Bericht vom Lauf-Cup Speicher 2020

Wann hatten wir das zum letzten Mal? Dieses tolle Gefühl, diesen heissen Kopf, müde Beine, einen Mordshunger und den Stolz, wieder einmal etwas geleistet zu haben? Der beste Ehemann datiert dies auf Januar 2020 zurück. Da ist er das letzte Mal an einem Wettkampf gewesen, danach war er verletzt und danach kam, wir wissen es alle – Corona!

Es ist wirklich lange her, seit man an einem offiziellen Wettkampf wieder mehrere LSV T-Shirts sichtet, sich gratuliert – mit 1.5m Abstand wohlweislich- und zusammen eine Schorle trinkt. Und eben, danach kommt das heisse Gesicht, die Nudeln und das wohlverdiente Mittagsschläfchen.

Der Winterlaufcup ist dieses Jahr Corona bedingt auch etwas anders. Zum Beispiel fehlt das Kuchenbuffet. Schade, aber wohl besser für die sowieso in Mitleidenschaft gezogene Läuferfigur, findet auch die Kollegin. Auch die Handicap Läufe gibt es dieses Jahr nicht. Jeder kann kommen und gehen, wann er will, mehr oder weniger. Mit einer sehr komplizierten Rechnung muss man herausfinden, wann man so etwa im Ziel sein wird um sich auszubadgen. Das Gerät ist nämlich nicht den ganzen Tag in Betrieb. Das heisst, man nimmt die Laufzeit vom letzten Jahr, rechnet die Corona Pfunde dazu und zack – hat man die ungefähre Zeit, wann man im Ziel eintreffen wird.

Die Strecke in Speicher ist wunderschön, auch wenn die Sonne nicht so recht raus will. Es geht hinauf zum Schnuggenbock, immer wieder mal ein Appenzeller Hügel hoch, aber nicht allzu schlimm, durch Wald und Feld, stetig aufwärts und dann wieder über die Waldegg hinunter zum Ziel. Jeder geniesst es, so viele altbekannte Gesichter sind unterwegs und im Ziel anzutreffen. Es ist schön, wieder einmal gemeinsam an einen Lauf zu gehen, zu vergleichen und sich wieder einmal etwas vorzunehmen. (Zum Beispiel wieder etwas disziplinierter zu trainieren, weniger zu snacken und beim nächsten Mal den Badge und die Nummer mitnehmen!)

Das Kuchenbüffet fehlt, auf dem letzten Kilometer wird man nicht vom Stähli überholt und Bossis Spezialtee fehlt auch. Aber ich bin mir sicher, alles kommt gut. Jetzt müssen wir halt noch ein wenig auf die Zähne beissen, hoffen dass das Gstürm (gell Simonetta) aufhört und nächstes Jahr beissen wir dann wieder genüsslich zumsammen in einen Gnusszipfel…äh…Nussgipfel.

Teilgenommen haben so viele LSV-ler, dass es sich lohnt wieder mal eine Tabelle aufzubauen.

RangKNameVornameLaufzeitMin/kmRkst
106WAltorferChristine00:54:534:5713:18
133WFrefelMonika00:55:565:0214:21
152MWidmerThomas00:56:485:0715:13
176MPortnerAndreas00:58:065:1416:31
207WHutterYvonne01:00:035:2518:28
262MBosshardPeter01:02:445:3921:09
226MKrähenbühlUrs01:00:545:2919:19
241WWidmerMiriam01:01:425:3420:07
351MLippunerChristoph01:08:356:1127:00
460MMüllerPeter01:17:437:0036:08

Normalerweise werden nur Personen auf der offiziellen Rangliste erwähnt. Aber da Eveline Bachmann schon oben kurz versteckt erwähnt wurde, kann doch noch darauf hingewiesen werden, dass sie die Strecke in guten 1:11:31 absolviert hatte. Das Problem war nur, dass als Thomas im Auto auf der Höhe von Wil das Auspacken seines Lauf-Cup Briefes mit „Ich habe die Nummer 180“ kommentierte, vom Vordersitz der Ausruf kam: „Oooohh!!!“

Bericht: Miram Widmer, Fotos: Peter Altorfer

Bericht vom Hallwilerseelauf 2020

HALLWILERSEE, 12OKT19 – Der 10 Kilometer Lauf startet beim Schloss Hallwyl, führt durch dieses hindurch und dem See entlang nach Beinwil. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler

Sportevents sind rar im 2020. Deshalb war die Freude (und Nervosität) gross, als ich mich wieder einmal an die Startlinie einer Laufveranstaltung begeben durfte.

Die Wetterprognosen sahen leider nicht sehr vielversprechend aus und der Blick aus dem Fenster am Samstagmorgen bestätigte: es war kühl und regnerisch. Dies hielt mich und rund 3’000 andere Teilnehmende jedoch nicht davon ab, den Weg nach Boiu (Beinwil) in Angriff zu nehmen.

