Bericht vom 30. Märchler Abendlauf 2019

190 Läuferinnen und Läufer absolvierten den 12,6 km langen Rundkurs um den Wägitalersee. Ähnlich wie beim Ägeriseelauf führt die Strecke unmittelbar dem See entlang. Gestartet wurde um 19.15 Uhr beim Restaurant Stausee in der Gemeinde Innerthal, dem kleinsten Dorf im Bezirk March. Über die Staumauer führte der Weg die ersten 2 km leicht abwärts auf die andere Seeseite. Die Kulisse ist herrlich: Berge und tiefblauer See. Es herrschte eine angenehme Stille. Ausser dem Postauto waren an diesem Abend wohl nur Einheimische sowie ein paar Wanderer und Biker unterwegs. Trotz nur leichter Kupierung forderte die Strecke all unsere Reserven. Lag es am schwülwarmen Wetter, oder ist das Gelände doch anspruchsvoller als gedacht? Wir waren uns in dieser Frage nicht einig.

Im Ziel angekommen, konnten wir uns im See abkühlen. Duschen standen keine zur Verfügung. Dafür wurden die Teilnehmenden mit einem Gutschein für ein Glace im Restaurant belohnt. Der Lauf um den Wägitalersee wird organisiert vom Skiclub Wägital. Klein, aber fein, und zudem mit einer ansehnlichen Anzahl an Läuferinnen und Läufern.

Für den LSV Frauenfeld waren am Start:

  • Christoph Lippuner mit einer Zeit von 58′ 05″     11. Rang AK
  • Monika Frefel mit einer Zeit von 01h 01′ 07″       2. Rang AK
  • Peter Bader mit einer Zeit von 51′ 04″                    1. Rang AK

https://www.sc-waegital.ch/maerchler-abendlauf/2019/

Bericht vom Swisssalpine K23 2019

Laufbericht über den Lauf des jüngstem LSV‘lers und seinen inneren Monolog

5:30, ich sollte resp. muss aufstehen – wahrlich zu früh, nicht nur im Anbetracht der Tatsache, dass Ferien sind, nein, auch, weil ich sogar an einem Schultag später aufstehe. Also: Aufstehen, Haare waschen, Haare föhnen, Haare bändigen (mithilfe Haarwachs), ein wenig Müesli essen, Zähne putzen und nun Tasche nehmen und los gehts zum Bahnhof.
Am Bahnhof wartet schon Andi. Mit ihm reisen Papa und ich.

6:48, der Zug fährt los.
Ich höre Podcasts auf der Fahrt; irgendwie muss ich nochmals ein wenig abgelenkt werden – ich bin nicht nervös, angespannt schon eher. Ich frage mich im Zug, ob ich noch einen Schlauchschal in der Sporttasche habe oder ob ich allenfalls sogar noch einen kaufen soll – es könnte sein, dass es regnet.

Nach einigen Umstiegen sind wir nun in Klosters.

Wir drei LSV‘ler starten alle im K23-Rennen, das von Klosters nach Davos führt. An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Bezeichnung K23 irreführend ist, da der Lauf 24 Kilometer lang ist!

Nach dem Holen der Startnummer geht es ans Umziehen und bald schon ans Einlaufen. Ich fokussiere mich aufs Rennen, schalte mein Hirn ab (vermeintlich, Spoiler: Das Hirn wird sowas von nicht abgeschaltet sein!) und versuche nicht mehr zu viel zu Denken.

10:45, der Start. Ich weiss, dass es am Anfang noch flach sein wird und laufe deshalb in einem zügigen Tempo auf den ersten Anstieg zu. Der erste Anstieg gelingt mir noch gut, zwar gehe ich einige Schritte, doch ich bin noch voller Elan und Energie.

Nach 29 Minuten, ich bin gerade etwa bei Kilometer 6.7, fängt es an zu regnen. Ich nerve mich, dass ich trotzdem keinen Schlauchschal habe. Mann, ich habe es gewusst!
Pflatsch, der Fuss steht im Bächlein; wieso haben sie denn hier kein „Brüggli“ gemacht! Egal weiter geht es!
Nun brennen meine Augen auch noch: Die Sonnencreme, die ich auf elterlichen Rat montiert habe, läuft wegen des Regens in meine Augen – die Sonne scheint nicht einmal, war ja klar, dass es für nichts war!
So egal, nur laufen, nicht denken!

