Bericht vom OPO-Triathlon vom 21. Mai 2022

Keine Homepage, kein Link, keine Fotos – viele Informationen über den OPO-Triathlon sind im Netz nicht auffindbar. Ein PDF mit ein paar Angaben zum Anlass und eine E-Mail-Adresse für die Anmeldung mussten reichen. Dies genügte jedoch vollkommen und es erschienen rund 50 Athletinnen und Athleten am Samstagmorgen in der Badi Winterthur-Töss. Auch zwei Vertreterinnen des LSV fanden den Weg nach Winterthur und waren gespannt auf diesen Wettkampf, welcher durch die Kantonspolizei Zürich organisiert wird. Die Strecken mit 600m Schwimmen, 27km Radfahren und 5.5km Laufen sind eher kurz aber nicht weniger anstrengend.

Dieser Triathlon fand bereits zum 32. Mal statt – die Organisatoren hatten also schon viel Erfahrung im Gegensatz zu den Neulingen, welche zum ersten Mal an den Start gingen. Wie ist die Strecke wohl ausgeschildert? Was sind Jalons? Wie geht das mit der Zeitmessung – Fingerchip? Nachdem einige Fragen geklärt werden konnten und alle Utensilien beim Startplatz deponiert waren, konnte es losgehen. Wobei die Startplätze weder vorgegeben noch nummeriert waren und jeder konnte sein Velo irgendwo in der Badi platzieren. Die «Insider» brachten sogar ihren eigenen Veloständer mit und richteten sich direkt beim Ausgang ein, so dass möglichst wenig Weg zurückzulegen war in der Wechselzone. Yvonne und ich hatten uns ein schönes Plätzchen gesichert aber etwas spät erkannt, dass wir einen weiteren Weg zurücklegen mussten. Aber wir sind ja Läuferinnen…

Zuerst ging es aber ins Wasser und es waren 600m im Schwimmbecken zurückzulegen. Die Frauengruppe verteilte sich rasch auf die verschiedenen Bahnen, auf denen jeweils 3 oder 4 Athletinnen die Strecke absolvierten. Kurze Absprache, wer in etwa wie schnell ist und kurz darauf ertönte der Startschuss. Die ersten 100m wohl etwas zu euphorisch losgelegt, konnte ich leider das Tempo nicht halten und musste die Athletin hinter mir vorbeiziehen lassen und zuerst etwas Luft holen und die nächsten Längen gemütlicher angehen, bevor ich sie wieder ein- und überholen konnte. Beim Ausstieg aus dem Becken waren nur noch wenige Frauen im Wasser und die meisten schon (weit) weg mit dem Rad. So sah ich praktisch niemanden auf der Velostrecke und war auf mich alleine gestellt, was die Streckensuche anbelangte. Auch Windschattenfahren war leider nur eine kurze Zeit möglich (danke Yvonne!). Der Rundkurs um Winterthur war zwar nicht sehr lang aber mit dem fast überhängenden Anstieg hoch nach Brütten und den rasanten Abfahrten auch nicht ganz einfach. Die meisten Streckenposten haben uns den Weg gut und rechtzeitig angezeigt und auch Schilder waren an den Kreuzungen platziert – man musste sie nur sehen…

Die abschliessende, nahezu flache Laufstrecke führte der Töss entlang. Trotz der eher kurzen Distanz dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Brücke in Sicht kam, wo bei Halbzeit auf die andere Seite gewechselt wurde. Nun konnte schon bald zum Schlussspurt angesetzt und ins Ziel gesprintet werden. Jetzt nur noch die Zeitnahme mit dem Fingerchip und dem Rechnungsbüro die Startnummer mitteilen, damit die Zeit dem richtigen Chip zugeordnet werden konnte.

Dieser sehr gut organisierte, familiäre Anlass in nächster Nähe hat Spass gemacht und war ein gutes Training zugleich. Der Rang stand dabei nicht im Vordergrund und während dem die schnellsten drei Frauen und Männer des Tages einen Preis entgegennehmen durften, konnten sich alle mit einem vom Veranstalter offerierten Imbiss stärken.

Zeitfahren mit dem Tri Club

oder Modeschau der Rennvelos

Wir wurden eingeladen – und zwar vom Tri Club Frauenfeld. Schliesslich sind wir vom LSV zu sicher einem Drittel auch Triathleten. Längerfristig wird wohl jeder Läufer, jede Läuferin mal zu einem Triathleten, zu einer Triathletin, da man als Läufer und Läuferin hin und wieder verletzt ist. Und wer uns kennt, der weiss, verletzte Läuferinnen und Läufer lieber in Ruhe lassen, die sind bissig. Und so weicht man dann eben aufs Velo aus, bis man sich da auch noch verletzt. Oder es ist heiss und man ist mit dem Velo an einen See gefahren, dann geht man schwimmen. Und voila! Da hat man den Triathlon.