Nachdem Masken im ÖV ja beinahe bereits zur Gewohnheit geworden sind, war es wohl für die meisten überhaupt kein Problem, dass ab dem Eintritt ins Startgelände alle eine Schutzmaske tragen mussten. Das Einlaufen mit dem Ding vor Mund und Nase war dann schon etwas gewöhnungsbedürftig. Nach dem ersten Startschuss um 09:15 nahmen dann alle 10 Minuten rund 100 Läuferinnen und Läufer die 21km lange Strecke unter die Füsse. Da die Zeitmessung erst 400m nach dem Start erfolgte, konnten alle in Ruhe ihre Maske in den bereit gestellten «Drecksack» werfen, bevor das Wettkampftempo angeschlagen werden musste.

Die Streckenführung wurde gegenüber den Vorjahren leicht angepasst und die ersten «schnellen» Kilometer vom Dorf runter an den See gab es nicht, da sich der Start beim Strandbad befand. Die Strecke rund um den Hallwilersee ist zwar mehrheitlich flach aber mit ein paar Wellen und einigen scharfen Ecken gespickt. Und der aufgeweichte und teils rutschige Boden machte es auch nicht leichter, das gewünschte Tempo zu halten. Die Strecke an der schönen Uferlandschaft ist sogar bei Nieselregen ein Erlebnis und führt in Seengen sozusagen durch das umspülte Schloss Hallwyl. Etwa bei Rennhälfte hatte der Veranstalter extra noch ein paar Fans postiert, die für etwas Stimmung sorgten. Sonst waren kaum Zuschauer an der Strecke, obwohl es irgendwann aufgehört hatte zu regnen. Auf den letzten Metern vor dem Ziel wurde nochmals kräftig gefightet und die letzten Kraftreserven mobilisiert.

Dann war es auch schon wieder vorbei… Nach kurzer Verpflegung und längerer Verschnaufpause ging’s wieder Richtung Gepäckdepot, um trockene und warme Kleider zu holen. Aber vorher hiess es natürlich wieder: Maske aufsetzen – und lächeln!

Das OK vom Hallwilerseelauf hat tolle Arbeit geleistet und es ist gelungen, auch in dieser aussergewöhnlichen Zeit einen super Wettkampf zu organisieren. Herzlichen Dank! Vielleicht sind im nächsten Jahr mehr Clubmitglieder am Start des Herbstklassikers im aargauischen Seetal. Dann hoffentlich wieder ohne Schutzmasken.

  • 21-M50       160.    Lippuner Christoph            1:51.01,1
  • 21-F50         4.         Stäubli Sandra                      1:40.55,3

Sandra Stäubli

HALLWILERSEE, 12OKT19 – Impression vom 10 Kilometer Lauf anlaesslich des 45. Hallwilerseelaufs am herbstlich bunten Hallwilersee am Samstag, 12. Oktober 2019. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler

Schnebelhorn Panoramatrail 19. September 2020

Wer alle Austragungen des Schnebelhorntrails absolviert hat, weiss, dass Petrus es ausnahmslos gut meint mit den Mosnangern. Das Datum ist gesetzt und die Sonne auch gleich mit gebucht. Wie praktisch an allen Läufen in dieser Saison, gab es auch beim Panoramatrail eine limitierte Anzahl Startplätze. Als Ehrengast war dieses Jahr Viktor Röthlin mit seinem Team dabei. Christine, Andreas, Christoph und ich haben die Trailstrecke als Vorbereitung für unsere Bergläufe «abgespult». Schnell haben sich die Männer für eine Teilnahme am Panoramatrail begeistern können, während die Entscheidungsfreudigkeit nicht zu den Stärken der beiden Frauen gehörte. Die beschränkte Teilnehmerzahl und die Absage der Vereinsläufe war dann auch der Grund, dass auch ich mich (endlich..) entscheiden konnte, am Lauf teilzunehmen. Letztes Jahr hatte ich in Mosnang die Walking Strecke unter die Füsse genommen und all die Läuferinnen und Läufer bewundert, welche die Halbmarathonstrecke absolviert haben.

Nun stand ich tatsächlich auch am Start. Hatte ich mir das auch gut überlegt? Es gab kein Zurück, waren doch einige am Start, welche wir aus den Laufferien kannten und motiviert hatten zur Teilnahme. Während sich Andreas über das herrliche Spätsommerwetter freute und all unseren Laufgspändli erzählte, dass Moni in der nächsten Kurve schon nicht mehr in seiner Sichtweite sei, beschäftigten sich meine Gedanken mehr mit der Hitze… reichten die drei Verpflegungsposten auch wirklich aus? Deren Anzahl ist auf 3 Posten limitiert.