Es folgen Wanderwege, die der Höhne nachgehen. Meine Motivation steigt wieder: Im Wald spürt man den Regen gar nicht so fest.
Ich werde überholt, doch ich kann mich der Überholerin anschliessen und laufe nun in einem guten Tempo mit der dritten Frau.

Getränkeposten, 8 Kilometer hinter mir, schnell etwas trinken und weiter geht es.
Ein Drittel ist schon geschafft, also gar nicht so schlimm.

Es geht wieder steiler bergauf, doch ich komme gut mit. Dann wieder bergab – wow, ich mag wieder, es ist ja alles gut.

Ich laufe nun einem Bach entlang; 11 Kilometer habe ich nun in den Beinen, noch nicht einmal die Hälfte, doch ich habe ja ein gutes Tram.

Nun kommt eine Steigung, ich muss einige Schritte gehen – schwupp, schon läuft ein anderer Läufer zwischen mir und meinem Zugpferdchen. Egal, einfach dranbleiben, dann läuft das schon. Zwei Minuten sind nun etwa vergangen, ich merke, wie mir das Bergauflaufen zusetzt. Ich muss nochmals einige, nein, einige viele Schritte gehen und verliere die Gruppe.
Ich Idiot, hätte ich einfach nochmals kurz weitergelitten, es wären vielleicht noch 30 Sekunden gewesen und oben wäre ich gewesen, wohlweislich MIT Gruppe – aber nein, ich Vollvogel musste natürlich die Warmduscher-Variante nehmen und laufen! Ich bin nun alleine, zwar sehe ich meine Begleiter von vorhin, aber die Change, dass ich wieder an sie herankomme ist <0. Hilft nix, weiterlaufen!

Kilometer 14, Getränkeposten. Ich konsumiere einen Gel.

Ich laufe weiter: Langsam, aber sicher taste ich mich wieder an ein „sinnvolles“ Flach-Tempo heran. Yes, ich laufe wieder in einem guten Tempo, der Regen ist fast nicht mehr zu spüren und STEIGUNG. Wieso jetzt?! Ich rege mich nicht auf, nein, ich zweifle nun. Aber was solls: Bergauf! Ich werde überholt, Frau vier und fünf nun ebenfalls vor mir.
Okay, jetzt habe ich keine Lust mehr, es geht bergauf, ich bin müde, und meine Waden halten mittlerweile auch nicht mehr viel von Bergauflaufen.

Ich bin oben! – Vor lauter Gedanken (die ich ja eigentlich ausschalten, unterdrücken wollte) habe ich gar nicht gemerkt, wie schnell ich oben bin. Also, weiter gehts; die Uhr sagt 16 Kilometer sind geschafft, also nur noch 8! Eine gute Neuigkeit.

Ich laufe weiter, mehr oder weniger gleichmässig – in den Bergen ist es eben halt nie wirklich flach.

Ich sehe den Davosersee, so weit kann es nicht mehr sein. Oder stopp: der Lauf ist 24 Kilometer lang, es ist kein Halbmarathon! Nochmals beissen! Weiter gehts!

Hinter mir läuft jemand mir On-Schuhen. Woher ich das weiss? Die Schuhe quietschen. Ich habe dann aber meine These noch mithilfe eines Blickes überprüft.

Mittlerweile habe ich 18 Kilometer hinter mir: Die Waden, wie auch und die Ansätze der Oberschenkel beim Knie machen zu. Super, genau das, was ich jetzt brauchen kann, so laufe ich nie unter zwei Stunden!
Gut, zwei Minuten lang weitertraben haben das Problem gelöst…

Meine Augen brennen wieder, doofe Sonnencreme! (Anzahl Minuten Sonne während des Laufes bis jetzt: Null)

Noch drei Kilometer, ich laufe nun auf einem Weg durch den Golfplatz in Davos.

Noch zwei Kilometer und ich muss mich ranhalten, dass ich vor der Zwei-Stunden-Marke im Ziel bin, doch es könnte machbar sein.

Noch einen Kilometer zeigt ein Schild zeigt. Ich raufe mich nochmals zusammen und versuche abermals ein wenig schneller zu laufen.

Die Rundbahn ist nun in Sichtweite – 1:57.49 sagt die Laufuhr – ranhalten!

Ich komme ins Ziel: 1:59.10,2 – zufrieden ist anders, doch ich bin unter zwei Stunden. Ich habe schwere Beine und Durst.

