LSV Herbstwanderung

Früh geht es los am 14. Oktober 2018. Sogar die vier Häsli von Widmers gucken verschlafen, als sie früher als sonst ihr Morgenlöwenzahn bekommen. Und um viertel vor sieben sind die Mitglieder des LSV bereits auf dem Parkplatz im Rüeggerholz versammelt. Noch ziemlich verschlafen, gähnend und mit schweren Augen. Mit Privatautos geht es nach Wangs. Erst vor St. Gallen lichtet sich langsam der Nebel und es dämmert. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Fahrer. Es war wirklich schön, dösend auf dem Rücksitz mitzufahren und hin und wieder einen weisen oder auch dämlichen Kommentar fallen zu lassen, ohne sich auf den Verkehr konzentrieren zu müssen.
Bei der Fahrt durch das Rheintal wird es allen auch bald klar: Es windet! Und zwar nicht nur ein bisschen! Es hat auch schon einige Autos auf dem Parkplatz bei der Pizol Bahn, es hat einige Leute, die die gleiche Idee gehabt haben an diesem Sonntag. Ob es bei dem Sturm überhaupt möglich ist, bis zur Pizol Hütte zu fahren? Die Fahrt in der Gondel verläuft noch friedlich und auch die erste Sessellift Fahrt geht relativ unspektakulär vorüber, wenigstens für die meisten Mitglieder des LSV. Nur jemand ist bereits zu diesem Zeitpunkt mit leichter Panik konfrontiert. Bei der letzten Sesselliftstrecke wird die Fahrt je länger je windiger und auch langsamer. Es schaukelt und windet und während es den einen etwas unwohl wird, steht die vorhin erwähnte Person gerade Todesangst aus und betritt später mit kaltem Angstschweiss die Pizol Hütte. Es bleibt noch zu erwähnen, dass dem Sesseliliftwart auch nicht sehr wohl war, er starrte besorgt auf die Warnsignale, die mal orange und mal rot aufleuchteten.
Der Brunch tut somit allen gut, in der Hütte ist es windstill und warm und so essen einige ein Gipfeli über den Hunger hinaus. Zweifel, ob die 5-Seen-Wanderung bei der Windstärke wohl zu gefährlich sei, werden bald zur Seite geschoben, als sich eine ganze Völkerwanderung in Form eines Tazzelwurms den Weg zum Grat hochschlängelt. Also, wenn die das können, dann kann das der LSV Frauenfeld auch.
Und so geht die Wanderung gegen halb elf Uhr los. «Vom Winde verweht» wandern die LSV Mitglieder tapfer dem Grat entgegen. Die Frisuren sind schnell dahin – das Schlottern auch. Auf dem Grat muss man schnell anhalten, um ein obligates Foto zu schiessen. Gar nicht so einfach bei dem Wind. Man muss um das Handy fürchten, da fliegen einige Mützen, Bahntickets und andere Gegenstände davon. Jacken und Hosen werden aufgebläht und wenn sich nicht drei hängende Teenager im Zuhause eines weiblichen LSV Mitgliedes tummeln würden, hätte man dieses für hochschwanger einstufen können.
Zügig geht es darum weiter zum zweiten See (respektive dritten See – den ersten See der 5-Seen-Wanderung hätte man gegen den Wind erreichen müssen, deshalb wurde er beim Start «vergessen»). An einen längeren Znünirast ist nicht zu denken, es windet einfach zu stark. Aber es sind alle ohnehin noch gestärkt vom Brunch und die Aussicht ist auch trotz des Windes wunderschön. Ausserdem hat es wahnsinnig viele Leute, fast so viele wie in der Bahnhofstrasse. Maulen kann man ja nicht, schliesslich gehört man ja selbst auch zu den Leuten. Beim nächsten See erreicht der Wind seinen Höhepunkt, die Fliegengewichte des LSVs (das sind eigentlich alle!) werden fast weggeweht. Endlich, nach einem nächsten Gipfel erreicht der Trupp einen windstille Stelle um zu rasten und den Gipfelschnaps zu geniessen. Prost!
Danach wird es stiller. (Nicht wegen dem Schnaps) Im Windschatten geht es über Bergweglein wieder hinunter zur Sesselliftstation. Und weil der LSV wie immer so schnell unterwegs ist, bleibt noch Zeit, um auch die nächste Etappe zur Gondel Bergstation zu Fuss zu bewältigen. (Ausserdem bringen mich keine zehn Pferde mehr in diese Todesfalle von einem Sessellift. Man sieht ja von Weitem, dass diese Sessel unstabil sind!)
Nach etwas mehr als vier Stunden wandern, gönnen sich alle ein Bier oder Cola und einen Nussgipfel im Restaurant der Bergstation. Der Herbst zeigt sich von der schönsten Seite und man kann kaum glauben, wie fest es vor wenigen Stunden gerade noch gewindet hat. Müde und mit rotem, sonnenwarmem Gesicht geht es mit der Gondelbahn schliesslich wieder zurück ins Tal. Auf der Rückfahrt sind die meisten wohl doppelt froh, wenn sie nicht ans Steuer müssen. Super Service.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Astrid und Yvonne für die Planung! Es war eine superschöne Wanderung! Und für den Wind und die halsbrecherische Fahrt auf dem Sessellift konntet ihr ja nichts dafür. Und Coiffeur Toni wird die Frisur auch wieder in Schuss bringen.

