um Verständnis.

Am Dienstag, 29.12.2020 wird der Plauschanlass Bowling durchgeführt. Wir werden aus aktuellem Anlass auf das nachfolgende gemeinsame Essen verzichten.

Vorschau

Dienstag, 29.12.2020Bowling
Samstag, 13.02.2021Schneetag
Samstag, 20.02.2021LSV-GV
Oktober 2020 – Februar 2021Winter-Laufcup
Freitag – Sonntag 25. – 27. Juni 2021Kufstein-Stafette
Igel, Herbst, Garten, Farben Des Herbstes, Natur, Blatt

Bericht vom Lauf-Cup Speicher 2020

Wann hatten wir das zum letzten Mal? Dieses tolle Gefühl, diesen heissen Kopf, müde Beine, einen Mordshunger und den Stolz, wieder einmal etwas geleistet zu haben? Der beste Ehemann datiert dies auf Januar 2020 zurück. Da ist er das letzte Mal an einem Wettkampf gewesen, danach war er verletzt und danach kam, wir wissen es alle – Corona!

Es ist wirklich lange her, seit man an einem offiziellen Wettkampf wieder mehrere LSV T-Shirts sichtet, sich gratuliert – mit 1.5m Abstand wohlweislich- und zusammen eine Schorle trinkt. Und eben, danach kommt das heisse Gesicht, die Nudeln und das wohlverdiente Mittagsschläfchen.

Der Winterlaufcup ist dieses Jahr Corona bedingt auch etwas anders. Zum Beispiel fehlt das Kuchenbuffet. Schade, aber wohl besser für die sowieso in Mitleidenschaft gezogene Läuferfigur, findet auch die Kollegin. Auch die Handicap Läufe gibt es dieses Jahr nicht. Jeder kann kommen und gehen, wann er will, mehr oder weniger. Mit einer sehr komplizierten Rechnung muss man herausfinden, wann man so etwa im Ziel sein wird um sich auszubadgen. Das Gerät ist nämlich nicht den ganzen Tag in Betrieb. Das heisst, man nimmt die Laufzeit vom letzten Jahr, rechnet die Corona Pfunde dazu und zack – hat man die ungefähre Zeit, wann man im Ziel eintreffen wird.

Die Strecke in Speicher ist wunderschön, auch wenn die Sonne nicht so recht raus will. Es geht hinauf zum Schnuggenbock, immer wieder mal ein Appenzeller Hügel hoch, aber nicht allzu schlimm, durch Wald und Feld, stetig aufwärts und dann wieder über die Waldegg hinunter zum Ziel. Jeder geniesst es, so viele altbekannte Gesichter sind unterwegs und im Ziel anzutreffen. Es ist schön, wieder einmal gemeinsam an einen Lauf zu gehen, zu vergleichen und sich wieder einmal etwas vorzunehmen. (Zum Beispiel wieder etwas disziplinierter zu trainieren, weniger zu snacken und beim nächsten Mal den Badge und die Nummer mitnehmen!)

Das Kuchenbüffet fehlt, auf dem letzten Kilometer wird man nicht vom Stähli überholt und Bossis Spezialtee fehlt auch. Aber ich bin mir sicher, alles kommt gut. Jetzt müssen wir halt noch ein wenig auf die Zähne beissen, hoffen dass das Gstürm (gell Simonetta) aufhört und nächstes Jahr beissen wir dann wieder genüsslich zumsammen in einen Gnusszipfel…äh…Nussgipfel.

Teilgenommen haben so viele LSV-ler, dass es sich lohnt wieder mal eine Tabelle aufzubauen.

RangKNameVornameLaufzeitMin/kmRkst
106WAltorferChristine00:54:534:5713:18
133WFrefelMonika00:55:565:0214:21
152MWidmerThomas00:56:485:0715:13
176MPortnerAndreas00:58:065:1416:31
207WHutterYvonne01:00:035:2518:28
262MBosshardPeter01:02:445:3921:09
226MKrähenbühlUrs01:00:545:2919:19
241WWidmerMiriam01:01:425:3420:07
351MLippunerChristoph01:08:356:1127:00
460MMüllerPeter01:17:437:0036:08

Normalerweise werden nur Personen auf der offiziellen Rangliste erwähnt. Aber da Eveline Bachmann schon oben kurz versteckt erwähnt wurde, kann doch noch darauf hingewiesen werden, dass sie die Strecke in guten 1:11:31 absolviert hatte. Das Problem war nur, dass als Thomas im Auto auf der Höhe von Wil das Auspacken seines Lauf-Cup Briefes mit „Ich habe die Nummer 180“ kommentierte, vom Vordersitz der Ausruf kam: „Oooohh!!!“

Bericht: Miram Widmer, Fotos: Peter Altorfer