Drei Becher Iso, drei Becher Wasser, drei Rugeli Brot und fünf Viertel Apfel verlasse ich die Zielarena. Die vierte Frau, die mich überholt hat, spricht mich auf Englisch an, ob Bergauf laufen nicht so meins sei. Ich bejae und sie erzählt mir, dass sie von Griechenland komme, sie arbeite hier in Davos. Wir suchen zusammen unser Gepäck und finden es auch. Anschliessend haben wir noch eine kleine Diskussion über Übertraining und dann trennen sich unsere Wege auch schon.

Ich gehe duschen.

Ich bin kaputt.

Ich dehne in der Dusche.
Wieso man das immer wieder tut; sich selbst an eine Grenze bringen und dort dann noch aushalten, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass ich das irgendwie brauche.

Fertig mit duschen, ich schaue meinen Rang an: Zweiter! Gut mit 13 Minuten Rückstand, doch ich habe den Drittplatzierten um 19 Minuten distanziert.
Rückblickend bin ich schon ein wenig mehr zufrieden, doch es gäbe noch Potential, um schneller zu sein.

Anschliessend treffe ich auch wieder Papa und Andi, ebenfalls sichtlich erschöpft, aber glücklich und zufrieden.

Hier die Resultate:

  • Andrin Jacomet: 1:59.10,2 2. M18, Overall 26.
  • Andreas Portner: 2:26.45,2 21. M50, Overall 119.
  • Manuel Jacomet: 3:08.03,2 67. M40, Overall 263.

Bericht vom 9. Klettgaulauf 2019

Ein Auto voll Läufer machte sich am Freitagabend auf den Weg mit dem Ziel Klettgau in Deutschland. Die 10.2 km lange Laufstrecke, überwiegend auf Feld- und Waldwegen mit 250 Höhenmeter forderte den Läuferinnen und Läufern einiges ab.

Alle starteten in der Kategorie 50 und erzielten sehr gute Zeiten und Rangierungen. Obenauf schwang der Sieg von Monika Frefel bei den W50, herzliche Gratulation zu dieser super Leistung und Deinem ersten Kategoriensieg!!!

Auszug aus der Rangliste:
W50:
1. Monika Frefel, 53:04
M50:
3. Peter Bader, 43:24
6. Christoph Lippuner, 50:25
9. Jürg Schedler, 52:14

http://www.klettgaulauf.com/index.html

Bericht vom Bike Wochenende im Schwarzwald 2019

16 gut gelaunte Biker + Bikerinnen trafen sich um 6.55 beim Talbachkreisel um Ihre Bikes einzuladen. Als dies erledigt war ging es um die Aufteilung  der Passagiere für die Fahrzeuge, auch dies ging zügig voran. Nach ca. 1 ½ Std. trafen wir frühzeitig in Todnau ein, so lag noch problemlos eine Kaffepause drin. Bei manch einer Bestellung merkte man, dass das Frühstück vermutlich klein ausgefallen war. Nun zurück zum Parkplatz denn da erwartete uns schon unser Guide oder besser gesagt unsere Guidin Namens Anette.

Los geht’s

Ich kannte Sie schon von früher aber für die meisten war es eine neue Bekanntschaft und was für eine Überraschung (so zierlich aber wenn es dann Bergauf ging blieb nur noch staunen). Ihre erfrischende Art lies sogleich gute Stimmung aufkommen. Nach der Tour Beschreibung ging es los, zuerst gemütlich durchs Dorf dann aber gleich zügig den Berg hoch. Nach einem längeren Anstieg erreichten  wir die Passhöhe des Feldberges. Als Dessert (meinte Sie) gab es nun eine schwierige Trial Abfahrt zum See, der Schwierigkeit Grad war sehr hoch und keiner schaffte es ohne ein- oder mehrmals abzusteigen. Nach einem weiteren Singletrial ging’s zum Mittagessen (wohlverdient). Die einten wollten nicht lange anstehen deshalb gab es Kuchen mit Bier. Ein Förster ermahnte noch Anette, denn dieser Trail war nicht für Biker aber Sie nahm es gelassen zur Kentniss. . Die Nachmittags Tour war super, auch wieder gespickt mit rasanten Abfahrten (genau unser Geschmack). Am Parkplatz in Todnau angekommen hatten Peter Hasler und Marco noch nicht genug und fuhren mit dem Bike zum Hotel hoch (nochmals einige mehrere Höhenmeter) Kaum abgefahren wurden Sie zügig von Petrus geduscht. Beim Bezug der Zimmer kamen wir ins Staunen, so gross hatten wir uns die Zimmer nicht vorgestellt. Vor dem Nachtessen kam natürlich die obligate Bierrunde + Yvonnes „Teekübel“ dazu. Das Nachtessen war gut nur mit dem Wein lief es schlecht, nach 3 Flaschen war die Marke schon ausverkauft. Um 23.00 Uhr musste ich schon ins Bett, da niemand mehr länger aufbleiben wollte (aus Vorsicht vor der Samstagstour oder Anette)