Dank an Hansruedi Manser für die zusätzlichen Fotos

Fehlende Fotos bitte hier hochladen.

Wer seine Fotos lieber nicht online sehen möchte kann dies hier anfordern:

 

Marathon Schweizermeisterschaft / 3-Länder-Marathon 2018

Nicole Lohri im Gegenwind

Nicole Lohri war am Sonntag an der Marathon SM und versuchte ihren Schweizmeistertitel zu verteidigen. Dieses Mal reichten erreichte sie mit der spitzen Zeit von 3:03:26 über die 42.2 km den 2. Platz in ihrer Alterskategorie.
Das Rennen stellte einigere Herausforderungen an Nichole: Schon früh musste Nicole alleine Laufen, weil das Feld schwach besetzt war, und ab Km 15 kam starker Gegenwind. Im Nachhinein stellte sich leider heraus, dass sie auf dem 1. Viertel zu schnell unterwegs war und somit gegen den Schluss zuwenig Reserven hatte.

Mit dem Leistung kann Nicole trotzdem glücklich und zufrieden sein: 3:03:26, 2. W45, 4. Schweizerin, 5. Overall

LSVler am Jungfrau-Marathon 2018

LSVler am schönsten Marathon der Welt 2018

1998 verliehen zwei amerikanischen Autoren in ihrem Buch «The Ultimate Guide to International Marathons» dem Jungfrau-Marathon das Prädikat schönste Marathonstrecke der Welt. Die Veranstaltung hat sich von Beginn weg rasant entwickelt und ist heute der grösste Bergmarathon der Welt. Rund die Hälfte der Teilnehmer kommen aus der Schweiz, die restlichen aus weiteren 50 Ländern und allen fünf Erdteilen.

Letztes Jahr habe ich von dem Superlativ nicht viel entdeckt, denn es hat nur einmal geschifft, genauer gesagt vom Start bis ins Ziel. Daher kann das Wetter dieses Jahr nur besser werden… Und tatsächlich, als wir um 7:30 in Interlaken aus dem Zug steigen, ist weit und breit keine Wolke zu sehen. Die Temperaturen betragen ideale 13 Grad. Die warme Laufkleidung kann getrost mit dem Gepäck direkt zur Kleinen Scheidegg aufgegeben werden. Beim Start will ich mich mit Martina Zürcher auf ein Selfie treffen, leider ist sie unter den 4’000 Läufer nicht zu sehen.

Die Stecke

Der Start ist auf der Prachtsmeile in Interlaken (565m über Meer), das Ziel auf der Kleinen Scheidegg 2.095m am Fusse des weltbekannten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Dazwischen liegen 42.195 landschaftlich einzigartige aber beschwerliche Kilometer und über 1’839 Höhenmeter. Der höchste Punkt wird bei Kilometer 41 auf 2.205m erreicht.

Nach dem Startschuss punkt 8:30 drehen die Läufer zuerst eine Runde durch Interlaken. Die bis km 10 topfebene Strecke führt über Bönigen nach Wilderswil. Nun sind die ersten 100 Höhenmeter zu überwinden. Dabei verläuft der Weg durch die Ortschaften Gsteigwiler und Zweilütschinen. Ich bin auch dieses Jahr wieder überwältigt, welch ein Volksfest die Berner Bevölkerung am Strassenrad aufgezogen hat. Schweizweit wird dies wohl einmalig sein. Nach den flacheren Streckenabschnitten geht es die letzten Kilometer bis Lauterbrunnen bei km 20 steiler bergauf. Kurz nach der Halbmarathon-Marke sind erst 300 Höhenmeter überwunden.