Der Startschuss war gefällt und es galt die ersten Höhenmeter zu erklimmen. Der Weg führte anfangs über eine Teerstrasse und bog bald in einen schmalen, steilen, bachbettähnlichen Wanderweg ab. Dann gings abwärts und Andreas überholte mich im Galoppschritt. Ich hatte erst gar nicht versucht, sein Tempo zu übernehmen. Es waren immer noch 18 Kilometer zu laufen, wovon die ersten 5 Kilometer geländemässig die einfachsten waren. Die Steigung begann kurz nach dem Verpflegungsposten. Die musizierenden Kinder am Strassenrand haben mich zum Lächeln gebracht und mein Hitzegefühl für einen kurzen Moment vergessen lassen. Über die Hirzegg, welche sich auf einem Zwischenboden befindet, gings noch steiler in den Aufstieg zum Schnebelhorn. Ich hatte ein solches Durstgefühl und war schon nahe dran, einen Biker nach Wasser zu fragen. Durchhalten war gefragt, denn, obwohl ich meine Trailweste angezogen hatte, habe ich auf das Mittragen von Flüssigkeit verzichtet. Das Gummibärli, welche als Notration gedacht war, klebte in meiner Weste fest…

Das Gefühl auf den letzten Metern zum Gipfel war grandios! Wir wurden angefeuert und oben angekommen, habe ich die Aussicht auf die Berge genossen.

Nach ein paar Minuten im 7. Himmel kam die Felswand, wie sie Christine und ich nannten… ein zügiger Abstieg in dieser Passage war für mich nicht möglich- zu steil und zu rutschig. Gut stand hier kein Photograph. Hatte ich vorher Andreas noch in Sichtweite, war er spätestens hier verschwunden über alle Berge. Wer meint, auf dem Gipfel sei die grösste Anstrengung überstanden, ist weit gefehlt. Der eigentliche Trail begann nun und damit die Konzentration auf das unebene Gelände mit zum Teil wiederkehrenden endlosen Aufstiegen auf Wiesen und schmalen Wanderwegen. Der Wurzeltrailabschnitt war meine Lieblingsstrecke, hier war Konzentration und Schnelligkeit gefragt. Hier war auch die Stelle, wo dieses Jahr ein junger Läufer stützte und von der Rega geborgen werden musste. Auf dem Weg nach unten galt es die Kräfte geschickt einzuteilen, denn der Lauf war bis auf die letzten 200 Metern mit Unebenheiten gespickt. Im Ziel angekommen war ich überrascht über meine Laufzeit. Mein Laufgefühl war alles andere als leichtfüssig. Das Glückgefühl, diesen für mich sehr anspruchsvollen Lauf geschafft zu haben war wunderschön. Trotz den vielen Kilometern vom Arosatrail, welche Andreas noch in den Beinen hatte, konnte mein Laufkollege seine Stärke im Abwärtslaufen optimal ausschöpfen.

Für den LSV am Start waren:

  • Andreas Portner 2:14:15
  • Monika Frefel 2:20:48

Zwei Mal Uster

Manchmal ist es gut, wenn man eine vergessliche Schussel ist und vergisst, den Triathlon Corona bedingt auf nächstes Jahr zu verschieben. So kommt nach der Enttäuschung, dass der Ironman Rapperswil-Jona nun nicht stattfindet, ein Mail reingeflattert: „Wir freuen uns, dass du am diesjährigen Uster Triathlon teilnimmst!“ Was, habe ich mich nicht abgemeldet? Trotz Corona noch einen Triathlon – in einem See – mit dem neuen, coolen Velo? Juhui!

So wird das Velo am Vorabend gepumpt, geputzt, gestreichelt und liebevoll im Auto verladen, damit alles startklar ist. Und am Sonntag, den 13. September steht eine schlotternde Person mit coolem Velo bei der Seebadi in Uster und wartet darauf, in die Wechselzone einzuchecken. Alles ist anders dieses Jahr, wie so vieles. Die Athletinnen und Athleten tragen Masken auf dem Wettkampfgelände. Es sind „nur“ 800 Personen, die am Triathlon teilnehmen können. Zuerst gehen die Männer in die Wechselzone und erst als diese die Zone verlassen und zum Schwimmstart marschieren – immer noch mit Maske – dürfen die Frauen in die Wechselzone einchecken. Aber eigentlich ist so ein Triathlon recht Corona tauglich, es funktioniert tadellos. Stolz wird das Velo bei der Nummer 533 parkiert und endlich – jemand bemerkt das Schmuckstück: „Schönes Velo!“ meint die Nachbarin. Ja, schön gell. Neu! Extra gewünscht für den Ironman, weisst du. Und heute wird es endlich im Wettkampf getestet.

Vorerst gibt es andere Probleme zu bewältigen. Wie geht das schon wieder mit dem Einrichten der Wechselzone? Es ist zu lange her, dies ist der erste und einzige Triathlon in diesem eigenartigen Sommer. Wohin mit dem Helm? Habe ich jetzt jeweils die Socken in die Schuhe reingetan? Zum Glück habe ich noch an die Schwimmbrille gedacht, die wäre fast zu Hause geblieben. Ui, die Startnummer sollte ich ja auch noch irgendwo hintun, irgendwie wills nicht so richtig, die Übung fehlt und dann ist da plötzlich noch diese drahtige Person ein paar Startplätze weiter vorne, die zusätzlich ablenkt.