2. Tag

Am Samstag  teilten wir uns in zwei Gruppen, die starken Biker und die sehr starken Biker (so die Anmerkung von Anette) Wir die starken Biker bekamen nun den Lebenspartner von Anette Namens Mike (auch ein sehr lässiger Typ) als Guide. Wiederum gab es längere Anstiege und Super Abfahrten (so wie durch den von Bigi benannten Märliwald) Hier trennten sich dann unsere Wege. Unsere Gruppe nahm den langen Schlussanstieg schon jetzt in Angriff da das Wetter sich verschlechterte. Im Notschrei war dann Mittagessen angesagt (eine gute Idee) Kaum angelangt öffnete Petrus die Schleusen und wie. Eigentlich wollten wir weiter aber der Regen zwang uns nochmals zu einer Dessert Runde die Erwin mit dem Bergpreis abschloss. Die Wirtin wollte uns nicht mehr gehen lassen aber trotz dem Angebot für nochmals eine Dessert Runde mussten wir weiter. Es goss immer noch aus Kübeln und wir mussten uns den Weg übers hinunter fliessende Wasser suchen. Nach gut einer Stunde erreichten wir unser Hotel allesamt braun „geschlammt“ so dass wir nicht nur unser Bike abspritzten. Bei der obligaten Bier Runde erfuhren wir, dass die andere Gruppe die Pizzeria auch nicht mehr verlassen wollte wegen Pertusses  Theater. Auch wollte Yvonne jetzt plötzlich auch einen Hefen Tee. Zu Beginn des Nachtessen erwähnte der Kellner gleich von welchem Wein wie viel noch im Keller liegt. Dann kam Heinz auf die glorreiche Idee Ramazotti zu bestellen. Nach zwei Flaschen war dann die Stimmung nicht mehr zu bremsen. Schön war auch das alle 16 beieinander blieben und jeder was zu guter Stimmung beitrug. Ich musste auch nicht mehr wieder um 23.00 ins Bett.

Sonntag

Auch am Sonntag hatten die beiden Guides wieder eine Interessante Tour zusammengestellt. Für uns „ältere Herren“ waren die letzten Anstiege schon ein wenig steil, so dass wir zu Fuss etwa gleich schnell waren. Aber das gute Mittagessen brachte uns wieder auf Trab. Der letzte Trial zwischen Kuhweide mit Stacheldraht und normalem Weidezaun war dieses Mal einiges einfacher zu fahren als aufgefüllt mit Regenwasser wie gestern. Im Hotel angekommen mussten wir uns von den beiden Super Guides Anette und Mike verabschieden. Es war ein Super Wochenende mit sehr schönen Landschaften, Super Trials für alle, keinen schweren Stürzen und einer sehr guten Stimmung unter allen Teilnehmern. Ein Dank auch an Heinz für die gute Organisation. Zufrieden traten wir den Heimweg an und konnten zu Hause noch viel erzählen vom schönen Wochenende. 

EG

Bericht vom 33. Frauenlauf Bern 2019

Bern – ganz im Zeichen der Frauen

Am 16. Juni 2019, zwei Tage nach dem Frauenstreik, fand in Bern der 33. Frauenlauf statt. Statt zu streiken, haben sich ein einige LSV-Frauen für die Teilnahme am 5- resp. am 10-km-Lauf angemeldet. Laufen statt marschieren, hiess unsere Devise.

Die ersten Frauen bestiegen den Zug in Frauenfeld kurz nach 06.00 Uhr. Und das an einem freien Tag! Mit der Teilnahme am 5-km-Lauf mit Start um 11.30 Uhr hätten wir uns zwei Stunden mehr Schlaf gönnen können. In Anbetracht der steigenden Temperaturen bei purem Sonnenschein war der Entscheid, die längere Distanz über 10 km früher am Morgen in Angriff zu nehmen, richtig. Ausserdem hatten wir so Gelegenheit, später unsere Kolleginnen anzufeuern, welche die kürzere Distanz bestritten.