Nach einem sogar etwas abwärts gehenden Streckenabschnitt, stehen die Läufer bei km 25 vor der „Wand“, dem steilen Anstieg nach Wengen, bei dem 500 Höhenmeter zu überwinden sind. Hier erklingt passend zur Situation «The Wall» von Pink Floyd aus dem Ghettoblaster. Und jawohl, hier beginnt endlich der Jungfrau-Marathon! Nur Elite-Läufer joggen hier durch; für Normalos ist schnelles Wandern angesagt. Nach km 31 ist Wengen erreicht. Ab hier wechseln sich Joggen und Schnellwandern ab. Weitere 600 Höhenmeter sind bis zur Wengernalp zu bewältigen.

Die letzten 400 Höhenmeter geht es auf einem steilen Singletrail hinauf, über den sich die Läufer wie auf einer Perlschnur aufgereiht auf der Moräne des Eigergletschers hocharbeiten, bis sie bei der Locherflue den höchsten Punkt der Strecke erreichen. Hier steht jeweils Seppli Rast mit seinem Dudelsack und spielt Original schottische Volksweisen. Dieser Moment ist für jeden Läufer der erlösende Lotto-Sechser; denn nun kommt der letzte Kilometer. Und vor allem geht dieser nur noch bergab bis zum Ziel auf der Kleinen Scheidegg.

Die Sieger

Gewonnen hat bei den Frauen die Solothurnerin Martina Strähl in 3:14.36. Die EM-Siebte von Berlin verpasst den Streckenrekord der zweifachen Berglauf Europameisterin Maude Mathys aus dem Vorjahr um lediglich 100 Sekunden.

Der Schotte Robbie Simpson gewinnt bei den Männern in 2:56.31. Er triumphierte heuer schon am Aletsch-Halbmarathon und am Bergmarathon Zermatt.

Die Winterthurerin Michela Segalada wird Dritte in 3:33:11.

Der Frauenfelder Elias Gemperli M20 wird ausgezeichneter 7. in 3:20.39

Martina Zürcher F20 überzeugt bei ihrem ersten Jungfrau-Abenteuer in 5:25.55, Platz 119 von 234.

Andreas Portner M50 finisht in 5:01.43, Platz 151 von 499.

Die Teilnahme

Wer beim nächsten Lauf teilnehmen will, soll bedenken, dass die Anmeldung im Februar jeweils nur für ca. 3 Tage geöffnet ist. Danach sind die 4’000 Startplätze ausverkauft. Wer seine zu erwartende Laufzeit abschätzen will, kann folgende Formel zur Hand nehmen: Marathon-Zeit plus 1h 30min. Schnellere Läufer rechnen mit 1h 15min, langsamere Läufer planen mit plus 1h 45min.

Der Film

Der regionale TV-Sender hat auch dieses Jahr ein tolles Video erstellt und hochgeladen. Auf der berühmten Moräne, gefilmt aus dem Helikopter, ist sogar der Schreibende Andreas zu sehen: Ab min 16.53 für ganze 5 Sekunden 😉

LSVler am Amriswiler City-Lauf 2018

Nicole Lohri in Höchstform

Nicole Lohri holte sich in ihrer Heimatstadt den Tagessieg . Das kühle Wetter verhalf ihr beinahe zum Streckenrecord, den Nicole nur um 10 Sekunden verpasste.
Einen weiteren Podestplatz holte sich Astrid Leumann mit dem 3.Platz in W50. In der Kategorie M50 wurde Philipp Lohri vierter und Dani Frischknecht 15.

LSVler im Wochenend-Einsatz (18./19. August)

Sihlseelauf 2018
Drei LSV’ler haben am 18. August 2018 die 14.6 km lange Strecke unter die Füsse genommen.