Mittwochabend Trainingscup

Der langen Rede kurzer Sinn: Fast alle haben zu Hause auch ein Rennvelo im Stall. Einer hat sogar noch schnelle Rädli die kurzfristig montiert werden müssen und so fährt ihm die Frau schon mal davon. Bei einer Einladung zu spät kommen geht gar nicht. Und so trifft man sich am Mittwochabend gegen sechs unten in der Allmend zusammen mit anderen Triathletinnen und Triathleten. Das Tenü ist etwas anders, die Laufschuhe sind zu Hause geblieben (auf jeden Fall bei uns LSV Mitgliedern – dazu noch später mehr) und dabei hat jeder sein Schmuckstück, sprich: Das Rennvelo. Nummer 17 hat zwar ein altes Rennvelo, aber eben, schöne Rädli! Das schönste Velo darunter, zweifellos das der Nummer 13! (siehe Bild) Plöffig sind einige sogar mit den Triathlon Lenkern aufgekreuzt, schliesslich ist heute Zeitfahren angesagt.

Etwas eingeschüchtert gucken die meisten auf die Triathlon Velos des anderen Clubs. Maschinen sind das und das was oben drauf sitzt sowieso. Jeder von uns hat schnell das Gefühl, das Besenvelo zu sein. Zum Glück kommen dann aber noch Kollegen mutig mit ihren Militärvelos. Cool sieht das aus.

Intervallstart

Und zur Erleichterung ist es auch noch ein Intervallstart. Wenn man also etwas früher losfahren kann, wird man wohl nicht grad zwei Mal umrundet von so einer Supermaschine. Der Puls steigt dann aber schon recht an, als die Startlinie näher rückt. Gang runterschalten, einklicken und los geht es. Es ist schön flach, also runter in die Triathlon Lenker und zeigen, was das schönste Velo drauf hat. Cool tönt es, wenn man so über den Asphalt flitzt. Weniger cool ist es, dass man schon nach einem Kilometer von so einer Maschine überholt wird und erst noch das Gefühl hat, wie eine Schnecke am Boden festzukleben. Wusch, und das andere Velo zieht vorbei. Windschattenfahren? Pff, wie denn! Dennoch kommt man recht ins Schwitzen und Schnaufen, so einfach ein bisschen velöle ist das also nicht! Und ganz ausser Puste trifft man die LSV Mitglieder im Ziel wieder. Alle strahlen. Das war richtig geil! Wir sind schon cool, wie wir halt auch Velofahren können, wir meinen uns mega, bis die vom Triathlon Club in ihren windschnittigen Anzügen so leichtfüssig und diszipliniert noch einen Lauf anhängen. Brav den Wechsel geübt und jetzt noch eine Runde laufen. Tja, wir haben die Laufschuhe zu Hause und eigentlich sind wir etwas müde und sowieso, morgen muss man schliesslich wieder in den Stollen, und der Znacht wartet und so…

Die Triathlon Saison hat begonnen

Nochmals ein letzter Blick auf die schönen Rennvelos der Kolleginnen und Kollegen, ein Händedrücken, ein Winken und ein Dankeschön an den Tri Club, das wir mitmachen durften, dann geht es heim. Die Beine sind müde, die schönen Rädli etwas staubig, wir geniessen den warmen Sommerwind, den Duft von Heu – ja, es ist Triathlon Saison – die schönste Zeit!

Bericht vom Lauf-Cup Frauenfeld 9. Januar 2022

Lauf-Cup 9. Januar 2022 Frauenfeld

Als bekannt wurde, dass Erich Gentsch nach zehn Jahren als Streckenchef den Lauf-Cup Frauenfeld abgeben wollte, hat sich Andreas Portner als Nachfolger zur Verfügung gestellt. Frauenfeld hat den Läuferinnen und Läufern so Einiges zu bieten und so war es ein Leichtes, eine abwechslungsreiche Strecke zu finden, welche nicht nur anspruchsvoll ist, sondern auch einen weiten Blick ins Thurtal und zu den Alpen bietet und unsere Gegend von der schönsten Seite zeigt.

Ich habe die alte Strecke mit Start bei der Zuckerfabrik geliebt, war sie doch ein Teil unserer Herbstlauftrainingsstrecke. Hier habe ich einen meiner ersten Läufe absolviert. Bekanntlich bevorzugt Frau ja das, was sie kennt. Aber als Läuferinnen und Läufer sind wir uns gewohnt, uns auf Neues einzulassen. Als wir die Lauf-Cup Strecke im letzten Jahr das erste Mal im Training abgespult haben, war ich noch nicht des Lobes voll. Mittlerweile liebe ich jedoch genau die nicht enden wollenden Anstiege bis zur Geigerin. Die Aussicht, bei sichtigem Wetter, ist atemberaubend und die Berge zum Greifen nah. Leider war die Wettervorhersage nicht so gut für heute, dennoch haben wir wohl die schönsten und sonnigsten Minuten des Tages für den Lauf-Cup gebucht.