Nach einem Kaffee wurde die Nervosität langsam spürbar. Um uns vor dem Startschuss zum 10-km-Lauf um 09.30 etwas abzulenken, bummelten wir an den Ständen vorbei und machten ein Gruppenfoto mit obligatem Frauenlauf-Tattoo. Die Stadt Bern war mit bunten Ballonen ausgeschmückt, und die Stimmung war einmal mehr grossartig. Lag es am Frauenpower, oder am schönen Wetter? Die Männer hatten an diesem Tag die Statistenrolle inne: Sie hüteten die Kinder und spornten die Frauen an.

Bern macht süchtig! Durch die Gassen, der wunderschönen Aare entlang, über das Dählhölzli, zurück ins Ziel auf den Bundeshausplatz laufen: Eine Sightseeingtour in Miniform, und an diesem Sonntag uns Frauen vorbehalten.

Für den LSV nahmen teil:

5 km

Ursi Scheuch22:265. von 363
Nicole Scheuch27:24105. von 698

10 km

Martina Zürcher 47:55 53. von 733
Monika Frefel 47:58 15. von 407
Ruth Aeschbacher Bauer 1:00:13119. von 258
Ruth Goldinger1:02:40155. von 258

Nicole Lohri lief als Pacemakerin über die Distanz von 5 km.

LSV im Einsatz über Auffahrt 2019

56. Flughafenlauf

Wie immer an Auffahrt muss man sich zwischen dem Flughafenlauf, dem Auffahrtslauf St. Gallen oder doch kein Lauf entscheiden. 3 LSV-ler entschieden sich für den 56. Flughafenlauf. 

Kurz vor dem Start wichen die Wolken der Sonne und so konnte bei angenehmen Laufwetter gestartet werden. Und wie!!

Vreni Neukom erläuft sich in ihrem diesjährigen 5. ZKB-Lauf ihren 5. Podestplatz! Nach den zwei dritten Plätzen am Neujahrslauf in Dietikon und am Laufsporttag Winterthur, sowie den zwei zweiten Plätzen am Männedörfler Waldlauf und am Zumiker Lauf; steht sie erneut als 2. in der Kategorie W60 auf dem Podest. Mit einer Zeit von 1:21.54 bewältigt sie die 17 km. Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung!

In der Kategorie M 50 läuft Christoph Lippuner auf den 49. Rang in 1:17.19 und Peter Bosshard passiert die Ziellinie in einer Zeit von 1:21.04 auf Rang 65.

Auffahrtslauf St. Gallen

Die Anderen sind an den Auffahrtslauf nach St. Gallen.
Andrin hat mit einer Spitzenleistung den 2. Rang von U18 über 10 km erreicht und erhoffte sich reichliches Preisgeld. Dafür ist er als einziger LSVler für die Rangverkündigung bis spät am Abend in St. Gallen geblieben. Begeistert stellte er fest, dass der gesamte Preis darin bestand, dass er aus etwas 40 cm Höhe auf die langsameren Läufer hinunter schauen durfte. Korrektur: Nicht mal 40cm Ruhm hat es für Andrin gegeben! Das warten hat sich wahrlich nicht gelohnt. Wir sind trotz allem stolz auf dich, Andrin.

Halbmarathon
Thomas Widmer, 1:37:44, AK Rang 55.
Jürg Schedler, 1:47:14, AK Rang 48.
Miriam Widmer, 1:48:37, AK Rang 8.
Couples Halbarathon
Claudia Steffen und Monika Frefel 1:50:25, Rang 51.
10km
Andrin Jacomet, 39:59, AK Rang 2.
Dana Meier, 1:03:56, AK Rang 91.

Bericht vom Winterthur Marathon 2019

3 LSV-ler fanden den Weg nach Winterthur zum Winterthur Marathon 2019. Es waren auch schon bedeutend mehr. Bei wunderschönem Laufwetter starteten sie in unterschiedlichen Distanzen. Der Jüngste war mit Abstand am schnellsten unterwegs. Das nicht nur von den LSV-lern, sondern auch klar in seiner Kategorie.

Beim 5.4 km Junioren Lauf siegte Andrin Jacomet mit über 1 1/2 Minuten Vorsprung in 19.51 was einen Kilometer Schnitt von 3.40 bedeutet. Wow, herzliche Gratulation!

Auf der 10 km Strecke startete Jürg Schedler welcher in schnellen 47.33 das Ziel erreichte und in der Kategorie M50 den 12 Rang erlief.

Bei der Marathon Strecke kämpfte sich Christoph Lippuner über die 2 Runden und finishte in 3:56.49 und landete auf Rang 15 in der Kategorie M50.