Start und Ziel befanden sich beim Schulhaus Brüel, in Gehdistanz zum Kloster Einsiedeln.
Wer die Strecke nicht eingehend studierte, hatte den Eindruck, dass es sich um einen ziemlich «flachen» Lauf handelte. Dazu gehörten die beiden Frauenfelder. Zum Glück hatte Marco den Lauf bereits letztes Jahr schon bestritten und konnte uns einige gute Tipps mitgeben. Mit dem Start um 10 Uhr zeigte sich auch sogleich die Sonne von ihrer schönsten Seite. Die ersten zwei Kilometer fühlten sich gut an, ging es doch abwärts. Dies verleitete viele Läufer zu einem schnellen Start. Nach einem Anstieg führte die Strecke über ein Moor mit anschliessendem steilen Abstieg in Richtung Egg. Erst bei km 7 und einigen Höhenmetern, hatten wir einen wirklich schönen Ausblick auf den See. Über das Willerzeller Viadukt führte der Weg zurück in Richtung Einsiedeln, gespickt von Anstiegen, Treppen und kleinen Brücken. Auf den letzten zwei Kilometern befanden wir uns wieder auf der Startstrecke, im Kopf die Erinnerung des leichtfüssigen Starts.

Marco Wick 23. mit einer Zeit von 1.0447
Christoph Lippuner 22. mit einer Zeit von 1.1618
Monika Frefel 4. mit einer Zeit von 1.1156

Bericht mf


Reinfall-lauf Neuhausen

Am Sonntag wollte es Christoph Lippuner gleich nochmals wissen und hat auch noch an diesem Halbmarathon teilsgenommen: mit einer Zeit von 2:00.38,6 erreichte er den beachtlichen 22. Rang.

Drei Seen Stafette Hüttwilen

Auch am Sonntag sind gleich drei Mitglieder des LSV etwas über die Schwellen des Laufsportes getreten und testeten auch ihre Schwimm- und Velofahrkünste.

Das alles nicht ganz ohne Hindernisse. Zuerst gab es in Strass kein Durchkommen für den Abholservice. Wegen dem MXGP war die Strasse gesperrt und nur dank einem netten Polizisten konnte das Auto schließlich passieren und die zwei Teammitglieder und ihre coolen Fahrräder aufladen. Ein cooles Mitglied wollte vorher noch testen, ob die Gänge auch schön funktionieren, das alles ohne Helm und naja… nach einem Sturz zierte ein Horn den Kopf und der Ellbogen war aufgeschürft. Und zu guter Letzt, dachte eine Wespe, sie müsse jetzt noch das männlich Mitglied noch etwas ärgern und stach dieses kurz vor dem Start der olympischen Distanz des Triathlons.

Aber dann ging es los, mit einem super coolen Massenstart in den Hüttwilersee. Wie echt! Daniela Ryf mässig. Yvonne Hutter und Thomas Widmer schwammen schnell wie die Fische, das Walross zog etwas langsamer hinterher, aber kam mit einem Rückstand von drei Minuten schlussendlich auch aus dem Wasser in die Wechselzone. Nach dem Schwumm über 1500 m ging es mit dem Velo zwei Runden um die Seen. 38km waren zu absolvieren, bevor es schliesslich noch 10km auf die Laufstrecke ging. Die Energiereserven waren am Ende. Laufen ist ja schon cool, aber nach einem langen Schwumm, den Kilometern mit dem Velo, bei dem einem das Gelpäckli, das man so professionell auf den Rahmen geklebt hat ausläuft und Hände und Lenker verklebt, ist es eine Herausforderung. Die sonst so schnellen Mitglieder des LSVs nahmen es mit der Geschwindigkeit nicht mehr ganz so ernst und beschlossen, bei den Verpflegungsstationen mal ein Päusli zu machen oder den Weg hinauf zur Helfenberg zu gehen. Das Walros, das so schwerfällig im Wasser gestartet war, erwies sich auf der Laufstrecke wieder etwas wendiger und holte auf dem letzten Kilometer einen schnellen Fisch ein. Aber es wurde knapp. Und im Ziel war die Luft dann definitiv draussen. Mit dem Siegerpreisen, einem Hut, einem Tüchlein und einem Rosé sassen die drei eine Weile auf dem Bänkli und waren zu müde, um sich im See eine Erfrischug zu holen. Erst nach ein paar Minuten überkam sie der Stolz. «Wir haben’s geschafft!», «Diesen Wein kippen wir dann mal gemeinsam!»