Beim Start bei der Kantonsschule Frauenfeld waren einige ganz bekannte Gesichter zu sehen. So starteten unter anderem Patrik Wägeli und Fabienne Vonlanten.

Da ich in Sulgen zügiger unterwegs war, als die vorigen Läufe, musste ich später starten. Das Lauftempo der Gruppe war schon am Anfang ziemlich zackig und meine Vorsätze, den Lauf etwas gemächlicher anzugehen, waren bereits nach der ersten Kurve zunichte. Startnummer und Ehrgeiz haben mich gepackt und die vor uns gestartete Gruppe erschien mir wie ein Hase, den es einzuholen galt.

Auf der Anhöhe nach Oberherten habe ich dann Adrian Bächle fotografierend angetroffen. Die Genussläufer gibt es also auch noch am Lauf-Cup. Danke Adrian für die Bilder! Schon bald hat mich Luzia Schmid überholt. Dass sie dieselben Laufschuhe getragen hat, hat mich zwar motiviert, aber alsbald habe ich nur noch ihre Schuhsolen gesehen. Zwei Läufer haben mir nachgerufen: «Ah, das ist eine Einheimische», was leicht zu erkennen war an meinem leuchtenden LSV Shirt, welches ich heute natürlich mit besonderem Stolz getragen habe. Über die ganze Strecke waren sie verteilt und gut sichtbar, die Läuferinnen und Läufer mit ihren gelben Shirts, Werbung für Frauenfeld und für unseren Verein.

Oberhalb vom Wasserreservoir hat mich dann Patrik Wägeli überholt, dicht gefolgt von Marco. Mein LSV Kollege wollte auf ein paar wenigen Metern testen, wie es sich anfühlt, in einem solch schnellen Tempo abwärts zu laufen. Auch Spass hat Platz beim Lauf-Cup.

Die letzten 200 Meter waren dann auf der Kanti Bahn zu laufen. Im Ziel stand Erich Gentsch in seinen Erinnerungen schwelgend.

Lauf-Cup ist für die einen Training, für andere Wettkampf und für einige Genuss. Ein Lauf ganz besonderer Art.

Für den LSV gestartet sind Ruth Goldinger, Heidi Scheuch, Ruth Aeschbacher, Marco Wipf, Thomas und Miriam Widmer, Yvonne Hutter, Christian Müller, Peter Bosshard, Urs Krähenbühl, Christine Altorfer, Christoph Lippuner, Andreas Portner und Monika Frefel.

Ein herzliches Dankeschön an Andreas Portner und sein Team mit Peter Altorfer, Peter Müller, Pia Blum, Manuel Jacomet, Mike Feld, Erich Gentsch und Christoph Lippuner.

Nachfolgend ein paar Worte von Lisa Wyss. Sie hat während dem Lauf-Cup das Startnummernbüro geleitet.

Hoi Andreas
Nun will ich dir gerne ein Kompliment zu der tollen, neuen Strecke machen!
Ruedi und ich haben nach dem Abräumen der Startnummern die Strecke unter die Jogg-Schuhe genommen.
Was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter! Die Strecke ist abwechslungsreich und überrascht mit herrlicher Weitsicht! Ich habe viele Bilder mit dem Handy gemacht. Weil der Turm auf dem Weg war, haben wir noch eine kleine Schlaufe dorthin unternommen. Und es hat sich total gelohnt! Was für eine schöne Aussicht dort oben! Ich habe dir unten einen Link angefügt, damit du «deine» Strecke nochmals geniessen kannst😉.
Ich finde auch die Wege ideal mit den vielen Naturstrassen und die Höhenmeterli gefallen mir sowieso😉.
Ruedi hat auf der Rundbahn Fotos gemacht und wird sie dann weiterleiten. Dort sind auch noch einige unserer Landschaftsbilder mit dabei.
Weiterhin eine gute, gesunde Zeit und lieber Gruss, bis bald
Lisa

Bericht von Moni Frefel


Bericht vom Lauf-Cup Frauenfeld Trainingslauf

Rund 30 interessierte Läufer haben sich am Berchtoldstag bei der Kanti Frauenfeld eingefunden, um die neue Laufstrecke aktiv zu besichtigen.
Der Nebel verzog sich rechtzeitig. Die Aussicht vom höchsten Punkt der Strecke reichte vom Schwarzwald bis zum Säntis.
Die Strecke beginnt und endet auf der 400m Bahn und führt abwechslungsreich in die Region Stäälibuck.
Der Wettkampf findet am Sonntag 9. Januar statt. Weitere Laufinfos sind unter https://lauf-
cup.ch/Lauf/Index/2093
ersichtlich.
Vielen Dank an Jürg Bruggmann vom Verein Lauf-Cup für die Zielgetränke und an die temporär eingesprungenen Streckenführer Christine, Moni und Christoph.


Andreas Portner, Streckenchef Frauenfeld