Triathlon Frauenfeld 2019

It’s triathlon season, baby – finally!

Genug lange mussten die Triathlon Fans des LSV darauf warten. Der ganze Mai war kalt und nass, nur selten gab es die Gelegenheit, der Leidenschaft nachzugehen. Schwimmen, dann aufs Velo und zum Schluss noch ein wenig laufen. Es war einfach zu kalt, da friert man einfach, wenn man so pfludinass aufs Velo muss und mit Handschuhen schwimmen geht nun einfach mal nicht. Mit Bangen haben somit viele die Wetterprognosen verfolgt. Noch vor einer Woche war beim Sonntag ein dunkles Wölklein mit Regen zu sehen, dann änderte es sich langsam zu einer besseren Prognose und schlussendlich war die Chance, dass es nass wird winzig klein. Dennoch begann es nicht vielversprechend, es hatte Nebel an dem Sonntagmorgen und schlotternd trafen die ersten LSV Mitglieder in der Wechselzone ein.

Nervös wurde die Wechselzone eingerichtet, jeder hat da so seinen eigenen Stil. Die einen legen die Socken in die Laufschuhe, andere wieder ziehen Sockenloses Laufen vor – AUA! Startnummernband auf die Lenker, Helm umgekehrt darauf, Brille hineinlegen und vielleicht noch ein Gel dazu, damit man das nicht vergisst, oder wie beim letzten Mal an den Rahmen klebt und dann auf dem ganzen Velo verschmiert. Die Veloschuhe kommen neben das Velo, wir sind Läuferinnen und Läufer und mit dem Aufsteigen aufs Velo mit bereits eingeklickten Schuhen will es noch nicht funktionieren – noch nicht, wir kommen schon noch dahin, denn bei jedem Triathlon werden wir angefressener, schneller und ambitionierter. Pannen gibt es aber auch heute noch. „Ui, mein Gel-tübli ist noch im Rucksack!“ fällt es einem Mitglied beim Start ein und weist die Kollegin an, wo sie dieses finden kann, damit sie es noch an die richtige Stelle in der Wechselzone legt. Wenn das nur gut geht, denn sie hat es der Wechselzonen Idiotin aufgetragen. Die Person, die am liebsten das Schminkset und den Spiegel aufstellen würde, damit die Frisur auch ja sitzt.

Nachdem die ersten LSVlerinnen erfolgreich gestartet sind, wird somit wieder zurück in die Wechselzone gejagt, in fremden Rucksäcken gewühlt und nach Geltuben gefahndet. Die Nervosität steigt schließlich auch bei den Langdistanzlern. Ein letzter Blick auf die Wechselzone (schau doch genau wo dein Velo steht!) und los geht es aufs WC um den Angstbisi zu machen. Um ein Haar wird dabei noch die Schwimmbrille in der Schüssel versenkt. Diese wird fluchend gereinigt, so fest, dass sie beim Schwimmen leider immer wieder anläuft und man kaum sieht, wo es lang geht! Aber sonst ist alles im grünen Bereich. Kein Pedal fällt ab und niemand hat ein Loch im Kopf. Und zum Start kommt die Sonne hervor und die Angst, man könnte frieren schmelzt dahin.

Triathlon ist einfach super! Wer es einmal probiert hat, kann kaum mehr aufhören. Wie im Flug geht er vorbei. Etwa zwei Stunden braucht man für die Langdistanz, aber es fühlt sich gar nicht so lange an, weil ein Triathlon so viel Abwechslung bietet. Vom Schwimmen in die Wechselzone laufen, Schwimmbrille und Badekappe abnehmen, sich aufs Velo schwingen und in voller Fahrt die Thurgauer Landschaft geniessen. Andere überholen oder überholt werden, aber immer freundlich und mit dem Kommentar: „Super! Schönes Velo!“. Ja, da kommen rassige Gefährte daher. Ein bisschen neidisch ist man ja schon. Auf der anderen Seite ist es auch großartig mit einem Amateurvelo aufs Podest zu fahren. Zumindest einem LSV Mitglied sollte das heute gelingen.

Und dann kommt unsere Königsdisziplin, das Laufen. Zurück in die Wechselzone, Veloabstellplatz suchen (ja, wenn sie die Frisur nicht richten muss, dann findet sie ihren Platz nicht! Programm nicht gelesen, was?) Rein in die Laufschuhe und los geht es auf drei oder vier Runden durch Frauenfeld. Und an den Banden der Wechselzone stehen treue Fans, feuern einem an, rufen und jubeln – ach, ist das schön!