Vor der Rangverkündigung nochmals Schadenanalyse. Die Beule ist kleiner, aber blutet immer noch. Ein Nasenklüpperli wurde im See versenkt. (Super, jetzt hat er dann wieder die ganze Nacht den Pfnüsel!). Mist, wegen ein paar Sekunden das Podest verpasst und das trotz geputzter Kette! Alles in allem also recht erfolgreich mit ein paar Dellen.

Miriam schwamm, radelte und rannte auf den 3. Platz in der Kategorie OFAK1 (das Walross), Yvonne Hutter erreichte den 4. Rang in der gleichen Kategorie. (Wirklich ein Fisch!) Es muss noch erwähnt werden, dass sie im Schwimmen auf dem 2. Platz lag. Und Thomas Widmer erreichte den 10. Rang in der Kategorie OMAK 1. (Hart erkämpft unter den Viechern der stählernen Triathleten).
Fürs nächste Jahr wurden bereits Pläne geschmiedet. Yvonne interessiert sich für den Pferdeteil der DSS Stafette, da könnte man Thomas ja aufs Fahrrad schicken, der ist da besonders schnell und braucht kein Nasenchlüpperli. Miriam soll laufen, sonst fällt sie wieder vom Rad und holt sich eine Beule. Bestimmt finden sich noch mehr LSV Mitglieder für eine Staffel. Mached mit – es ist wirklich cool im schönen Seebachtal!

LSVler am Swissalpine 2018

Bericht vom Swissalpine Juli 2018
Am 28. Juli starteten 4 LSV’ler am Swissalpine. Christoph gönnte sich die Mitteldistanz K23 mit Start in Klosters und Ziel in Davos. Andrin, Manuel und Andreas begnügten sich mit der Kursdistanz K10 die rund um Davos führt. Die 3 letztgenannten entschieden sich kurzfristig für den Lauf, angespornt von einem gratis SBB Ticket plus dem schönen Event-Shirt.
Zum Start des K10 um 12 Uhr betrug die Temperatur angenehme 19 Grad. Die Strecke führt auf den ersten flachen Teerkilometer von Davos nach  Frauenkirch. Danach ist Schluss mit Lustig und es heisst 225 Höhenmeter in Richtung Clavadel hochsteigen. Zurück geht’s durch den Wald auf einem spannenden Wurzelstolperweg.
Im Zielbereich stand auch schon Christoph frisch geduscht und feuerte die 3 Kurzläufer an. Der Zieleinlauf findet zeitgleich mit den K43 Läufer statt, was für eine schöne Stimmung sorgt. Und zudem konnten wir von der üppig gefüllten Futterkrippe profitieren. Neben den üblichen chemischen
Sportprodukten gab es frischen Schoggicake von Migros und Erdinger Bier, wenn auch nur alkoholfrei.
K23

  • Christoph Lippuner erreichte den 27. Rang bei den M50 in der Zeit von 2:19.01

K10

    • Andrin Jacomet wurde 4. bei den M18 in 47.06
    • Manuel Jacomet wurde 8. bei den M40 in 1:01.56
    • Der Vereins-Neuling und Autor Andreas Portner erreichte den 1. Rang bei den M50 in 51.12

Es war ein schöner Tagesausflug mit einem schnellen, kurzweiligen Lauf. Beim K10 besteht zudem die Chance, als Normalläufer auch mal Podestluft schnuppern zu dürfen. An diesem Tag sind viele sehr gute
Läufer auf längeren Distanzen unterwegs 🙂

 

 

Bericht vom Hellebardenlauf Sempacher 2018

Am Samstag 30. Juni 2018 um 17 Uhr starteten 2 LSV’ler am 37. Hellebardenlauf am Sempachersee, den Knorrlauf noch „in den Beinen“.

Die Strecke über 12.2 km, mit Start und Ziel im historischen Städtchen Sempach, verlief mehrheitlich auf Spazierwegen, vorbei an Wiesen, Feldern und durch den Adelwilerwald. Die Steigungen im Wald waren geradezu erholsam, denn das Laufen auf grösstenteils „offenem Feld“ bei 31 Grad setzte den Läufern zu. Es wurden in kurzen Abständen Getränke und Wasserschwämme angeboten, viele Zuschauer säumten die Strecke und im Zielbereich hatten die Veranstalter Duschen zur Abkühlung bereitgestellt.

Ein wunderschöner Lauf in einer landschaftlich abwechslungsreichen Umgebung.