Ist das nicht Nicola Spirig? Die Olympiasiegerin 2012? Kann das sein, dass diese Profiathletin dort so unspektakulär im Rucksack nuschet und was sucht? Mit Handy ausgerüstet schleichen sich ein paar Damen an. Doch, es ist sie! Wie ein Teenager, mit roten Ohren versucht man sein Glück. „Ähm…du…ich bin…dings…your biggest fan! Darf ich…dings..“. Wink mit dem Handy. Nicola ist ein Profi, schiebt die Maske beiseite und lacht. Klar, Selfie Smile und das Foto ist im Kasten. Dann wendet sie sich wieder ihrer Schwimmbrille zu, sprüht sie ein.

Stimmt, dass sollte man vielleicht selber auch noch machen, sonst läuft die Brille an und dann sieht man gar nichts mehr, zumal auf dem Greifensee ein Nebeldunst liegt und die Sicht eh schon schlecht ist. Zuerst noch das Foto mit Nicola auf den Familienchat laden, dann geht es zurück zum Geschäft. Die Sache mit dem Neopren! Der Corona-Speck! Irgendwie will der Anzug nicht hoch, steckt jämmerlich an den Knien fest und mit lautem Klagen versucht man sich in das Teil zu quetschen. Links und rechts dasselbe, alle haben wohl etwas mehr gegessen und etwas weniger trainiert. Hoffentlich lohnt sich der Aufwand und hoffentlich kommt man nach dem Schwimmen wieder raus aus dem Teil!

Endlich geht es zum Start. Mit Maske, mit 1.5m Abstand. Nicola wird von zwei Referees an der Masse vorbeigeführt und startet als erstes. Ihr Neopren ist noch offen, kriegt sie ihn wohl auch nicht zu? Wohl kaum. Läck, kann die schwimmen! Neidisch schauen wir Hobby Triathletinnen Nicola nach, die wie ein Raddampfer auf die erste Boje zu schwimmt! Wahnsinn!

Und dann ist man selber dran, Sprung in den See, wie Nicola geht es los, oder so fühlt es sich an nach so langer Zeit. Herrlich mit so vielen anderen Sportlerinnen im See zu schwimmen, einfach grossartig. Auch wenn das Tempo nach etwas 300m etwas reduziert werden muss. Viel zu schnell ist der Schwumm vorbei, zwei Helfer helfen aus dem Wasser, im Eiltempo geht es durch die Wechselzone, der Neopren landet- pflatsch -im Gras neben dem Velo, Helm auf, Brille auf, Schuhe an und mit dem Velo geht es auf die Rennstrecke. Einfach geil! Man kann es nicht anders sagen. Herrlich der Ton, der das neue Velo macht, wenn es so windschnittig über den Asphalt rast! Man kriegt nie genug! Schön unten bleiben

in den Aerobars, sogar um die Kurven! Und was man da alles überholen kann! Schaut alle her, das ist mein neues Velo! Leider ist der Spass nach 40 km schon vorbei. Und während man sich selber für das Laufen bereit macht, rennt Nicola schon ins Ziel! Also, los! Laufschuhe an, Frisur richten, Kappe auf und los geht’s. You rock it! Oder doch nicht. Nach zwei Kilometern die erste Krise. Der Puls ist viel zu hoch, Durst, schmerzende Beine. Die Strecke kommt einem vor wie ein Berglauf, so steil ist das! Nebendran geht ein Mann, auch im Spazierschritt. „Corona Speck!“ murmelt er. Ja, ich weiss, bei mir auch. Und das Ganze dauert zwei Runden! Immer wieder wird mal ein Päusli eingelegt, ein wenig im Laufschritt, ein wenig joggen. Völlig unprofessionell, aber keiner schämt sich, es ist der einzige Triathlon, was solls. Nach einer gefühlten Ewigkeit winkt jedoch das Ziel, endlich. Stoppuhr drücken, Schluss, Amen – Maske auf! Die Brille läuft an und jedes Mal, wenn man einen Schluck Cola nehmen will, stört diese doofe Maske. Scheiss Corona, echt! Hat uns das nicht schon genug verdorben? Aber die vom Uster Triathlon, die sind super! Das dies noch möglich war in diesem Sommer, ein so toller und grosser Triathlon durchzuführen! Danke, danke, danke! Trotz dem anstrengenden Lauf, es hat sich so gelohnt. Schon wegen dem Velo, und dem Selfie! Zufrieden schiebt man das Velo wieder aus der Wechselzone. „Du, wollte es dir schon vorhin sagen“, meint eine Kollegin. Jaja, ich weiss, mein Velo! Verlegenes Lächeln. „Nein, schöne Schuhe!“ meint sie. Zufriedene Athletinnen und Athleten ziehen langsam mit ihrem Velo, dem Rucksack und dem Preissäckli von dannen. Wir dürfen nicht lange auf dem Festgelände bleiben. Zuschauer sind gar nicht erlaubt gewesen. Es ist wirklich alles etwas komisch. Und doch war es halt schön, noch so ein Triathlon in diesem Jahr.