Viel zu schnell ist er wieder vorbei, der Triathlon Frauenfeld. Der Fuß Chip wird einem abgenommen, es gibt Orangenschnitze, Getränke und ein Finisher Geschenk. Dieses Mal ist es eine aufblasbare Boje, mit der man dann im Juli die Bodensee Querung in Angriff nehmen kann.
Yvonne Hutter jubelt, sie hat es dieses Jahr mit einer Gesamtzeit von 1:14:43 auf den 2. Platz in der Kategorie AK 35 – 44 geschafft. Dana Meier erreicht in der Kategorie AK 45 – 54 den 11. Platz.
Auf der Langdistanz gibt es keine Podestplätze, die letztjährige Thurgauer Meisterin rümpft die Nase, denn dieses Jahr hat es nicht gereicht für den Titel. Dennoch können auch die Langdistanzler zufrieden sein. Trotz beschlagener WC Brille – äh – Schwimmbrille und Velosuche erreicht Miriam Widmer den 9. Platz in der Kategorie AK 35 – 44 und Thomas Widmer wird in der Kategorie AK 35- 44 Achtzehnter.

Die Auswertung der Daten erweist sich im Triathlon immer als etwas schwieriger als bei einem normalen Lauf. Natürlich will man wissen, ob man am Schluss schneller war als im Vorjahr. Aber dann muss man auch noch herausfinden, in welcher der drei Disziplinen man am schnellsten war, ob man nun im Schwimmen langsamer oder schneller war, als im vergangenen Jahr, ob man wenigsten im Laufen die Thurgauer Meisterin geschlagen hat (ja!) und ob das harte und disziplinierte Schwimmtraining auch etwas genützt hat. (nein! – wer ist schuld? Sicher der Trainer!) Die Handhabung der Laufuhr ist auch nicht ganz einfach. Wo drücken, wenn man in die Wechselzone läuft, dann nicht vergessen zu drücken, wenn man sich aufs Velo schwingt und gleichzeitig nicht vergessen, das Startnummernband zu befestigen (gell, Yvonne! Wie das wieder ausschaut, so verwurstelt!) Nicht ohne Grund wird der Wechsel als vierte Disziplin des Triathlons angesehen und ein paar haben da sicher noch gewaltigen Aufholbedarf. Dennoch, es ist einfach eine tolle Sportart. Das Wetter scheint nun auch endlich auf Triathlon Wetter umgestellt zu haben und somit heisst es wirklich: It’s triathlon season, baby – Yeah!

Der nächste Triathlon ist in Märwil, am Sonntag, den 23. Juni. Besonders für Läufer ist dieser Triathlon kein Problem, denn die Schwimmstrecke ist kurz und Velofahren können Läufer ja auch gut. Das Team mit den meisten Mitglieder gewinnt dort jeweils sogar einen ganzen Laib Käse, es lohnt sich also. Chömed doch au! Mindestens vier LSV Mitglieder haben jetzt eine Schwimmboje – der Mitmachpreis dieses Jahr – somit wird niemand ertrinken, wir retten euch.

14. Uhldinger Pfahlbau Marathon am Samstag 11. Mai 2019

Lauf durchs Paradies …

… so wird er auf der Homepage angepriesen.

Während die meisten Läufer an diesem Samstag in Richtung Bern unterwegs waren, zog es drei LSV lerinnen in die entgegengesetzte Richtung, Unter-Uhldingen am deutschen Bodenseeufer, nahe Meersburg war ihr Ziel. Der Pfahlbau Marathon sollte es sein. Wobei, der Name täuscht, es ist nur ein halber und kein ganzer Marathon.

Eine Stunde vor dem Start gewitterte es über Uhldingen und es regnete stark, noch stärker und nochmal stärker, da hat Petrus alles gegeben und dies während die Kinder ihre Läufe absolvierten. Zum Start des Halbmarathons war es dann trocken und es schien sogar kurz die Sonne. Allerdings war es gut, dass sie sich wieder hinter die Wolken verzog, es wäre sonst zu warm geworden. So gab es perfektes Laufwetter ca. 12 Grad und trocken.