Christoph Lippuner erzielte mit einer Zeit von 1:04:33 den 30. Rang in der Kategorie M50 und Monika Frefel mit 1:03:14 den 6. Rang in der Kategorie W50

LSVler im Wochenend-Einsatz: Stadtgolfen und mehr

2. LSV Plauschwettkampf: Stadtgolf

Am Samstag trafen sich 12 voll motivierte LSV -ler plus ein neutraler Schiri (danke Dani) auf dem Mätteli zum zweiten Plauschwettkampf – dem Stadtgolf.

Da die Stadtgolf-Löcher durch ganz Frauenfeld verteilt sind (so lernt man neue Stadtteile kennen) waren alle mit dem Fahrrad dabei. Anita, Ruth, Bernadette und Werner hatten schon eine längere Anfahrt hinter sich – Bravo –
Los ging’s im Lindenpark. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, um die Wartezeiten zu verkürzen. Weiter ging es über`s Guggenhürli zum Schloss, über den Botanischen Garten zum Burstelpark usw. Unsere Gruppe unter Führung von Brigitte, die mit dem E-Bike unterwegs war, fand die Posten immer ohne Probleme. Hansjörg versenkte seinen Ball in der Kanti im falschen Loch und Erwin liess sich von keinem Gebüsch stoppen.

Unterwegs wurde ein Kirschbaum zum kleinen „Durstlöscher“. Als letzter Abschlag wurde die Wiese beim Altersheim gewählt. Nicht ohne Grund: Gelände erkunden für die ferne Zukunft! Ausserdem hat es dort eine wunderbare Gartenwirtschaft und wir kamen nicht zu kurz bei Bier und/oder Glace.

Sieger über die zwölf Löcher wurde Erwin vor dem Schreiberling. „Bronce“ ging an Heinz, knapp vor Roli und den punktgleichen Werner und Peter Müller. Gleich dahinter die stärksten Frauen: Anita und Ruth.
Alle hatten den Plausch!
Als nächstes steht im LSV Plauschwettkampf die ÜBERRASCHUNGS- DISZIPLIN auf dem Programm. Wir sind gespannt.

EG

Winterthurer Frauenflauf
Am Winterthurer Frauenlauf haben Silvia Aebi über 10km, Ursi Scheuch, Sabine Kormann, Silvia Aebi, Anna Dora Frei über die 5km und Moni Frefel am Nordic Walking 5km teilgenommen . Podestplätze: Ursi siegte mit 21:45 in ihrer Kategorie, Anna Dora erreichte mit 36.06 den 3. Rang und auch Moni landete auf dem 3. Rang mit 38:50. Des weiteren wurde Silvia 6. mit 57:52 und Sabine 66. mit 35:01 in ihren Kategorieren.
Für Fotos schaut später nochmal hier nach.

31. Triathlon Märwil
Auch am Sonntag haben 4 LSVler den Weg nach Märwil auf sich genommen. 200m Schwimmen, 20km Radfahren und 7km Laufen standen auf dem Programm. Der Wetterbericht machte ein wenig Sorgen mit der Ankündigung von 10°C am Morgen, in Märwil angekommen waren es aber doch schon 17° und die vorsichtige Prüfung mit der Zehenspitze zeigte, dass das Wasser warm war. Spätestens beim Laufen waren alle froh, dass ein bisschen von der Kaltfront der letzten Tage übrig war.
Resultate: Miriam Widmer 4. mit einer Gesamtzeit von 1:28:40, dicht gefolgt von Yvonne Hutter auf dem 5. Rang mit 1:29:29. Thomas Widmer wurde 1:22:47 13. und Urs Kähenbühl mit 1:30:11 18. Alles in der Kategorie Senionen, wie wir „jungen“ erschreckt feststellen mussten.
Das Rennen war geprägt von ein paar Wenn-Danns: Wenn Miriam in der Transition 9 Sekunden weniger geplaudert hätte, dann hätte sie es aufs Podest geschafft und wenn Yvonne die Kette geputzt hätte, dann wäre diese vielleicht nicht rausgefallen und sie hätte vielleicht Miriam schlagen können.