„Was für ein Velo hatte eigentlich Nicola Spirig?“ will der beste Ehemann am Abend wissen. Verlegens Schweigen. „Ein schwarzes, glaube ich.“

Greifenseelauf

Weil die Schlappe vom Lauf am Uster Triathlon noch gut gemacht werden musste, ging es am Donnerstagabend den 17. September gleich nochmals zur Seebadi in Uster. Der diesjährige Greifeseelauf ist auch Corona bedingt etwas anders als in anderen Jahren. Gestartet wird über mehrere Tage, man konnte sich dafür eigens einen Slot buchen. So schön der Lauf um den See auch ist, den Laufanlass habe ich immer mehr gemieden, weil es so ein Rummel war. Der diesjährige Lauf ist jedoch ganz nach meinem Geschmack. Keine Parkplatz Probleme, kein langes Anstehen, und nach einem anstrengenden Tag in der Schule mit lauten, vorpubertierenden Jungs und Mädels geht es an einem herrlichen Spätsommerabend auf eine fast einsame Laufrunde um den Gryfi. Weil es eben nicht so viele Läuferinnen und Läufer hat, führt die Strecke alles den Naturwegen gleich am See entlang. Hin und wieder trifft man einen Mitstreiter, eine Mitstreiterin, man kann mal überholen, man wird vielleicht überholt. Aber alles im Rahmen, alles sehr friedlich und dennoch ein wenig Wettkampf Gefühl. Genau die richtige Mischung, um Gas zu geben und doch zu geniessen. 17.8 km ist die Strecke, bei Kilometer 14 geht langsam die Sonne hinter dem Pfannenstiel unter, taucht den Greifensee in ein wunderschönes Abendlicht. Fast wäre ich noch angehalten, um zu staunen, aber eben, die Uster Triathlon Schlappe noch im Nacken, dieses Mal wird nicht angehalten und auch nicht spaziert. So gebe ich tapfer Gas bis zum Ziel und erreiche es mit einer Zeit von 1.37. Not to shabby for me. Schliesslich trage ich einiges an Gewicht mehr mit als in früheren Jahren und das motivierte Training hat nach der Absage des Ironmans auch etwas nachgelassen.

Zwei Mal Uster in diesem Jahr. Zwei Startnummern mehr, die ich in meine Box legen kann. Immerhin. Den Veranstaltern danke für die Kreativität, den Mut, die Arbeit. Es war schön, einfach schön!

Beim Überprüfen der Rangliste stelle ich fest, dass auch Ruth und Christoph am Greifenseelauf teilgenommen haben

Bericht vom Madrisa Trail Klosters 2020

550 Athleten haben den Madrisa Trail am 30. August 2020 in Angriff genommen. Auf Grund des schlechten Wetters wurde die Stecke des T54 und die Startzeiten für beide Läufe angepasst. Es herrschten widrigste Bedingungen für die Erstaustragung. Das hielt die Trailläuferschar, unter anderem drei 3 LSV Läufer, nicht davon ab teilzunehmen.

Etwas verloren standen wir am Start des T24, regnete es doch in «Bindfäden». Wir waren uns nicht sicher, ob unsere Kleidung auch wetterangepasst war, denn es war unser erster richtiger Traillauf. Auf unserer Berner-Walliser Tour waren wir uns an ausnahmslos schönes und warmes Wetter gewohnt.

Die Strecke führte uns anfangs gemächlich steigend über eine Hängebrücke nach Monbiel. Danach wurde der Weg sehr steil und ich konnte meine Trailstöcke das erste Mal gebrauchen. Bis zum ersten Verpflegungsposten waren die Wege angenehm zu laufen. Der erste technisch sehr anspruchsvolle Teil folgte mit dem Abstieg nach Klosters Dorf. Der Singlepfand zum Schlappintobel war sehr steil, mit Wurzeln und Steinen übersäht und rutschig. Wer ängstlich war, hatte eine schwierige Passage zu bestreiten. Martina ist technisch sehr versiert. Ich konnte mich ihr anschliessen auf diesem auch für mich sehr herausfordernden Teilstück.

Nach Klosters Dorf folgte nochmals ein Aufstieg und wiederum ein anspruchsvoller Abstieg nach Serneus. Vorbei an alten Walserhäusern, welche für ihren Charme bekannt sind, gings in Richtung Bad Serneus. Zwischendurch zeigte sich tatsächlich die Sonne und das Lauferlebnis fühlte sich wunderbar an.

Nach Bad Serneus folgte der 800m Vertical Trail. Dieser Trail hatte es in sich, war der Boden doch so rutschig, dass der Aufstieg ohne Stöcke schon fast nicht mehr machbar war. Es begann wieder richtig stark zu regnen und ich hatte ziemlich mit der Motivation zu kämpfen, war ich doch mittlerweile durchnässt. Entlang der Schmalspur Zugstrecke nach Davos ging es über wunderschöne Mischwaldabschnitte und Singletrails zurück zum Ausgangspunkt Sportanlage Arena Klosters.