Die Start erfolgte in Unter-Uhldingen beim Hafen, führte dann via Ober-Uhldingen zum Schloss Salem, wo schon die Hälfte der Strecke geschafft war. Von dort ging es über den Affenberg und an der Klosterkirche Birnau vorbei, wieder hinunter zum Hafen Uhldingen. Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Alle drei Kilometer ein Verpflegungsposten, tiptope Einweisung zu den Gratis-Parkplätzen, Shuttelbus zu den Duschen, gratis Verpflegung im Festzelt, alles ist bestens organisiert. Die Homepage hat nicht zu viel versprochen.

Es waren alle gut unterwegs, Nathalie kam nach 1 Std. 55 Min. ins Ziel, Sabine folgte nach 2 Std. 6 Min. und Heidi nach 2 Std. 10 Minuten. Heidi hat damit den Kategoriensieg bei den Damen 60 erreicht.

Dass nach dem Duschen das nächste Gewitter durchzog war dann schlicht und einfach egal.

38. Grand Prix von Bern vom 11. Mai 2019

DIE SCHÖNSTEN 10 MEILEN DER WELT

9 LSV’ler nahmen die lange Anfahrt nach Bern auf sich, um die 10 schönsten Meilen der Welt zu bestreiten. Grosse Ehre für Nicole Lohri: Sie durfte zum ersten Mal in der Elite starten. Mit einer Zeit von 1 Stunde 8 Minuten 28 Sekunden erreichte sie den 5. Platz in ihrer Altersklasse und schaffte auch ihr persönlich gestecktes Ziel, unter 1 Stunde 10 Minuten zu laufen. Philipp Lohri, welcher auf Grund seiner Fersenverletzung zurzeit nicht trainieren kann, erreichte mit einer Zeit von 1 Stunde 13 Minuten das Ziel.

swiss-image.ch/Photo Monik Flueckiger

Der Wettergott war uns am Samstag nicht wohlgesinnt. Just während der Durchführung des Altstadt-Grand-Prix kamen sturmartige Winde auf, es regnete und hagelte. Nicole Scheuch konnte die 4,7 km trotz der widrigen Umstände mit einer guten Zeit von 24 Minuten 57 Sekunden laufen – kostenloses Peeling inbegriffen. Ursi Scheuch hatte mehr Glück. Sie startete vor dem Unwetter und wurde 17. in ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 21 Minuten 22 Sekunden (Pace von 4.32).

Während die einen die kürzere Laufstrecke bestritten, waren andere am Einlaufen. Als schwieriges Unterfangen stellte sich die Wahl der passenden Kleidung heraus, da das Wetter fast im Minutentakt änderte. Zurück vom Einlaufen waren Schuhe und Laufhosen bereits nass und mit braunen Punkten «verziert». Also hiess es, nochmals die Laufkleidung zu wechseln, denn Thurgauer Löwen starten nicht als Braunbären. Der Startschuss fiel um 16.00 Uhr mit der Elite, danach folgten im Abstand von 4 Minuten die Starts der verschiedenen Blöcke. Läufer und Läuferinnen, welche den 38. GP absolvierten, wurden namentlich aufgerufen.

Die Strecke ist abwechslungsreich. Die Strassen sind gesäumt mit Zuschauern, welche die Läuferinnen und Läufer mit Musik und Zurufen anspornen. Die Atmosphäre ist einmalig schön; allein schon deshalb lohnt sich eine Teilnahme. Vorbei geht es am Bärengraben, dem Zytglogge-Turm, weiter der Aare entlang durch das Dählhölzli und beim Rückweg über den Bundeshausplatz. Bei Kilometer 10 auf der Monbijoubrücke dann ein fantastischer Blick auf das Bundeshaus. Ich hätte die Kamera mitnehmen und ein paar Fotos schiessen sollen. Was sind schon ein paar Sekunden Zeitverlust für ein einmaliges Bild? Ich hatte noch nicht einmal die Hälfte des Laufs bestritten, als der Kenianer Geoffrey Kamworor mit einer Zeit von 44 Minuten und 56 Sekunden und einer unglaublich schnellen Pace von 2 Minuten 48 Sekunden durchs Ziel lief.

Unter den 28 820 Finishern waren für den LSV Frauenfeld folgende Läuferinnen und Läufer am Start:

NameZeitKategorierangPace
Nicole Lohri1:08:2854:15
Ursi Scheuch21:22174:32
Monika Frefel1:18:24354:53
Astrid Leumann1:29:241425:34
Nicole Scheuch24:571645:18
Christoph Lippuner1:14:482044:39
Andreas Portner1:24:425525:16
Dani Frischknecht1:33:358525:49
Philipp Lohri1:13:004:32