Geländelauf am Bachtel
Auch am Sonntag, etwas schlechter vertreten, aber nicht weniger erfolgreich war der LSV am Geländelauf am Bachtel über 12.1 km.
Nicole Lohri holte sich mit 51:45 sogar den Overall Tagessieg und hat mit ihrer Erfahrung die coupierte Strecke optimal eingeteilt und sich so als alter Hase wieder mal gegen die Jungen durchgesetzt.
Währenddessen stehen auch  Heidi Scheuch mit dem 5. Rang (1:20:45) und Christoph Lippuner mit 27. Rang (1:01:07) nicht schlecht da.

33. Aletsch-Halbmarathon
Auch Martina Zürcher war am Sonntag unterwegs und hat den Aletsch-Halbmarathon in 2:52:04 absolviert und so den 105. Rang erreicht.

LSVler im Wochenend-Einsatz (8./9./10. Juni)

Sportliches, heisses Wochenende im Juni

Es war ein heisses und sportliches Wochenende. Wer nicht gerade an eine Firmung, Taufe oder Hochzeit eingeladen war, den zog es an dem wunderbaren Nachmittag nach draussen.

Freitag Nacht: 100km von Biel

Um 22:00 beginnt das Sportwochende für Patrick Keller. Erst 14 Stunden 47 Minuten und 32 Sekunden später ist er am Ziel. Aber in dieser Zeit hat er 100km absolviert. Gratulation.

Samstag Morgen: Tour de Suisse in Frauenfeld

Veloprofis aus der ganzen Welt versammelten sich für die Tour de Suisse in Frauenfeld zum Mannschaftszeitfahren am Samstag, den 9. Juni. Bevor die Profis ans Werk gingen, starteten drei Mitglieder des LSV Frauenfeld, Dana Meier, Miriam und Thomas Widmer und versuchten ihr Glück auf der abgesperrten Strecke der TdS. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, einmal mit dem Velo zu starten. Da wird man am Sattel von einer fremden Person festgehalten, bevor es die Rampe hinunter geht. Während die einen noch einen Fuss in den Pedalen einklicken mussten, vergassen andere glatt den Startknopf auf der Garmin zu drücken. Aber wie toll ist es, einfach einmal eine ganze Strasse für sich als Velofahrer zu haben. Nach etwa zwei Kurven merkten wohl alle Amateure, dass man getrost auf der falschen Strassenseite die Kurve schneiden darf. Da kann man Gas geben! Natürlich sind die Profis fast doppelt so schnell, aber die Einfahrt durch die Ziellinie ist auch als Amateur einfach grossartig!

Naturlich freuten wir uns am am Nachmittag zu sehen, wie die Profis dieselbe Strecke absolvierten und mit Stefan Küng ein lokaler gleich das Gelbe Trickot übernehmen konnte. Zum Vergleich: Küng und sein Team haben die 18.3 km in 20:18 durchfahren, während wir LSVler mit 39:16, 32:43 und 30:49 doch etwas gemächlicher unterwegs waren.

TdS NCK5498

Samstag Nachmittag: Zumiker Lauf 2018

Geschwitzt haben auch Nicole Lohri und Christoph Lippuner in Zumikon am Züri Lauf Cup. Mit einer Zeit von 45:41 über die 11,2 km rannte Nicole auf den 1. Kategorie Rang und wurde Overall dritte!

PPR/Matthew Anderson

Sonntag: Frauenlauf Bern

Am Sonntag wurde Ursi Scheuch 3. in der Kategorie W50 mit 22:07 über die 5km, Véronique Schaub wurde mit 24:33  über dieselbe Strecke 24. in W40.

Martina Zürcher und Heidi Scheuch bestritten den 10 km Lauf.  Martina wurde mit 49:04 57. in W20, währen Heidi mit 1:01:56 48. in W60 wurde. Auch Nicole Lohri war wieder im Einsatz aber dieses Mal als Pacemakerin im Dienste der anderen Läuferinnen.

Sonntag Nachmittag: Nochmals Tour de Suisse und Formel-E

Nach etwas viel Sonne, verbrachte der Schreibende den Sonntag-Nachmittag mit Sofa-Sport im kühlen Wohnzimmer und konnte nochmals die Tour de Suisse in der Region Frauenfeld beobachten – es ist schon spannender zuzuschauen, wenn man genau weiss, mit welche Steigung die Profis gerade kämpfen, weil man diese selber schon gemacht hat. Genauso cool ist es, die Formel-E Boliden mit 200 km/h durch die Gasse rasen sehen, wo man nächste Woche nicht über 50 fahren darf.

Audi e-tron FE04 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler), Daniel Abt