Der Trail ist ein wunderbares Lauferlebnis mit viel Abwechslung. Bei schönem Wetter werden die Läuferinnen und Läufer mit wunderschöner Aussicht ins Tal und die umliegenden Berge belohnt.

Übrigens, für Andreas war dies eine gute Vorbereitung für den Arosa Trail, bei welchem er eine Langdistanz bestreiten wird.

Für den LSV am Start waren

  • Martina Zürcher 3:14:09
  • Andreas Porter 3:08:54
  • Monika Frefel          3:05:32   

RaceResult

Bericht vom 12. Stierenberglauf 2020

Der Stierenberglauf startet am wunderschönen Schwarzsee im Kanton Fribourg, jeweils am Nationalfeiertag unseres Landes. 300 Läuferinnen, Läufer und Walker absolvierten die 10 km lange Strecke zum Bärghuus Riggisalp. Wir trotzten dem Hitzetag. Die Strecke führte die ersten 1.8 km unmittelbar dem See entlang. Danach ging es sehr steil aufwärts. Der Weg wechselte in einen Trailpfad, welcher uns anfangs über mehrere nicht enden wollende Treppenabschnitte, gespickt mit Wurzeln und Steinen rasch in die Höhe führte. Die Frauen starteten pünktlich um 9.30 Uhr, angefeuert von den Männern, welche 9 Minuten später folgten. Die schnellsten Läufer haben uns bereits zwischen Kilometer 4 und 5 eingeholt. Die Wege waren zum Teil so schmal, dass die Athleten sich mittels Rufen bemerkbar machen mussten. Die Trailstrecke mit insgesamt 610 m Höhendifferenz empfand ich sehr anspruchsvoll, musste der Blick doch immer auf den Boden gerichtet sein. Die schöne Aussicht war dann auch die Belohnung für unsere Anstrengung.

Vom Bärghuus Riggisalp führte uns ein Sessellift zurück ins Tal. Dank den herrlichen Sommertemperaturen konnten wir im See schwimmen und die herrliche Landschaft geniessen. Der Lauf wird organisiert vom LA Pfaffeien. Klein aber fein, eingebettet in einer wunderbaren Landschaft.

Für den LSV Frauenfeld am Start waren

  • Christine Altorfer mit einer Zeit von 1:07:43                          3. Rang AK
  • Monika Frefel mit einer Zeit von 01:09:09                              4. Rang AK
  • Andreas Portner mit einer Zeit von 01:09:09                         29. Rang AK
  • Christoph Lippuner mit einer Zeit von 1:14:05                      37. Rang AK

Bericht vom Vogellisi Lauf in Adelboden 2020

Berglauf – der legendäre Klassiker

12,6 Kilometer, 860 Höhenmeter und eine spektakuläre Bergkulisse – das ist der Vogellisi Berglauf von Adelboden nach Sillerenbühl.

Rund 600 Läuferinnen und Läufer starteten am 17. Vogellisi Lauf. Auf Grund der Coronakrise wurden die Athletinnen und Athleten in 5 Startblöcke eingeteilt. Auf Duschen, Garderoben, eine Siegerehrung und den Spaghettiplausch mussten die Sportler verzichten. Stattdessen wurde ein grosszügiges Lunchpaket verteilt.

Vier Läuferinnen und Läufer des LSV Frauenfeld standen am Start. Für mich war dies der allererste Berglauf, während Christoph den Vogellisi schon einige Male gelaufen ist und inzwischen sehr viel Berglauf-Erfahrung gesammelt hat. Der Lauf in Adelboden war auch für Christine und Andreas neu.

Das Wetter war herrlich, der Himmel wolkenlos. Die Bedingungen konnten nicht besser sein.

Der Start befand sich bei der Mineralquelle in Adelboden. Entlang dem Allenbach und später dem Geilsbach schlängelte sich der Weg stetig aufwärts durch den Wald. Ab der Zwischenstation Bergläger wurde der Weg zunehmend steiler. Die Baumgrenze hatten wir bald hinter uns gelassen. Wir folgten den rot-weissen Wanderwegen über Brücken und auf Wiesen. Ab und zu mussten wir einem Kuhfladen ausweichen. Die Wanderer feuerten uns an und standen staunend am Wegrand. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel, beim Hahnenmoos war die Höhe dann endlich erreicht. Die letzten Kilometer waren herrlich zum Laufen; die Aussicht und das Ziel vor Augen liessen uns buchstäblich zum Ziel fliegen, wäre da nicht noch der fiese Aufstieg auf den letzten Metern gewesen und ein Fotograf, welcher den Kampf hatte festhalten wollen…

Rangsliste aus Sicht des LSV

  • Monika Frefel 1:27:35 AK 5. Platz
  • Christine Altdorfer    1:28:54 AK 7. Platz
  • Andreas Portner 1:31:38 AK 50. Platz
  • Christoph Lippuner  1:38:12 AK 66. Platz

Nach dem Motto, nach dem Lauf ist vor dem Lauf; Christoph und Andreas stehen am nächsten Samstag am Start des SwissAlpine in Davos.

Homepage vom Vogellisi Berglauf: https://www.vogellisi-berglauf.ch/berglauf

Bericht vom 4. Kesswiler Seelauf 2020

Es hatte sich schnell herumgesprochen, der 4. Kesswiler Seelauf wurde entgegen aller Vermutungen bezüglich Corona durchgeführt. Das Anmeldeportal wurde früher geschlossen, denn die Startplätze waren sehr begehrt. Die Läuferinnen und Läufer sind von weit her angereist, allen voran die Waffenläuferinnen und Waffenläufer.

Vom LSV Frauenfeld waren Andreas Portner, Christoph Lippuner und Monika Frefel am Start, wobei die Letztere die Startnummer von Dana Meier übernehmen konnte, welche krankheitshalber ausgefallen ist.

Nach den Trailläufen war das Gefühl für die schnellen Läufe weg. Der Körper hat sich auf die langsamen langen Läufe eingestellt. Wir waren dann auch sehr überrascht über die schnellen Zeiten, welche wir gelaufen sind. Die schnellste Frau ist mit einer Zeit von 50:12,23 über die Ziellinie gelaufen. Sie war ebenfalls eine Teilnehmerin der Trailtage.

Rangsliste aus Sicht des LSV

  • Monika Frefel: 58:29,45 AK 1. Platz
  • Andreas Portner: 57:01,02 AK 14. Platz
  • Christoph Lippuner: 1:00:54,00 AK 18. Platz

Fotos: Raffael Brandenberger

Homepage des Kessilwer Seelaufs: https://stvkesswil.ch/seelauf/

Bericht von der Berner-Walliser Alpen-Tour 2020

Berggeissen im Trailrunningfieber

Die Corona-Zeit hat vier LSV’ler inspiriert neues auszuprobieren. Wie heisst es doch so schön: Keine Läufe, keine Herausforderung. Dies jedenfalls gilt für die männlichen Mitglieder unserer Gruppe. So ist die Idee entstanden, an einem Berglauf oder einer Trailrunningtour teilzunehmen. Während die männlichen Mitglieder unserer Gruppe nach Bergläufen suchten, habe ich mich nach einer Trailrunningtour umgehört. Der Tipp von Steffi Isler tönte verheissungsvoll: die Berner-Walliser Alpen-Tour vom 4. bis 7. Juli von der Mega Joule GmbH! Nach erfolgter Anmeldung kam dann allerdings die erste Nervosität auf, wurde doch in der Bestätigung des Veranstalters empfohlen, auch das Abwärtslaufen zu trainieren. Unsere Trainingsläufe im Team auf den Kronberg, das Schnebelhorn und die Hundwilerhöhe waren eine willkommene Abwechslung in unserer Laufagenda. Doch würde es möglich sein, innert vier Tagen rund 95 Kilometer und beinahe 5’000 Höhenmeter zu bestreiten?

Am Samstag 4. Juli besammelten wir uns in Kandersteg zu unserem ersten Traillauf. Das Gepäck konnten wir abgeben, denn unser Zielort war Leukerbad. Einige der Läuferinnen und Läufer – mit bestem Material ausgerüstet – machten einen sehr professionellen Eindruck. Und wir? Andreas machte sich über meinen „Kuhglockenrucksack“ lustig, was sogleich an meinem Selbstvertrauen kratzte. Werde ich mit diesem Ding den Berg hinaufkommen? Werde ich das Tempo mithalten können?

Bereits die erste Etappe war ein Berner Oberländer Klassiker: von Kandersteg führte der Weg über den Gemmi nach Leukerbad. Für Trailrunner sind Luftseilbahnen ein Tabu; den Aufstieg zum Sunnbüel legten wir selbstverständlich mit eigener Muskelkraft zurück. Meine Bedenken waren schnell verflogen. Trailrunning heisst nicht, den ganzen Weg joggend unterwegs zu sein. Steile Passagen können durchaus laufend oder mit Hilfe von Trailrunningstöcken zurückgelegt werden. Stöcke rein und raus … das musste noch geübt werden, wollte ich doch keine Zeit verlieren und nicht jedes Mal auf die Hilfe von Christoph angewiesen sein. Über den Gemmipass sind wir dann nach Leukerbad gejoggt. Der Abstieg auf diesem sehr steinigen Weg (3 Kilometer und 1’000 Höhenmeter) war für mich eine echte Herausforderung, und innerlich habe ich mich schon geärgert über meine Unfähigkeit. Warum konnten Christoph und Andreas diesen Teil so leichtfüssig laufen? Mein Ehrgeiz war geweckt und mein Ziel gesteckt.

Am zweiten Tag sind wir über Brücken, Blumenwiesen, Schneefelder und durch Bäche entlang der weiss-roten Wanderwege zur Flüealp gelaufen. Von dort joggten wir über den Wolfstritt durch herrliche Wälder, Sümpfe sowie über Steine und Wurzeln zurück nach Leukerbad. Der Waldboden war voll mit Waldameisen. Trailrunning tönt sehr idyllisch, es braucht jedoch eine unglaubliche Konzentration. Tiefgründige Gespräche oder Träumereien sind nicht möglich. Stürze auf den schmalen und zum Teil sehr steilen Wegen entlang von Abhängen wären fatal.

Von Leukerbad führte uns die Route am 3. Tag weiter nach Crans Montana. Der Aufstieg kam uns unendlich lange vor, wohl auch, weil wir bereits 38 Kilometer und 2’000 Höhenmeter in den Beinen hatten. Dan meinte, nach spätestens 3 Kilometern würden wir den Muskelkater nicht mehr spüren. Belohnt wurden wir mit wunderschöner Sicht auf die Walliser Alpen auf der Alpage du Sex, wo wir eine Pause einlegten.

Die Königsetappe und zugleich letzte Tour führte uns von Crans Montana über den Rewilpass nach Lenk. Auf dem Suonenweg und entlang von Felswänden, sind wir zum Stausee Lac de Tseuzier gejoggt, mit Kurzhalt bei den Wasserfällen. Danach gings steil hinauf auf den Pass, wo Murmelilaute zu hören waren. Auf 2’400 Metern war es dann derart kalt, dass wir uns eine Jacke überziehen mussten. Von der Passhöhe hinab zur Iffigenalp erwartete uns ein sehr anspruchsvoller und steiler Abstieg: 1’100 Höhenmeter innerhalb von 4 Kilometern. Nur keine Müdigkeit zeigen, bald sind die 30 Kilometer geschafft. Das Vertrauen in den Körper war mittlerweile so gross, dass wir den Abstieg über Felsen, Schnee und Steine zur Alp wie Wiesel meisterten. Von der Iffigenalp waren es allerdings nochmals rund 8 Kilometer bis nach Lenk, die es „trailmässig“ zu meistern galt.

Die Trailrunningtage waren sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Dank wunderschönem Wetter und einem tollen Leiterteam (Luzia und Dan) war die Tour ein voller Erfolg. Insgesamt sind wir während 4 Trailtagen 92 Kilometer, 4’896 Höhenmeter up und 5’076 Höhenmeter down gelaufen.

Das Trailfieber hat uns gepackt, neue Freundschaften wurden geschlossen, und mein „Kuhglockenrucksack“ hat sich bewährt! Die Frage ist, ob es für uns überhaupt noch möglich ist, in den Bergen zu „wandern“? Unseren ersten Trailrun werden wir im August absolvieren, zusammen mit einem weiteren LSV Mitglied.

Andreas, Christoph und Moni

9.7.2020/mf

Mehr Fotos hier auf Flikr

Bericht vom Salmsacher Grenzlauf 2020

Nicole Lohri vor allen LSV Männern

Am Salmsacher Grenzlauf vom 16.02.2020 waren der Jahreszeit entsprechend abnormal warme Temperaturen von 16 Grad angesagt. Jedoch ganz so warm wurde es dann doch nicht, was am bedeckten Himmel lag. Trotzdem hielt es viele Läuferinnen und Läufer nicht davor ab in kurzen Hosen zu starten.

Der Grenzlauf am Bodensee war vom TV Salmsach einmal mehr hervorragend organisiert. Die Anmeldung wurde zügig durchgeführt. Ebenso sind die gut organisierten Festwirtschaften und die speditive Rangverkündung (bei Sonnenschein) besonders erwähnenswert. Zudem wurden bei den matschigen Laufteilen Sägemehl gestreut so dass praktisch alle Teilnehmenden mit sauberen Laufschuhen ins Ziel liefen. Für den schreibenden gibt es für die Organisatoren die Bestnote. Der TV Salmsach wurde dann auch belohnt mit 230 Erwachsenen, 120 Kindern und 30 Nordicwalkern.

Nicole Lohri liess beim 11.2 Kilometer Lauf keinem der mitgereisten LSV Männern den Vortritt. Sie duellierte sich jedoch mit anderen Männern auf der Laufstrecke was allen eine gute Zeit einbrachte. Im Klassement lief sie mit einem Rückstand von nur gerade 31 Sekunden auf den 2. Rang der Kategorie W40. Auch wenn Nicole alle LSV Männer hinter sich liess zeigten sich diese im Ziel gut gelaunt und zufrieden.

Das LSV Klassement

  • W40
    • 2. Nicole Lohri 45.09;
  • M50
    • 18. Philipp Lohri 47.55;
    • 22. Christoph Lippuner 51.24;
    • 23. Andreas Portner 51.42;
  • M60
    • 12. Sämi Schmid 52.03;

http://www.stv-salmsach.ch/images/grenzlauf/Rangliste-2020.pdf

17.02.2020 Sämi Schmid